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Aufgespießt: Geld allein...

(Helmut Harff / Chefredakteur) Geld allein... macht nicht glücklich, meint der Volksmund und weiß auch, dass es befriedigt. Das sehr wenig Geld oder Besitz glücklich macht, verbannen wir lieber in Märchen wie "Hans im Glück". Wir kennen viele Sprichworte zum Thema Glück und Geld. Beide Themen scheinen für uns Menschen verdammt wichtig zu sein. Das gilt im Kleinen wie im Großen.

Wer möchte schon unter einen Rettungsschirm kriechen und von da an fremdbestimmt leben. Das möchten weder HartzIV-Empfänger, Mindestrentner mit staatlichen Zusatzleistungen, 400-Euro-Jobber noch zwangsverwaltete Kommunen, sich verspekulierende Banken noch zahlungsunfähige Staaten. Wer so tief abrutscht, hat verloren, dessen Image ist hin. Wer auf fremdes Geld angewiesen ist, hat nicht einmal Mitleid zu erwarten, höchstens Vorwürfe und Schuldzuweisungen. Das gilt leider auch noch immer für die Menschen, die "ein kleines, aber feines Familienunternehmen führen" - für die Hausfrauen und Hausmänner.

Doch warum ist das so. Diese Frage stellte sich auch eine Professoren-Runde auf Phönix. Dass sich vier Wissenschaftler nicht einig sind, versteht sich von selbst. Eine Begründung war für mich am ehesten nachvollziehbar: Weil wir uns messen wollen. Das wollen schon die Kinder im Kindergarten und freuen sich über Bienchen oder ähnliche "Benotungen". Das geht in der Schule so weiter. Wer Kinder vor dem "Stress" einer eindeutigen Bewertung "schützen" will, tun ihnen nicht nur aus meiner Sicht keinen Gefallen. Schließlich werden wir als Erwachsene immer wieder Bewertet.

Leider ist es spätestens dann so (bei Kindern fängt es nicht erst bei den Markenklamotten an), dass die Bewertung zumeist in Euro oder anderem Besitz erfolgt. Bewegen sich die zu Bewertenden allerdings auf gleichem finanziellen Niveau, gibt es plötzlich andere Kriterien. Das kann das Golf-Handicap, die Kunstsammlung, die Dauerkarte für den Lieblingsverein, aber auch die Erfolgreiche Teilnahme an Marathonläufen sein. Auch ein Hobby kann zu einer guten Bewertung führen.

Geld allein ist es also nicht, wenn es darum geht, sich wohl, sich glücklich zu fühlen. Glücklich sind wir vor allem dann, wenn wir anerkannt werden, wenn wir gut bewertet werden. Wir sind es demnach auch, die für Glücksgefühle unsere Mitmenschen verantwortlich. Wir müssen nur ihr Tun schätzen, egal ob sie ein dickes Konto haben oder nicht.

Mein Tipp: Beurteilen Sie Ihre Mitmenschen nicht nur mit dem Eurozeichen im Auge. Sehen Sie hinter die Fassade des Bankkontos. Zeigen Sie Ihren Mitmenschen, dass sie gute Noten verdient haben, dann gilt ein anderes Sprichwort: "Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus". Will sagen, auch die eigene Benotung fällt sicherlich besser aus, denn Geld allein...

 


Veröffentlicht am: 18.06.2012

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