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28.02.2017

 

 

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750.000 „Engelchen“ unterwegs

Buntes Treiben am Brandenburger Tor: Dutzende Erstklässler erhielten aus den Händen von Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) leuchtend bunte Sicherheitswesten. In der Bundeshauptstadt bestellten 420 Grundschulen für fast 30.000 Kinder die reflektierenden Überhänge. Ziel ist es, den Schulweg für die Jüngsten noch sicherer zu machen und damit der noch immer alarmierenden Zahl von Verkehrsunfällen mit Kindern entgegenzuwirken.

Allein auf den Straßen der Hauptstadt wurden im vergangenen Jahr 929 Mädchen und Jungen bei Verkehrsunfällen verletzt. „Ich appelliere an alle Verkehrsteilnehmer, jetzt in der beginnenden dunklen Jahreszeit besonders auf die Schulanfänger zu achten. Jedes Kind, das im Verkehrs verletzt oder getötet wird, ist eins zu viel“, sagt Wowereit.

Post ist wieder dabei

Die Deutsche Post ist auch in diesem Jahr Partner der Stiftung „Gelber Engel“ des ADAC und der BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ und übernimmt dabei die logistische Abwicklung des Projektes reflektierenden Sicherheitswesten. Deutschlandweit werden rund 750.000 Schulanfänger damit ausgestattet. Die Post ist der größte zivile Fuhrparkbetreiber hierzulande. „Wir wissen sehr genau, wie wichtig es ist, dass die noch unerfahrenen Schulanfänger gut sichtbar sind", betont Jürgen Gerdes, Konzernvorstand BRIEF Deutsche Post DHL. Der Koloss übernimmt wieder sämtliche Kosten für die logistischen Aspekte der Aktion und kümmert sich um die Anlieferung der Container aus Asien in den Hamburger Hafen, die Zollgestellung, die Konfektionierung der 40.000 Pakete bis hin zur Auslieferung an die 16.500 Schulen. Der gesamte Transport wurde CO2-neutral vorgenommen. Alle während des Transports entstandenen CO2-Emissionen werden erfasst und durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Unfälle vermeiden

„Ein Ziel haben alle gemeinsam: Den Schulweg sicherer zu machen und die Zahl der verunglückten Schulkinder deutlich zu senken“, erklärt Manfred Voit, Vorstandsvorsitzender des ADAC Berlin-Brandenburg. Viele werden in einen Unfall verwickelt, weil sie im Straßenverkehr zu spät gesehen werden. In der Dämmerung vergrößert die reflektierende Weste die Sichtbarkeit. Mit der gelben Weste kann ein Kind von anderen Verkehrsteilnehmern dann schon aus 150 Metern Entfernung erkannt werden. Das ist ein riesiges Plus an Sicherheit. Die Westen sind mit den bekannten Verkehrsdetektiven „Felix und Frieda“ bedruckt, nach Öko-Standard zertifiziert und schadstofffrei. Sie haben, als besonderes Extra, eine Kapuze und sind leicht auch über Jacken zu tragen. Nach der Verteilaktion sind sie dann Eigentum der Schüler.

Millionen Euro

Die Unfallzahlen junger Verkehrsteilnehmer sind immer noch alarmierend hoch. So kamen in Deutschland im Jahr 2009 rund 30 000 Kinder im Straßenverkehr zu Schaden, 90 Kinder unter 15 Jahren starben. „Kinder verunglücken im Herbst deutlich häufiger als im Sommer“, bemerkt ADAC-Präsident Peter Meyer. „Deswegen müssen sie früher gesehen werden. Mit den Sicherheitswesten werden wir dieses Ziel erreichen.“ Finanzielle und materielle Unterstützung für die Großaktion, die jährlich mehrere Millionen Euro kostet, kam von zahlreichen Spendern und Sponsoren. So kümmerte sich etwa das Textilunternehmen CWS-boco um die Entwicklung der neuartigen Westen, um das Design und eine TÜV-überwachte Herstellung.

Den Eltern empfiehlt der ADAC, den Schulweg mit ihren Kindern immer wieder praktisch zu üben. Autofahrer sollten immer und besonders vor Schulen auf Kinder am Fahrbahnrand achten.

Text und Foto: BG

 


Veröffentlicht am: 23.09.2012

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