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30.04.2017

 

 

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BMW Zagato Roadster

Nur knapp drei Monate nach der Aufsehen erregenden Premiere des BMW Zagato Coupé überraschen BMW und Zagato anlässlich des Concours d’Elegance 2012 in Pebble Beach mit einer weiteren Kooperation: dem BMW Zagato Roadster. In nur sechs Wochen entstand in aufwändiger Handarbeit ein weiteres Meisterstück traditioneller Karosseriebaukunst, das die sportlich maskuline Aussage des BMW Zagato Coupé elegant interpretiert.
 
Das Einzelstück ist auf dem Concours d’Elegance von Pebble Beach in allerbester Gesellschaft. Einmal im Jahr versammeln sich hier Kenner und Könner klassischer automobiler Handwerkskunst an der kalifornischen Pazifikküste, um gemeinsam zu schwelgen, fachzusimpeln und zu staunen. Kaum ein anderer Ort eignet sich besser für die Premiere des BMW Zagato Roadster, als dieser.
 
Der nächste Schritt einer erfolgreichen Kollaboration

Die Entscheidung zu einer weiteren Kollaboration zwischen BMW und dem italienischen Karosseriebauer Zagato entstand bald nach der Premiere des BMW Zagato Coupé. Aufgrund der positiven Resonanz waren sich Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design, und Andrea Zagato schnell einig, einen weiteren Schritt gemeinsam zu unternehmen. Diesmal sollte es ein Roadster werden. „Dabei stellten wir uns bewusst der Herausforderung, das Modell pünktlich zum renommierten Concours von Pebble Beach zu präsentieren.“ erklärt Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design. Der BMW Zagato Roadster entstand in Rekordzeit: Von der ersten Designidee bis zum fertigen Modell vergingen nur sechs Wochen. „Nur durch die beiderseits große Expertise in der Fertigung aufwändiger Einzelstücke und die wieder einmal tolle Zusammenarbeit war es möglich, das Modell pünktlich fertigzustellen.“ ergänzt van Hooydonk weiter.
 
„Dass wir das Modell so schnell fertigstellen konnten, zeigt was möglich ist, wenn zwei erfolgreiche Unternehmen ihre Stärken bündeln. BMW ist ein erfolgreiches Automobilunternehmen mit unglaublich viel Wissen und enormen technischen Möglichkeiten in diesem Bereich. Gemeinsam mit unserem Know-How in der Kleinstserienfertigung und unserer schlanken Produktion konnte in kürzester Zeit ein so wunderschönes Modell wie der BMW Zagato Roadster entstehen“ fügt Andrea Zagato hinzu.
 
Das Design – italienische Finesse trifft bayerische Roadster-Tradition

Schnell war klar, dass das nächste gemeinsame Modell ein Roadster werden sollte. Wie kaum ein anderes Fahrzeugkonzept verkörpert ein Roadster die pure Faszination Automobil. Offen, zweisitzig und mit außerordentlichen Fahrleistungen lässt er den Fahrer Dynamik und Fahrfreude mit allen Sinnen zu erleben. Der BMW Zagato Roadster erweitert diese Faszination mit der Finesse des italienischen „la dolce vita“. Dabei gelang es den Designern, dem Fahrzeug bei klarer Familienähnlichkeit einen eigenständigen Charakter zu verleihen.
 
Im BMW Zagato Roadster verschmelzen die Design DNAs von BMW und Zagato, die beide auf eine lange und erfolgreiche Roadstertradition zurückblicken. Sie wissen: gilt es einen Roadster zu gestalten, reicht es nicht aus, einem Coupé das Dach abzutrennen. „This car is not designed only as an elegant convertible, but also as a masculine and extremely dynamic sportscar which reminds of a powerful driving experience“ erklärt Norihiko Harada, Chefdesigner bei Zagato, die Herangehensweise an den BMW Zagato Roadster. Und wie das BMW Zagato Coupé, ist auch der BMW Zagato Roadster fahrfertig und auf das Fahren in hohen Geschwindigkeiten ausgelegt.
 
