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Nürnberg und Bamberg jetzt besonders lohnend

Bratwürste und Lebkuchen, Burg und Christkindlesmarkt prägen das Bild vieler Besucher von der Franken-Metropole Nürnberg. Doch die Halbmillionenstadt bietet darüber hinaus einen hohen Erlebniswert und in der Altstadt ein Wohlfühl-Flair, das geradezu zum Bleiben verführt. Der Besucher entdeckt auf Schritt und Tritt historische Bauwerke, auf die Nürnberg mit Recht stolz ist, denn sie prägten schon zur Zeit Albrecht Dürers die Silhouette der Stadt.

Die „Weltstadt des Mittelalters“ mit ihrer Vorbildfunktion für Stadtstaaten wie Florenz oder Venedig erschließt sich dem Städtebummler überall in der Altstadt. Nürnberg mit seinen weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie der Kaiserburg, dem Germanischen Nationalmuseum oder dem Dürerhaus ist wie ein Geschichtsbuch, denn hier wird über die Jahrhunderte hinweg europäische Vergangenheit sichtbar. Nürnberg ist aber auch ein Beispiel dafür, dass sich Größe und Macht nicht über Epochen hinweg konservieren lassen.

Dem Niedergang nach dem Dreißigjährigen Krieg folgte knapp 200 Jahre später der harte Aufstieg zu Bayerns Industriestandort Nr. 1 − die erste deutsche Eisenbahn ist dafür ein Beispiel. Das DB Museum und das eindrucksvolle Museum für Industriekultur erschließen für den Besucher diesen Aufstieg vorbildlich. Nürnberg zählt wegen seiner Geschichte und wegen des behutsamen Wiederaufbaus zu den beliebtesten Städtereisezielen in Deutschland.

Aktueller Anlass für einen Nürnberg-Besuch ist die großartige Ausstellung „DER FRÜHE DÜRER“ im Germanischen Nationalmuseum (bis 2. Sept. 2012). Diese größte Dürer-Ausstellung in Deutschland seit 40 Jahren präsentiert das Frühwerk des bekanntesten deutschen Künstlers. 51 Leihgeber aus 12 Nationen schicken 120 der bedeutendsten Dürer-Werke nach Nürnberg. Nicht biographische Eckdaten oder Jubiläen geben Anlass zur Ausstellung, sondern der Abschluss des Forschungsprojektes mit den spannenden Antworten auf die Ausgangsfragen: Warum und wie wurde Dürer gerade in seiner Heimatstadt Nürnberg zu einem der Großen der europäischen Kunst? In welchem Umfeld fand seine frühe Entwicklung statt?

Die Ausstellung umfasst die Schaffensphase Dürers bis 1505 als er seine zweite venezianische Reise antrat. Das älteste Werk stammt aus dem Jahre 1484 – dem „Selbstbildnis als Dreizehnjähriger“ aus der Albertina in Wien – und das jüngste 1504 - Anbetung der Könige aus den Uffizien in Florenz. Versammelt sind die herausragenden Werke der frühen Jahre: Dürers Selbstbildnisse, die Familien- und Freundschaftsporträts, seine ambitionierten Naturstudien und dramatischen Bilderzählungen, von der lockeren Handzeichnung bis zum prächtigen Tafelbild. Dürer wird als Maler, Zeichner und auch als Entwerfer für Kunsthandwerk und Glasmalerei in einzigartiger Weise erlebbar.

Mit Brief und Siegel darf die Bistumsstadt Bamberg für sich beanspruchen, eine der schönsten Städte in Franken zu sein: Die UNESCO erklärte das gesamte Ensemble der Bamberger Altstadt 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der liebenswerten, auf sieben Hügeln erbauten Stadt gehört fraglos der berühmte viertürmige Bamberger Dom mit dem dazugehörigen Idealbild des hochmittelalterlichen Reiters. Das mitten in die Regnitz hinein gebaute, vom Wasser umflossene Alte Rathaus ist eine jener raren Postkartenansichten, die von der Wirklichkeit sogar noch übertroffen werden.

2012 erwacht eine der ehemals größten Industriebrachen Bambergs, die ERBA, endgültig aus ihrem Dornröschenschlaf. Mehr als 15 Jahre lang hat sie sich seit der Schließung der ehemaligen Baumwollspinnerei ERBA ausgeruht, viel Gras und Unkraut ist seither gewachsen, erlebbare Natur gab es allerdings nicht. Das Grundstück bildet die nördliche Spitze von Bamberg Mitte - einer Insel - auf der sich das historische Zentrum der Stadt befindet. Ihr Pendant ist die Parkanlage „Hain“, der größte Bürgerpark Bayerns aus dem 19. Jahrhundert, auf der südlichen Inselspitze.

Auch in Bamberg gibt es einen aktuellen Anlass zum Besuch:
Das Diözesanmuseum präsentiert bis 31. Oktober eine große Sonderausstellung unter dem Motto „Dem Himmel entgegen – 1000 Jahre Kaiserdom Bamberg 1012-2012“. Auf zwölf Stationen und 1.000 qm Ausstellungsfläche werden die wichtigsten Epochen des Bamberger Doms sichtbar. Mit der Nachbildung der Heinrichskrone kehrt ein Teil des Domschatzes nach Bamberg zurück.

Autor:
Dr. Jörg Raach / www.berliner-kulturbrief.de
Foto: Haus Dürers, Nürnberg/Copyright: FrankenTourismus/Nürnberg

 


Veröffentlicht am: 16.07.2012

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