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Wirtschafts-News vom 20. Juni 2012

(Michael Weyland) Beratungsprotokolle, Informationsblätter, Risikoaufklärung - Banken sind seit Anfang 2010 in der Pflicht, mehr Transparenz in die Wertpapierberatung zu bringen. Aber nur die Hälfte der Banken kommt dieser Transparenzpflicht nach, so das ernüchternde Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität. Im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv besuchten verdeckte Testkunden 12 Banken und Sparkassen und ließen sich insgesamt 120 Mal zum Thema Geldanlage beraten.  In jeder fünften Beratung zu Wertpapieren wurde kein Beratungsprotokoll übergeben, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Hälfte der Banken musste daher abgewertet werden. "Die Protokolle zeigten eine positive Wirkung, denn sobald sie erstellt wurden, fielen die Beratungen tendenziell strukturierter und umfassender aus", sagt man beim Marktforschungsinstitut.  Bei den Beratungsgesprächen in den Filialen überzeugten die Banken vor allem durch ihre freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter, die sich häufig viel Zeit für die Anliegen der Kunden nahmen. Dennoch fiel die Bedarfsanalyse in den Gesprächen schwach aus.   Testsieger wurde die Stadtsparkasse München. Sowohl bei den Beratungen in den Filialen als auch bei den Angebotsunterlagen erzielte die Bank Rang eins.

Jeder zweite Deutsche (50 Prozent) weiß nicht, wie hoch die Gebühren beim Geldabheben im Ausland sind. Weitere 32 Prozent haben nur eine ungefähre Vorstellung, welche Kosten an ausländischen Geldautomaten auf sie zukommen. Lediglich die verbleibenden 18 Prozent sagen über sich selbst, dass sie sich gut mit den Gebühren auskennen. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschungsdienstleisters Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Die "Beipackzettel" für Finanzprodukte sollen von der Anlageberatung empfohlene Produkte für den Kunden einfach erläutern. Doch gerade in der Verständlichkeit erreichen die wichtigsten Zertifikate-Anbieter durchweg schlechte Werte. Selbst die Branchenbesten im Service kommen nur auf drei bis fünf von möglichen zehn Punkten. ". Einzig die BayernLB konnte die erforderliche Punktzahl für die Schulnote "gut" erreichen. Besonders in Sachen Verständlichkeit konnten die Banken nur wenige Punkte sammeln, selbst die besten erreichten gerade mal die Hälfte der möglichen Punktzahl.  Das ist ein Ergebnis des aktuellen Emittentenrankings von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit "Welt" und "Welt am Sonntag“.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20120620_kvp.mp3
Besuchen Sie auch die Internetseite unter www.was-audio.de oder folgen Sie Michael Weyland auf http://twitter.com/was_audio.

 


Veröffentlicht am: 20.06.2012

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