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Wirtschafts-News vom 22. August 2012

(Michael Weyland) Täglich flattert Post ins Haus und der private Papierberg wächst und wächst. Die Neigung, alles wegzuwerfen, was erledigt ist, mag zwar im ersten Moment Platz und somit Ordnung schaffen, kann aber zu einem bösen Eigentor werden, wie CosmosDirekt erklärt. Beispiel: Bezahlte Rechnungen. Hier werden oft Fehler gemacht und Überweisungsbelegn am Jahresende weggeworfen. Dies kann zu einem Bumerang werden, wie es sich grade beim Versand von Rechnungen durch einen Mobilfunkanbieter zeigte. Der schickte vor wenigen Wochen Rechnungen über Portierungen von Rufnummern, die vom April des Jahres 2010 herrührten. Kunden, die damals bereits einmal eine Rechnung darüber bekommen und bezahlt hatten, was wohl mehr als nur einmal vorkam, mussten nun belegen, dass sie bereits bezahlt hatten. Wer dem Irrglauben unterlag, das sei bereits verjährt und im Mai die Belege weggeworfen hatte, steht nun vor dem Problem, seine Zahlung nachzuweisen. Wichtig: Die meisten Verjährungsfristen beginnen erst am Jahresende. In unserem Beispielfall also de facto am 31.12.2010 und die verjähren dann auch erst am 31.12.2012.  Ich persönlich hebe lieber ein Dokument  zu viel als eins zu wenig auf. Keinesfalls wegwerfen sollten Sie   Versicherungsunterlagen für jegliche Policen für die gesamte Laufzeit der Versicherung, Unterlagen zu Finanz- und Vorsorgeprodukten, Nachweise für die Hausratversicherung,  Gerichtsurteile, Mahnbescheide, Kreditunterlagen und ähnliches.

Das Bundesarbeitsgericht hat sich nach Auskunft des Pensionsberaters Longial in seinem Urteil vom 15.05.2012 ( 3 AZR 11/10) erstmals mit der Frage beschäftigt, wie eine feste Altersgrenze von 65 Jahren in einer Versorgungszusage auszulegen ist, die vor 2008 erteilt wurde. Hintergrund ist, dass zum 01.01.2008 das Rentenversicherungs-Altersgrenzenanpassungsgesetz in Kraft getreten ist und damit die Regelaltersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben werden.  Überraschenderweise hat sich das BAG nicht der bisher in der Literatur herrschenden Meinung angeschlossen.  Die Konsequenzen des Urteils sind weitreichend: Beispielsweise wäre für die ab 1964 geborenen Arbeitnehmer entgegen dem ausdrücklichen Wortlaut in der Versorgung nun die Vollendung des 67. Lebensjahres maßgeblich.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20120822_kvp.mp3
Besuchen Sie auch die Internetseite unter www.was-audio.de oder folgen Sie Michael Weyland auf http://twitter.com/was_audio.

 


Veröffentlicht am: 22.08.2012

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