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25.03.2017

 

 

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Go for Gold – Der Herbst in Tirol

Es ist eine einzigartige Stimmung, die sich im Herbst über das Herz der Alpen legt. Aus sattem Grün wird mildes Gelb, sanftes Braun, aber auch feuriges Rot und Orange. Dazwischen ragen – stechend scharf in der trockenen Luft – weiße Steine und graue Felswände hervor. Die Glocken der Almtiere verklingen, der Takt der Natur schlägt nun langsamer. Und über all dem spannt sich ein blauer Himmel, der Mantel einer Welt, die von den Gipfeln aus nun noch weiter scheint als sonst.

„Der Tiroler Herbst ist oft von stabilen Hochdruckwetterlagen gekennzeichnet“, beschreibt Josef Lang vom Innsbrucker Büro der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik nüchtern. „Das heißt, Sonnenschein von früh bis spät, und deutlich geringere Niederschlagsmengen als in den Monaten zuvor.“ Am Morgen ist es recht frisch, tagsüber klettern die Temperaturen aber noch oft ordentlich rauf in die 20er. Gleichzeitig ist die Gewittergefahr geringer, da die Sonne nicht mehr die enorme Kraft des Sommers hat. Über dem Inntal und dem Lienzer Becken in Osttirol können sich zwar Hochnebelfelder bilden, als motivierter Wanderer und auch den Bergbahnen sei Dank „findet man auch dann rasch einen Weg in den Sonnenschein“.

Fantastisch farbenfroh – das Mieminger Sonnenplateau

Mehr als 100 Kilometer Wege schlängeln sich hier durch Wälder, Felder und Wiesen. Immer im Blick hat man dabei die Lärchen – Europas Baum des Jahres 2012. Das einzige Nadelgehölz, das im Herbst seine Nadeln abwirft, verwandelt ganze Berghänge in einen golden leuchtenden Vorboten des Winters. Apropos Berg: Gipfelhungrige brechen vom Mieminger Plateau aus zur Wankspitze und zum Zwischensimmering, auch die Alplhütte oder das Straßberghaus sind lohnende Ziele.

Prächtig bunt: das Pitztal


Von der gemütlichen Halbtageswanderung zum Aufwärmen bis zur anspruchsvollen Bergtour – an Auswahlmöglichkeiten herrscht zwischen Arzl und St. Leonhard kein Mangel. Bestens beschildert führt das 380 Kilometer umfassende Wegenetz hinauf zu beeindruckenden Panoramen, vorbei an idyllischen Bergseen und Wildbächen, rund um herbstlich verzauberte Wälder und Almlandschaften. Genusswanderer gönnen sich für die ersten paar Höhenmeter eine Auffahrt mit einer der Bergbahnen, die man natürlich auch für einen knieschonenden Abstieg nutzen kann.

Blauer Himmel, blaue Zwetschke


Mit über 1.000 Meter Seehöhe ist das Stanzer Plateau über Landeck eines der höchstgelegenen Obstanbaugebiete Europas. Dank eines milden Mikroklimas gedeiht hier die Stanzer Zwetschke, die der Region zum Titel „Österreichische Genussregion“ verholfen hat. Traditionell wird das saftige Früchtchen nicht nur verspeist, sondern in den Hausbrennereien zu einem kräftigen Schnaps gebrannt. Eine Spezialität, die man auf jeden Fall probieren sollte.

Gelegenheit dazu bietet das Zwetschkenfest am 9. September: Musik, offene Türen und Führungen bei drei Brennereien, jede Menge Köstlichkeiten und die Wahl der Zwetschkenkönigin sorgen für unterhaltsame Stimmung.

Die Region ist natürlich auch vor und nach dem Fest einen Besuch wert. So haben die Hütten des Genussbergs Venet teilweise bis Ende Oktober geöffnet, und man kann sich während der Wanderung gleich mehr als nur eine g‘schmackige Jause schmecken lassen.