Seine Proportionen lassen das besondere Fahrerlebnis auf den ersten Blick erkennen: die lange Motorhaube und der lange Radstand rücken den Fahrer nahe an die angetriebenen Hinterräder. Dort sitzt er sportlich tief. Die straffe, BMW typische Flächenbearbeitung und die klare Volumenaufteilung von Zagato verleihen dem BMW Zagato Roadster eine athletische Erscheinung, gestreckt und erwartungsvoll. Er will gefahren werden.
 
Identitätsstiftende Frontgestaltung

Eine tief sitzende Doppelniere mit aufwändiger, z-förmiger Gitterstruktur, fokussierte Doppelrundscheinwerfer und eine dreidimensionale Frontschürze formen das markante Gesicht des BMW Zagato Roadster – wie auch beim BMW Zagato Coupé. Die Front ist das verbindende Element zwischen beiden Modellen. Sie gibt beiden Fahrzeugen eine klare Identität, zeigt ihre Familienzugehörigkeit und sorgt gleichzeitig für eine hohe Wiedererkennbarkeit.
 
Insgesamt ist die Front des BMW Zagato Roadster sehr dreidimensional, breit und kraftvoll gestaltet. Die Frontpartie drängt dynamisch nach vorne, zieht weit nach unten und lässt den BMW Zagato Roadster agil und wie auf dem Sprung wirken. Die konturierte Motorhaube führt diese Dynamik durch lange Linien und gespannte Flächen fort. Zwei Lufteinlässe auf der Motorhaube sorgen für zusätzliche Luft im Motorraum und unterstreichen den leistungsstarken Antrieb. Die fokussierten Scheinwerfer betonen den fahrorientierten Charakter und das Hochgeschwindigkeitskonzept des Fahrzeugs. Ein „Razorlight“, eine präzise LED-Lichtleiste in der matten Fläche über den Scheinwerfern, unterstreicht dies auf hochwertige Weise.
 
Zwischen den Scheinwerfern sitzt tief die von Zagato interpretierte Doppelniere mit matt glänzendem Nierenrahmen. Besonderes Detail ist das Nierengitter: wie auch beim BMW Zagato Coupé besteht es aus vielen kleinen, matt glänzenden Zagato „z“. Diese Anordnung verleiht dem Nierengitter sehr viel Tiefe und setzt einen hochwertigen Akzent in der Front.
 
Dynamische Seitenpartie

In der Seitenansicht des BMW Zagato Roadster findet sich der extrovertierte Charakter des BMW Zagato Coupé wieder: Hier verschmelzen die klare Volumenaufteilung und das markante Heck eines Zagato mit der charakteristischen Flächenbehandlung und Formensprache eines BMW. Gemeinsam verleihen sie dem BMW Zagato Roadster eine eigenständige, athletische Dynamik. Die A-Säulen treten durch ihre schwarze Färbung optisch zurück und bringen die Skulptur des Fahrzeugkörpers so noch besser zur Geltung.
 
In seiner Silhouette präsentiert sich der BMW Zagato Roadster straff und präsent. Eine lange Motorhaube, der lange Radstand, kurze Überhänge und das niedrige Heck lassen den BMW Zagato Roadster gestreckt und sportlich wirken. Innerhalb der Silhouette ist die Grundbewegung von Linien und Flächen der des BMW Zagato Coupé ähnlich. Im Heckbereich sind jedoch feine Unterschiede erkennbar: Der gesamte Heckbereich ist etwas eleganter interpretiert als beim sportlich-markanten BMW Zagato Coupé. Die Linienführung ist hier etwas glatter, das Heck niedriger. Zudem schafft eine zusätzliche filigrane Linie eine optische Verbindung von Schweller zu Heckschürze und schließt das Heck optisch ab.
 
