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28.05.2017

 

 

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Welthafentage Rotterdam: Schiffswalzer und Blicke hinter die Kulissen


Wasserfahrzeuge, die im Schiffswalzer zu den Klängen berühmter Musicals wiegen – erstmals in der Geschichte der Welthafentage Rotterdam wird ein „Musical auf der Maas“ aufgeführt. Das Festival, das dieses Jahr zum 35. Mal stattfindet, steht im Zeichen des Themas „Mit Musik voraus“. Die Welthafentage finden am 7., 8. und 9. September statt. Zu dieser kostenfreien Veranstaltung finden sich jährlich etwa 400.000 Besucher ein.

„Die Klänge des Hafens sind wie Musik in den Ohren. Das Wachstum des Hafens und die neuen Arbeitsmöglichkeiten sind die Zukunftsmusik des Rotterdamer Hafens. In puncto Innovation kann sich der Rotterdamer Hafen mit anderen Welthäfen messen – Grund genug, Weltmusik aus allen Windrichtungen, aus denen die Schiffe, Unternehmen und Einwohner Rotterdams kommen, in besonderer Weise zu präsentieren“
, erläutert Festivaldirektorin Sabine Bruijnincx.

Konzerte und Feuerwerk

Bei dem Festival sind auf mehreren Bühnen Darbietungen zahlreicher Musiker des Rotterdamer Konservatoriums zu erleben. Am Festivalsamstag treten Künstler des Rotterdam Philharmonic Gergiev Festivals auf, dem großen Musikfestival unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten Valery Gergiev, das dieses Jahr „Sea & You“ zum Thema hat. Am Abend können die Festivalbesucher traditionell das Feuerwerk auf der Maas bewundern, im Anschluss an reichlich „Musik und Tanz“ auf dem Wasser. An diesem Abend werden in der „Nacht van de Kaap“ im bekannten Seemannsviertel Katendrecht auch historische Zeiten lebendig. Auf diesem alternativen Musikfestival in den Lokalen, Theatern und Galerien um den Platz Deliplein werden alte Hafenlieder, aber auch Pop, Dance und Jazz dargeboten.

Blick hinter die Kulissen


Die Welthafentage, eine Initiative des Hafenbetriebs Rotterdam, bieten Besuchern wieder einen Blick hinter die Kulissen des größten Hafens von Europa. So ist es möglich, an Bord verschiedener Schiffe zu gehen, darunter die MS Rotterdam von der Holland America Line, Marineschiffe und klassische Schleppdampfer. Auf dem Wasser werden Vorführungen der Königlichen Marine und des Hafenbetriebs Rotterdam geboten. Darüber hinaus können Besucher an verschiedenen Exkursionen teilnehmen. Beim Zoll ist beispielsweise zu sehen, wie der niederländische Zoll die europäischen Grenzen schützt und illegale Waren ermittelt. Bei AMP Terminals können die Besucher mit verfolgen, wie es im Hafen der größten Containerreederei der Welt zugeht.

Maritime Attraktionen in Rotterdam

Im Rahmen der Welthafentage stehen auch die maritimen Attraktionen von Rotterdam Besuchern offen. So findet am 9. September im Maritiem Museum ein Konzert junger und älterer Rotterdamer mit maritimen Liedern statt. Kinder können in der neuen Kinderattraktion „Kids Marina“ die ganz besondere Atmosphäre eines Hafens erleben: Als Kapitän eines Polizeibootes, Schleppbootes oder Rundfahrtbootes lernen sie den Hafen, seine Funktionen und Wasserfahrzeuge kennen. Mit Spido kann eine Hafenrundfahrt unternommen werden, und Besuchern, die die Maas auf abenteuerliche Weise erkunden möchten, ist der Amphibienbus von Splashtours zu empfehlen. Übernachten im Maritimstil ist auf der SS Rotterdam möglich.

Kartenverkauf und Informationen

Die Welthafentage sind kostenfrei zugänglich. Die Exkursionen sind mit Kosten verbunden; Karten dafür sind unter www.wereldhavendagen.nl erhältlich. Auf dieser Website kann auch das vollständige Programm eingesehen werden.

TV-Tipp

Der Hafen von Rotterdam ist auch Thema einer Fernseh-Dokumentation: Das ZDF hat unter dem Titel „planet e.: Abenteuer Rhein“ den Strom von der Quelle in den Schweizer Alpen bis hin bis zur Mündung in Rotterdam mit dem ZDF-Zeppelin gefilmt. Eine hochauflösende Spezialkamera, die an einem unbenannten Flugobjekt angebracht ist, nimmt den Fluss in seiner ganzen Länge ins Visier. In Rotterdam filmte das Team den Hafen und die Rheinmündung.

Sendetermin der zweiteiligen Dokumentation:
Sonntag, 23. September, 13.20 Uhr
Sonntag, 30. September, 13.35 Uhr

Bild: Bas Czerwinski

 


Veröffentlicht am: 01.09.2012

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