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Wohnkultur im Schloss

Nie wieder vorbeifahren, ohne an ihr bezauberndes Innenleben zu denken und in Erinnerungen zu schwelgen. Wer auf der Brennerroute unterwegs ist, sieht sie, die ehemalige Ritterburg, von der Autobahn oder von der Staatsstraße aus.

Sie befindet sich im unteren Eisacktal auf der Höhe von Waidbruck, 23 km von Bozen entfernt. Und obwohl sie wuchtig das Tal überwacht, kennen wenige ihr Inneres: ein wunderbares Beispiel vor allem spätgotischer Wohnkultur. Ein Schatz, den es zu entdecken gilt. Und zwar nicht nur, weil sie das frühe Zuhause des legendären Dichters, Minnesängers und Politikers Oswald von Wolkenstein (1377-1445) war.

Mehr als Mittelalter: Die Geschichte der Burg am Fuß des Schlerngebiets reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück, was man an den romanischen Tür- und Fensterbögen erkennen kann. Regelrecht verführt wird man von der spätgotischen Wohnkultur des 15. und frühen 16. Jahrhundert, von den gewölbten gotischen Stuben, der Burgkapelle, dem Rittersaal, den Fresken, Kunstobjekten und dem Prunk mehrerer Jahrhunderte, dem Renaissance-Mobiliar aus dem 16. und 17. Jahrhundert, dem Barock-Trakt. Unerwartete Wohnlichkeit und idyllische Schlosswinkel zum Verweilen also.

Der Herbst ist die ideale Zeit für Ausflüge ins Eisacktal nördlich von Bozen, wo die Törggele-Tradition ihren Ursprung haben soll. Die Trostburg selbst beherbergt einen der größten historischen Torggl (Weinpresse) Südtirols. Drei Wandertipps: Der mittelalterliche Trostburgweg mit Spurrinnen der Wägen im alten Pflaster startet bei der Pfarrkirche von Waidbruck und führt etwas steil, aber in nur 15 Minuten bis zur Burg. Der Burgfrieden-Weg startet ebenfalls im Dorf und schlängelt sich auf asphaltierter Straße (mit Fahrverbot) bequemer nach oben (30 Gehminuten). Ab Kastelruth führt ein schöner Wanderweg über Tisens nach Tagusens, wo ein Feldweg zur Burg talabwärts zweigt (50 Gehminuten).

Die Trostburg ist heute offizieller Sitz des Südtiroler Burgeninstituts und des Südtiroler Burgenmuseums, das dort auch eine Dauerausstellung zur Geschichte der Burgen im Land zeigt. Eine Besichtigung der Trostburg ist nur mit Führung möglich, von Gründonnerstag bis Ende Oktober (Ruhetag: Montag und feiertags). Vormerkungen unter: Tel. +39 0471 654401.
 
Verkehrsamt der Stadt Bozen
Tel.: +39 0471 307000
e-mail: info@bolzano-bozen.it
 
Copyright: suedt burgeninstitut cegger edited / Maro und Partner

 


Veröffentlicht am: 07.07.2012

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