Alpinerfahrene Wandersleut‘ absolvieren in der Region TirolWest eine der anspruchsvolleren Etappen des Tiroler Adlerwegs. Der Rundwanderweg durch ganz Tirol verläuft hier in lichten Höhen zwischen 2.000 und 2.500 Höhenmetern und führt von Zams aus auf die Steinseehütte. Am nächsten Tag geht es weiter auf dem Lechtaler Höhenweg zum Württemberger Haus. Ihr Ende findet die Tour beim Abstieg durchs Zammer Loch, eines der schönsten Hochgebirgstäler der Alpen.

Herbstliches Highlight: der Nationalpark Hohe Tauern

Diese Geräusche hört man nur einmal im Jahr: Das Röhren der Hirsche hallt laut und mächtig durch die bunt eingefärbten Wälder. Für sie ist nun Brunft – Zeit für Revierkämpfe, Zeit der Fortpflanzung. Bei den Nature Watch Wanderungen kommt man dank des kundigen Führers – und dank des Swarovski-Fernglases – diesem Schauspiel ganz nahe. Und selbst wenn sich keiner der 6-, 8-, 10- oder 12-Ender blicken lässt – die Nationalparkranger haben immer etwas zu zeigen: fettanfressende Murmeltiere, krafttankende Zugvögel, Pflanzen, die nur hier vorkommen. Das größte Naturschutzgebiet der Alpen () ist einfach ein Erlebnis für Geist und Körper gleichermaßen.

Ein Höhepunkt für Bergsteiger ist der Osttiroler Adlerweg. 20 Etappen führen weit hinauf in die Welt des Hochgebirges, in die Welt des Großglockners und -venedigers. Ein echtes Abenteuer für Alpinisten.

Wer es sportlich nicht ganz so fordernd mag – die Hütten rund um Lienz haben fast den ganzen Herbst geöffnet. Die sonnenverwöhnte Region – es werden bis zu 2.000 Stunden im Jahr gemessen – ist dadurch ein ideales Revier für gemütliche Spaziergänge, kleine und große Ausflüge. Wie wär’s mit einer Wanderung zu den Neualplseen? Die Panorama-Bahn erleichtert wenn gewünscht den Aufstieg, so hat man noch mehr Zeit und Energie für den leichten Höhenweg inmitten der imposanten Bergkulisse. Als Gipfeloption wartet der Östliche Sattelkopf mit 2.651 Metern.

Wunderbar wanderbar: die Region Wilder Kaiser

Er ist einfach majestätisch, wie er über den Dörfern aufragt: Der Wilde Kaiser ist ein Anblick, an dem sich Bergfreunde nicht satt sehen können. Und erst recht ist er Ansporn, Motivation, Ziel – diesen Gipfeln möchte man einfach nahe kommen. Leichte Touren machen es dabei Genusswanderern möglich, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Zudem wartet auch auf routinierte Bergsteiger hier die eine oder andere Herausforderung.

Der Trick fürs besondere Panoramaerlebnis? Ein Aufstieg auf der anderen Talseite. Von der Hohen Salve oder dem Rauhen Kopf aus erkennt man sofort, woher der Kaiser seinen Namen hat.

Themenwege, Wanderbus-Service, Schuh- und Stockverleih und geführte Wanderungen –für ein königliches Urlaubsgefühl ist am Wilden Kaiser alles vorhanden.

Wer den Herbst in Tirol erleben kann, darf sich auf goldene Tage mit viel Sonne und noch mehr Natur freuen. Weil es keine Regel ohne Ausnahme gibt, muss korrekterweise die Möglichkeit von Kaltluftvorstößen, die auch Schnee in tiefe Lagen bringen können, erwähnt werden. Dann heißt es zwar, die Gipfeltour zu verschieben. Dafür lässt es sich herrlich bei Wellness entspannen und die Kultur in den Städten und Museen erkunden. Und auch dort will so mancher Schatz entdeckt werden –im Herz der Alpen.
 
Tirol Info
Tel. +43.512.7272-0
info@tirol.at u
www.wandern.tirol.at

Foto: TVB Wilder Kaiser

 


Veröffentlicht am: 04.10.2012

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