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Erst Lust, dann Frust

Heutzutage dient Nahrungsaufnahme nicht immer dazu, Hunger zu stillen. Im Laufe des Lebens lernt unser Körper, dass bestimmte Lebensmittel positive Emotionen erzeugen. „Dank der Werbeindustrie verbinden wir Produkte mit Gefühlen wie Freude oder Zusammengehörigkeit“, erklärt Reza Hojati, GewichtsCoach und Erfinder des Schlankness-Konzepts aus Kiel.

Viele Menschen essen daher, weil sie Trost suchen oder dabei Sicherheit empfinden. Wer jedoch immer wieder Mahlzeiten zu sich nimmt, obwohl gar kein echter Hunger besteht, nimmt schnell an Gewicht zu. Für Übergewichtige gilt daher: Wenn Hunger nicht der Grund ist, dann ist Essen nicht die Lösung.

Für ein gutes Gefühl


Jeder kennt Situationen, wie beispielsweise bei Liebeskummer oder Stress im Büro, in denen Angst oder ein allgemeines Unwohlsein auftritt. „In solchen Momenten greifen wir oftmals unbewusst zu kleinen Snacks, die beruhigend wirken“, weiß Reza Hojati. „Bei warmer Milch und Nuss-Nougat-Aufstrich erinnern wir uns etwa an die Kindheit. Ein Gefühl von Sicherheit stellt sich ein.“ Häufig ruft dann ein bestimmter Geschmack im Mund eine Emotion hervor, die Ängste kurzzeitig verschwinden lässt. Beim Stadtbummel mit Freunden hingegen essen wir, weil Geruch und Aussehen von Torten oder Schokocroissants beim Bäcker Lust auf mehr hervorrufen. Was am Anfang dem reinen Genuss dient, ruft später oftmals Magenschmerzen und zusätzliche Pfunde hervor. Daher lautet der Tipp zum Abnehmen, sich von diesen Ritualen zu lösen und vor jeder Mahlzeit zu überprüfen, ob wirklich Hunger besteht.

Essen in Gruppen

Essen erfüllt jedoch auch einen gesellschaftlichen Zweck. Um den eigenen Status zu unterstreichen, essen manche Menschen teure Lebensmittel wie Kaviar im Überfluss. Auch die soziale Identifikation spielt dabei eine Rolle. So treffen sich Jugendliche eher im Fast-Food-Restaurant und Gourmetesser im aktuellen In-Café. Auf diese Weise essen viele Menschen viel mehr, als sie eigentlich benötigen, und legen mit der Zeit an Gewicht zu. „Pfunde purzeln daher erst, wenn sich Abnehmwillige nicht von außen bestimmen lassen und sich nicht nur durch bestimmte Speisen definieren“, sagt der Experte.

Abnehmen ohne Hunger

Obwohl es heutzutage sehr viel Wissen rund um das Thema Ernährung gibt, fällt es vielen Übergewichtigen schwer, langfristig Gewicht zu verlieren. Grund dafür: Im Laufe des Lebens eignen sich viele Menschen unbewusst ein falsches Essverhalten an, das nicht den Hunger stillt, sondern Emotionen hervorruft. „Wer diese Gewohnheiten aufgibt, nimmt ab, ohne dabei auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten zu müssen“, erklärt Reza Hojati.

Weitere Informationen unter www.schlankness.de.

 


Veröffentlicht am: 19.09.2012

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