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Wirtschafts-News vom 13. August 2012

(Michael Weyland) Da haben sich in den vergangenen Wochen etliche ehemalige Kunden der E-Plus Gruppe die Augen gerieben. War es doch bei vielen von ihnen mehr als zwei Jahre her, dass sie dem Mobilfunkanbieter, zu dessen Marken außer E-Plus selbst auch Base, simyo oder auch ay yildiz gehören, den Rücken gekehrt haben. Inhalt der Rechnung: Eine Forderung über 24,95 Euro für eine Rufnummernportierung, sprich die Mitnahme der Rufnummer zu einem anderen Mobilfunkunternehmen.  Um hier kein Missverständnis aufkommen zu lassen.

Auch wenn viele meinen, dass diese Rechnungen für Leistungen im Jahr 2010 verjährt sein, dem ist nicht so! Die Forderung selbst ist somit völlig legitim. Dass die E-Plus-Gruppe in ihrem Rechnungsschreiben aber selbst einräumt, man habe „aus systemtechnischen Gründen“  keine Rechnung stellen können,  verwundert allerdings und wird den den einen oder anderen dazu veranlassen,  ältere Telefonrechnungen noch mal aufmerksam durchrechnen. Was allerdings vielen ehemaligen E-Plus-Gruppe Kunden die Zornesröte ins Gesicht trieb ist der Hinweis, „man habe diese Forderung verkauft und abgetreten“ an ein Inkassounternehmen und man können „mit schuldbefreiender Wirkung“ nur an dieses Unternehmen zahlen.   Gibt man beispielswiese bei Google die Begriffe „E-Plus, Rechnungen und zwei  Jahre“ ein, finden sich seitenweise Beschwerden. Was die Ex-Kunden wohl besonders verärgert ist die Einschaltung eines Inkassobüros. Denn dadurch fühlen sich viele ehemalige Kunden des Mobilfunkanbieters massiv verunsichert, wer will schon gerne in die Fänge eines Inkassobüros kommen. Insbesondere da in der Rechnung von „sofortiger Fälligkeit“, von „Verzug spätestens am dem 30. Tag nach Rechnungszugang“ und von möglichen „Kosten für darauf folgende Mahnungen“ die Rede ist. Wohl gemerkt, das alles ist rechtlich nicht zu beanstanden,  macht aber schon einen sehr seltsamen Eindruck.

Unsere Nachfrage bei der Pressestelle  blieb bis heute unbeantwortet,  auch das ist eine Art von Antwort. Immerhin ist das Unternehmen konsequent. Wie im Internet nachzuvollziehen ist, hat man auch Kunden Portierungsrechnungen geschickt, die beispielsweise von E-Plus zu Base oder von Base zu Simyo gewechselt sind, also innerhalb des Gesamtunternehmen verblieben. Und einige Kunden, pardon Ex-Kunden, klagten auch darüber, dass sie für diese Portierung bereits bezahlt hätten.  Irgendwie hat man den Eindruck, dass sich das Unternehmen einen bekannten Spruch zu Eigen gemacht hat. Lieber schlechte PR als keine PR!

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20120813_kvp.mp3
Besuchen Sie auch die Internetseite unter www.was-audio.de oder folgen Sie Michael Weyland auf http://twitter.com/was_audio.

 


Veröffentlicht am: 13.08.2012

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