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Morgengruß von Helmut Harff: Welcher wein soll es sein?

Gestern war ich gemeinsam mit meiner Kollegin in Berlin zu einer Weinverkostung. Diverse französische Winzer und Händler präsentierten eine große Vielfalt von Weinen. Darunter waren weniger sogenannte "große Gewächse", sondern schöne, aber bezahlbare Weine.

Bei unseren Gesprächen mit den Winzern ging es weniger um den Preis - die waren wie gesagt in den meisten Fällen moderat - oder um den Boden auf dem die Reben wachsen. Es ging viel mehr darum, zu welchem Anlass passt der Wein, zu welchem Essen kann man diesen oder jenen Wein kredenzen und welcher Wein passt zu mir.

Diese Fragen eindeutig zu beantworten ist eine Kunst die (wohl) keiner wirklich kann. Das liegt einerseits daran, dass jedes Jahr unzählige wundervolle, aber auch weniger gute Weine gekeltert werden. Dazu kommt noch, dass der gerade "richtige" Wein von der jeweiligen Stimmung, von der jeweiligen Situation abhängig ist. Gleiches gilt für den "passenden" Wein zum Essen. Gibt es zuhause eine Gänsekeule, passt der eine Wein hervorragend. Sitzt man Weihnachten beim gleichen Gericht zusammen, wählt man unter Umständen einen anderen Tropfen. Genießt man zu einem Fest wie einer Hochzeit ebenfalls eine Gänsekeule, will man einen noch einen anderen - vielleicht edleren - Tropfen aus dem Keller holen.

Das Fazit aller lautet: Es führt kein Weg daran vorbei - probieren ist die einzige Möglichkeit, seine Weine zu finden. Weniger einig war man darüber, ob man seinen Wein immer beim Fachhändler kaufen sollte. Die meiste antworteten wie einst Radio Jerewan: Im Prinzip ja aber..., denn inzwischen gibt es auch in Supermärkten sehr vernünftige Weine. Wer allerdings für die Flasche nur 1,99 Euro ausgeben will, sollte lieber keinen Wein trinken. Andererseits muss einem ein Wein, für die der Fachhändler 120 Euro verlangt, auch nicht der Wahnsinnstropfen sein.

Ich gehe jetzt... Nein, so früh verkostet selbst ein Chefredakteur eines Genießermagazins Wein. Ich koche mir jetzt einen leckeren Espresso.

Schönes Frühstück!

 


Veröffentlicht am: 19.09.2012

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