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Morgengruß von Helmut Harff: Bye, bye Glühbirne

Die Fans historischer Lampen und solche des Lichtes einer Glühbirne tragen heute Trauer. Dagegen knallen die Champagner-Korken bei den Herstellern von Leuchtmitteln. Glaubt man den Politikern, so jubelt auch die Umwelt. Der Grund ist immer der gleiche: Seit heute sind in der EU de facto alle herkömmlichen Glühbirnen verboten.

Glaubt man allen Jublern, Lobbyisten, Profiteuren  und Befürwortern des Verbotes der von Edison (er war es nicht allein, ich weiß) erfundenen Glühbirne, so war die eine Energie- und umweltpolitische Katastrophe. Deshalb wurde die Lampe mit den Glühdraht in der EU verboten. Nun "dürfen" wir Verbraucher die wesentlich teureren Energiesparlampen kaufen. Angeblich soll sich das Rechnen, denn diese Leuchtmittel sind zwar x-fach teurer als die bisherigen, verbrauchen aber wesentlich weniger Energie. Doch wie hoch müssen die Strompreise steigen, damit ein finanzieller Vorteil wirklich spürbar wird?

Abgesehen davon, sind "normale" Energiesparlampen auch gefährlich. Mache ich das mit Energiesparlampen bestückte Treppenlicht an, so dauert es Sekunden, bis es hell wird. Unfälle sind da vorprogrammiert und dunkle Gestalten haben leichteres Spiel. Da bleibt nur der Griff zu den noch teureren LED-Lampen. Die kommen von Aussehen (so der Designer will) und Lichtfarbe den herkömmlichen Glühfaden-Lampen sehr nahe. Hoffentlich sorgt die EU - dann gegen die Herstellerlobby - schnell dafür, dass die LED-Lampen billiger werden.

Darüber freuen sich garantiert auch alle, die etwas für die Umwelt übrig haben. Diese Leuchtmittel kommen im Gegensatz zu den "normalen" Energiesparlampen ohne das hochgiftige und die Umwelt belastende Quecksilber aus.

Doch es gibt für alle Glühbirnenfans zwei positive Nachrichten: Die erste ist, die guten alten Lampen werden nun als "Heizelemente" verkauft. Die zweite macht ebenfalls Mut, denn in der Nicht-EU-Welt schert man sich nicht um das Verbot und produziert munter weiter die herkömmlichen Glühbirnen. Ich bin mal gespannt, wann es den ersten Glühbirnen-Spürhund gibt, um den Schmuggel von Glühbirnen an der EU-Außengrenze zu unterbinden.

Ich bin bei der Auswahl meiner privaten Leuchtmittel eher pragmatische. Wo für mich eine Energiesparlampe Sinn macht, habe ich solche eingeschraubt. Ansonsten genieße ich das warme Licht, dass ich gewohnt bin. Das kann ich noch längere Zeit. Mein geheimes Glühbirnenlager in einem nummernkontogesichertem Schließfach in einer Schweizer Bank reicht noch Jahre.

 


Veröffentlicht am: 01.09.2012

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