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26.05.2017

 

 

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Briefe bewegen die Welt - Kunst und Kultur

Im fünften Band der Reihe "Briefe bewegen die Welt" befasst sich Hellmuth Karasek mit den schönen Künsten. Quer durch die Epochen hat er Zeugnisse aus fünf Jahrhunderten ausgewählt, in denen Kunst und Kunstwerke thematisiert werden, aber auch Alltägliches oder Politisches. Mit den Briefen aus Künstlerhand und einer Vielzahl von begleitenden Abbildungen - fotografiert, gezeichnet oder gemalt - bietet dieser Band einen attraktiven und unterhaltsamen Zugang zum Thema Kunst.

Die Welt der Kunst ist für Außenstehende faszinierend, manchmal auch irritierend. Kunst kann leicht zugänglich sein oder verschlüsselt. Sie ist bewegend, provokativ, manchmal gefährlich. Ihre Schöpfer, ob Autodidakten oder Meisterschüler, ob Wunderkinder oder Spätberufene, sind Künstler aus Leidenschaft. Als solche leben sie von einem inspirierenden Umfeld und kommunizieren in vielfältiger Weise. Sie teilen Gedanken zu Techniken und Stilmitteln oder streiten über die Funktion von Kunst. Und sie kämpfen mit Existenzangst und Berufsverboten, mit Schaffens- und Sinnkrisen. Ihre Briefe zeugen davon, wie schwer es war und ist, ein Leben als Künstler zu führen, wie außergewöhnlich und doch oft erstaunlich profan.

Für den fünften Band der Reihe "Briefe bewegen die Welt" hat Hellmuth Karasek Briefe aus dem Kunstbetrieb der letzten 500 Jahre ausgewählt. Es kommen Künstler und Kulturschaffende unterschiedlicher Epochen zu Wort.
 
Die Künstlerbriefe, die er zusammenstellt, sind dabei so vielschichtig wie die Kunst selbst. Mal äußern sich die Künstler darin zu eigenen Werken, mal zur Kunst im Allgemeinen. Mal geht es um Persönliches und mal um die große Politik. Die Schreiben sind dabei immer auch Zeugen der Zeit, in der sie entstanden sind. So legt Hellmuth Karasek hier eine reizvolle Synthese aus Briefsammlung und Kulturgeschichte vor, die einen unterhaltsamen Zugang zum Thema Kunst bietet.

Dass Kunst nicht brotlos sein muss, beweisen ältere Zeugnisse wie die Briefe Albrecht Dürers, der seiner Heimatstadt Nürnberg ein verzinsliches Darlehen anbietet, oder der geschäftstüchtigen Auftragsmalerin Angelika Kauffmann. Weiter geht es durch die Kunstgeschichte, durch unterschiedliche Stilrichtungen und Genres bis in die Jetztzeit, vom romantischen Maler Caspar David Friedrich über den Bilderbuchautor Wilhelm Busch bis hin zu den Verpackungskünstlern Christo und Jeanne-Claude. Die Briefe zeigen, dass Kunst auch politisch werden kann: Weil sie avantgardistisch und mutig ist, wie die von den Nazis als "entartet" gebrandmarkten Werke der Moderne von Ernst Ludwig Kirchner und Max Beckmann. Oder weil sie als satirische Gesellschaftskritik eingesetzt wird, wie die Collagen des Plakatkünstlers Klaus Staeck.

Dieser Band gibt einen Einblick in die besondere Welt der Kunst und vermittelt zugleich, dass auch hinter unsterblicher Kunst Menschen stecken. Sie gehen auf ihre jeweils eigene schöpferische Weise mit den großen Fragen wie den Banalitäten des Lebens um, mit den schönen und tragischen Momenten, die uns alle beschäftigen.

Die ausgewählten Briefe sind als hochwertige Faksimiles präsentiert. Sie wurden behutsam kommentiert, zeitgeschichtlich eingeordnet und um die Lebensläufe und Porträtbilder der Briefeschreiber und Empfänger ergänzt.

Der Herausgeber:
Hellmuth Karasek ist Journalist, Buchautor, Literaturkritiker, Professor für Theaterwissenschaft, Flaneur - Briefeschreiber und ein großer Brieffreund.

Die Autoren
Hans Pöllmann, geboren 1965, hat in Augsburg Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte studiert. Er arbeitet in einem fränkischen Dorf als Journalist und Kommunikationsberater.

Sonja Wild, geboren 1977, hat Anglistik mit Schwerpunkt Literatur in Erlangen studiert und ist in Nürnberg und Berlin publizistisch tätig.

Briefe bewegen die Welt - Kunst und Kultur
Herausgeber: Hellmuth Karasek
Autoren: Hans Pöllmann, Sonja Wild
Verlag: teNeues
Preis: 19,90
ISBN 978-3-8327-9655-6

 


Veröffentlicht am: 10.10.2012

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