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Aufgespießt: Kerle pro Quote

(Helmut Harff / Chefredakteur) Unsere Politiker, vor allem Ministerin Ursula von der Leyen fordern eine Frauenquote - allerdings für Frauen in Führungspositionen. Doch sind Frauen in Führungspositionen besser als Männer? Ist Kanzlerin Merkel eine bessere Kanzlerin weil sie eine Frau ist? Sind Unternehmen dann besser, wenn eine Frau an der Spitze steht? Wenn das so wäre, würden die Aktionäre schon dafür sorgen, dass ihnen Vorstandsvorsitzende die Taschen füllen und sie sich nicht mit den mickrigen Gewinnen, die Männer einfahren zufrieden geben,

In einem gebe ich Ministerin von der Leyen recht: Wir brauchen eine Quote, eine Männerquote. Wir brauchen bei der Besetzung von Stellen in Kindergärten, Grundschulen, im Reinigungsgewerbe, bei der Kranken- und Altenbetreuung, bei der häuslichen Krankpflege, im Friseurgewerbe und in vielen anderen mies bezahlten sogenannten Frauenberufen eine Quote. Wir brauchen eine Männerquote.

Das sieht man auch bei der PR-Agentur LottmannPR - einem fast reinen Frauenunternehmen mit einer Chefin an der Spitze - ganz genauso. Die Frauen haben sich zusammengesetzt und heraus kam die wundervolle Idee der Aktion "Kerle pro Quote". Eine Idee, die mindestens das Bundesverdienstkreuz verdient.

Was die Damen wollen, haben sie als PR-Frauen so zusammengefasst: "Bist Du ein echter Kerl und Dir geht die Frauenquote-Diskussion auch auf den Geist? Hältst Du Deine Freundin, Frau, Mutter für gleichberechtigt und kannst gar nicht glauben, dass sie für gleiche Arbeit weniger Geld verdient? Möchtest Du auch, dass Dein Sohn, Deine Tochter männliche Vorbilder in Kita und Grundschule kennen lernt? Wir fragen uns: Wo sind die Männer in der Quotendiskussion? Gibt es echte Kerle, die sich für eine eigentlich selbstverständliche Sache stark machen?"

Auf der Homepage www.kerle-pro-quote.de können sich nun Männer mit vollem Namen und Bild genau zu diesem Thema äußern. Noch ist die Zahl der Einträge recht bescheiden, aber die Bürgerrechtsbewegung "Neue Forum" wurde in der DDR von 30 Erstunterzeichnern im September 1989 gegründet. Nur zwei Monate später war die Mauer auf und die DDR defacto Geschichte.

Warum sollen es die Lottmann-Frauen es nicht mit der Unterstützung von Millionen Männern schaffen, dass unsere Kinder in Ihrer Entwicklung auch von Männern begleitet werden? Warum sollen sie es nicht schaffen, dass wir eine völlig neue Form der Quotendiskussion bekommen? Warum sollen sie es nicht schaffen, dass wir Männer uns endlich emanzipieren - etwas was die bisherige Frauenbewegung nicht gewollt hat?

Wir Männer müssen nur die Chance wie einst die DDR-Bürger nutzen und sagen es reicht, ja sagen zu "Kerle pro Quote". Ich kann nur aus eigenem Erleben sagen: Sich zu erheben, sich zu emanzipieren, sich neu zu entdecken macht Spaß und ist vielleicht der größte Genuss, den ein Mann in seinem Leben haben kann.

 


Veröffentlicht am: 17.09.2012

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