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26.06.2017

 

 

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Tatwhere?

Die Gipfel der Hohen Tatra sind ein Geheimtipp. Kathrin Noll, deutsche Hotelmanagerin des Grand Hotel Kempinski High Tatras am Tschirmer See, stellt die vielfältige Region vor:

Die „Hohe Tatra“ – die einigen wage bekannt vorkommt und manche für eine exotische Baumart halten, ist das kleinste Hochgebirge der Welt. Als Teil der Karpaten stellt das Gebirgsmassiv die natürliche Grenze zwischen Polen und der Slowakei dar. In beiden Ländern steht die Region als Nationalpark unter besonderem Schutz, bei der UNESCO ist sie als Biosphärenreservat gelistet.

Wir haben bei Kathrin Noll, Hotelmanagerin des Grand Hotel Kempinski High Tatras am Tschirmer See und gebürtige Freiburgerin nachgefragt, was Sie persönlich an der Region begeistert.

Frau Noll, die Hohe Tatra ist das flächenmäßig kleinste Hochgebirge der Welt. Warum lohnt es sich hierher zu fahren und eben nicht in die Alpen?
Kathrin Noll:
Im Gegensatz zu vielen Teilen der Alpen, findet man in der Hohen Tatra noch unberührte Natur. Abseits des Hauptwanderweges „Tatranska Magistrale“, der sich als rote Linie durch das Gebirge zieht, haben erst wenige Touristen die Hohe Tatra für sich entdeckt. Als Besucher hat man hier das Gefühl, die Berge sind nur für einen selbst da. Dabei ist die Region ein Paradies für Aktivurlauber und Erholungssuchende.

Was überrascht Besucher am meisten wenn sie das erste Mal am Tschirmer See sind?
Kathrin Noll:
Vor allem die Ruhe und die klare Bergluft. Das kennen viele Menschen heutzutage gar nicht mehr.

Wie ausgeprägt sind denn die Jahreszeiten und wann ist die beste Reisezeit?
Kathrin Noll:
Jede Saison hat ihren Reiz, es kommt darauf an was man unternehmen will. Wer die Natur in voller Vielfalt sehen möchte, sollte im Juni oder Juli kommen. Spätsommer und Herbst hingegen eignen sich für Wanderurlaub, denn dann ist die Sicht aufgrund der Inversionswetterlage oft sehr klar. Ab Ende Oktober muss mit Schneefall gerechnet werden, weiße Weihnachten sind sicher und die besten Monate für Wintersport sind Januar und Februar.

Und wer nicht wandern möchte?
Kathrin Noll:
Wir vermitteln unseren Gästen Aktivitäten in der Natur von Mountainbiken, über Bären-Safaris bis zu Rundflügen im Heißluftballon. Sehr beliebt sind Ruderausflüge auf dem Tschirmer See oder Segway-Touren in die nahe Umgebung. Im Winter bringt unser kostenfreier Shuttle Gäste zu den schönsten Skigebieten der Region und wer etwas Besonderes erleben möchte, fährt mit dem Hundeschlitten durch die verschneite Landschaft.

Natur genießen ist das eine, aber was kann man hier sonst unternehmen?
Kathrin Noll:
Viele Sehenswürdigkeiten erreicht man vom Grand Hotel Kempinski High Tatras aus in unter einer Stunde: Die Zipser Burg, größte Festungsanlage Europas, oder der mittelalterliche Stadtkern von Spisske Sobota. Mit Vlkolinec wurde ein ganzes Dorf unter UNESCO Weltkulturerbeschutz gestellt. Jedes Jahr im Juli findet in Kezmarok eines der größten Folklore- und Handwerksfestivals der Slowakei statt. Auch Tropfsteinhöhlen gilt es zu entdecken, die Demänovaer Eishöhle finde ich am sehenswertesten.

Was zeichnet die lokale Küche aus?
Kathrin Noll:
Die slowakische Küche ist recht deftig, Knoblauchsuppe und Schweinebauch sind beliebt. Unbedingt probieren sollten Besucher traditionelle Bryndza Piroggen und den geräucherten Käse Ostiepok. Im Grand Restaurant des Kempinski interpretiert unser einheimischer Küchenchef Gabriel Kocák diese und weitere slowakische Spezialitäten auf moderne Art. Stolz sind wir auf unseren Kräutergarten, der Küche und Lobby Lounge mit frischem Grün versorgt.

Was macht die Heilwirkung der Hohen Tatra Luft aus?
Kathrin Noll:
Merken Sie persönlich etwas davon seit Sie dort sind? Davon war ich positiv überrascht. Meine persönliche Kondition hat sich verbessert, ich bin einfach viel öfter in der Natur aktiv. Das ist vielleicht medizinisch nicht korrekt, aber ich habe den Eindruck die Luft ist nicht nur rein sondern auch dünner und man muss tiefer einatmen. Soweit ich weiß, können vor allem Atemwegskrankheiten wie Tuberkulose hier sehr gut geheilt werden.

Zu guter Letzt: haben Sie eine Lieblingstour oder einen Lieblingsplatz in der Nähe des Tschirmer See?
Kathrin Noll:
Die Tour von Sliezky Dom über Popradske Pleso zum Tschirmer See führt entlang der Bergrücken, von wo aus der Ausblick auf die Täler atemberaubend ist. Gern fahre ich auch zum imposanten Wasserfall bei Hrbeniok, zirka 20 Minuten Fahrt vom Tschirmer See entfernt. Er liegt versteckt im Wald und von einer Brücke am unteren Ende haben Besucher eine wunderbare Aussicht auf das tosende Wasser.

 


Veröffentlicht am: 20.09.2012

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