Ein besonderes Detail des BMW Zagato Roadster sind seine Überrollbügel. Bei vielen Roadstern ein wichtiges Gestaltungselement und nicht selten ein Erkennungsmerkmal, sind die Überrollbügel beim BMW Zagato Roadster typisch Zagato: inspiriert von einer Tragfläche, spielen die Designer hier mit dem Volumen dieses technischen Bauteils und geben ihm eine dynamische Vorwärtsorientierung mit starker Struktur. „The low and dynamic rollbars, inspired by an airplane wing, are an eye catcher that make the BMW Roadster Zagato recognizable from a distance“ erklärt Norihiko Harada dieses Element. Die braune Farbe lässt die Überrollbügel weiter hervorstechen. Hinter den Überrollbügeln schließt das Heckvolumen an und rundet die Silhouette des Fahrzeugs im weiteren Verlauf harmonisch ab. Als weiteres markantes Detail zitieren die Luftauslässe in der Seite die Form der Lufteinlässe auf der Motorhaube und setzen deren dynamisches Thema in der Seite fort. Unterhalb der Luftauslässe der Seite weist das silberne „z“ auf die Kooperation von BMW und Zagato hin.
 
In der Draufsicht sehr gut zu erkennen ist die Interpretation des Zagato typischen Double Bubble-Dachs in der Abdeckung des Verdecks. Die Abdeckung greift die Linien aus der Motorhaube auf und führt sie als Double-Bubble-Element bis ins Heck fort. Es unterstreicht dort die muskulösen Proportionen des hinterradgetriebenen BMW Zagato Roadster. Das typische Zagato Element der zwei erhabenen Dachkuppeln – auch „Doppia Gobba“ genannt – ist nahezu auf jedem Zagato zu sehen.
 
Sportlich-elegante Heckgestaltung

Das präsente Heck des BMW Zagato Roadster zeigt die große Kunstfertigkeit der Karosseriebauer von Zagato. Die gesamte Heckpartie ist fugenlos gearbeitet. So wirkt das Heck fast wie eine Skulptur, sehr hochwertig und wie aus einem Guss. Hier wird das hohe Maß an Handarbeit und die große Erfahrung im Umgang mit Flächen und Formen sichtbar, die in das Fahrzeug im Design-Atelier von Zagato Gestalt annehmen ließen.
 
In der Gesamtwahrnehmung präsentiert sich das Heck sehr breit und flach. Die Rückansicht des BMW Zagato Roadster lässt ihn satt auf der Straße stehen und verhilft ihm zu einem breiten Stand. Wie auch beim BMW Zagato Coupé befinden sich die Heckleuchten des BMW Zagato Roadster hinter schwarz getöntem Glas. Die Glasfläche zieht wie ein flaches, schwarzes Band über das gesamte Heck und unterstreicht die Horizontalität der Heckgestaltung. Darunter verleiht der dunkel gehaltene Diffusor dem BMW Zagato Roadster einen breiten und stabilen Stand. Die weit außen liegenden Endrohre betonen dies nochmals und setzen matt glänzend einen weiteren hochwertigen Akzent in der Heckpartie. Die Flächen in Wagenfarbe dazwischen zeichnen die eigentliche, sehr flache und breite Heckwahrnehmung.
 
Highlights und Details

Der einzigartige Charakter des BMW Zagato Roadster zeigt sich bis in kleine Details. Die 19“ großen Leichtmetallfelgen im klassisch sportlichen Fünfspeichendesign erinnern an Propeller und sind eine kleine Anspielung auf den Ursprung beider Marken: sowohl BMW als auch Ugo Zagato, der Gründer von Zagato, kamen über die Luftfahrt zum Automobilbau. Matt glänzend werten sie die Seitenansicht dezent auf.
 
Ein ganz besonderes Highlight ist die Lackierung des BMW Zagato Roadster. Die exklusive Außenfarbe, ein brillantes Grau mit sehr viel Tiefe, zieht wie flüssiges Metall über den Fahrzeugkörper. Je nach Lichteinfall reicht das Farbespektrum dabei von dunkelgrau bis zu hellem Silber und lässt so die Flächen und Volumen des BMW Zagato Coupé lebendig werden.
 
Das Wechselspiel von innen und außen

Durch das offene Fahrzeugkonzept fällt bei einem Roadster oft zuerst das Interieur ins Auge. Erst dann betrachtet man das Exterieur und das Zusammenspiel von innen außen. Der BMW Zagato Roadster spielt mit dieser Besonderheit und lässt absichtlich die Grenzen von innen und außen verschwimmen.
 
Dazu wurde der Übergang von Interieur und Exterieur in Farbe und Materialität sehr exklusiv gestaltet: Ein Band aus braunem Leder umschließt das Interieur wie eine Reling und stellt die optische Verbindung von innen und außen her. Die braune Belederung zieht von der I-Tafel über die Türbrüstung, hinten um die Sitze herum und schließt sogar die Überrollbügel mit ein. Wie ein Rahmen für Fahrer und Mitfahrer schafft die Belederung einen reizvollen Übergang ins sonst hauptsächlich schwarz gehaltene Interieur. Der warme Braunton wird hier immer wieder aufgegriffen und beispielsweise in den Kontrastnähten der Sitze, dem Lenkrad, in den Türen oder auf der Mittelkonsole weitergeführt. Das Wechselspiel der Farben und die Ausarbeitung der Details sorgt für eine sehr hochwertige Atmosphäre im Interieur des BMW Zagato Roadster. Ein braunes, eingesticktes „z“ auf den Sitzen weist auf die Herkunft des BMW Zagato Roadster hin.
 
Das Interieur selbst ist BMW typisch klar strukturiert und lädt zum aktiven Fahren ein. Details wie die schwungvollen horizontalen Linien in den Türen oder die durchgehende Mittelkonsole bringen die Sportlichkeit und Fahrerorientierung des Interieurs sehr exklusiv zum Ausdruck.
 
Zagato – ein Karosseriebauer mit Tradition
 

Im Jahr 1919 von Ugo Zagato gegründet ist Zagato heute der letzte unabhängige Karosseriebauer im Automobilbereich. Ganz im Zeichen der Mailänder Designtradition ist das Design von Zagato seit Beginn minimalistisch und reduziert. Die Form steht über den Details, auch aus technischen Gründen: Der Karosseriebauer Ugo Zagato lernte sein Handwerk unter anderem im Flugzeugbau, in dem Aerodynamik und Leichtbau eine zentrale Rolle spielen. Diese Prinzipien übertrug er konsequent auf den Automobilbau und feierte als Karosseriebauer in Kooperation mit Alfa Romeo schnell zahlreiche Rennerfolge. Aerodynamik und Leichtbau, die Emotion der Funktion (Necessary beauty) wurde zur Gestaltungsmaxime erhoben, die seither das Erscheinungsbild eines jeden Zagato prägt.
 
Heute, unter Andrea Zagato und Marella Rivolta-Zagato, in dritter Generation geführt, begreift sich das Unternehmen als Designatelier, das die Emotion und Handwerkskunst des Karosseriebaus mit der Präzision modernster Technologie kombiniert. Bis heute entwickelt Zagato lediglich die Fahrzeughülle, die gesamte Mechanik bleibt, wie bei einem Karosseriebauer üblich, stets unangetastet. Bis heute entstanden so über 200 Vmax-Concepts, Sondereditionen und Kleinstserien, die Kenner und Sammler überall auf der schätzen: Alle Zagatos sind heute begehrte Sammlerstücke und ein vielfaches ihres Ursprungspreises wert.

 


Veröffentlicht am: 19.08.2012

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