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Berlin, Berlin, wir spielen in Berlin

Der Der Ali Baba Spieleclub wächst weiter. Deutschlands größter Spieleclub seiner Art hat bei der Messe „Spiel 11“ in Essen seinen sechsten Regionalverband in Berlin gegründet. Der Spieletreff Berlin, der bisher keinem Verein angehörte, schlüpft unter das Dach des bekannten Vereins, der seinen Sitz in Nürnberg hat. Nach Köln und Hunsrück ist Berlin der dritte neue Regionalverband innerhalb der letzten zwei Jahre.

„Wir freuen uns, dass wir nun zur großen Ali-Baba-Familie gehören und uns gegenseitig bei unserer Projekten und Ideen unterstützen können“, sagte Benito Gumz stolz. Der Berliner ist der neue Regionalbeauftragte und leitet die Geschicke der neuen Gruppe. Nach einer ersten Anfrage vor einigen Tagen, konnte die Gründung des sechsten Regionalverbands jetzt in Essen beschlossen werden.

„Wir gehen nicht aktiv auf Spielegruppen zu, sondern reagieren auf Nachfrage“, erklärt Vereinspräsident Christian Wallisch das Vorgehen. Nach der ersten Anfrage hat sich der Ali Baba Spieleclub über die Berliner Gruppe informiert und in einem intensiven Gespräch geklärt, ob die Berliner Spieler mit ihrer Einstellung auch zum Ali Baba Spieleclub passen.

„Uns ist ganz wichtig, dass das Thema „Spielen“ nach außen getragen wird. Wir wollen die Menschen dazu animieren, wieder mehr und häufiger zu spielen“, sagt Wallisch. „Der Berliner Spieletreff passt daher richtig gut zu uns.“ Denn auch die Berliner wollen aktiv das Spielen fördern. So hat der Treff bereits in diesem Jahr erstmalig „Berlin spielt“ organisiert. Nach einem großen Erfolg soll diese Veranstaltung auch 2012 wieder stattfinden. Auch die regelmäßigen Spielereisen ins Berliner Umland erfreuen sich großer Beliebtheit.

„Hätte man mir gesagt, dass der Ali Baba Spieleclub einmal solche Kreise ziehen würde, hätte ich es nicht geglaubt“, sagt Wallisch, „ich bin schon gespannt, wie es weiter geht.“ Weitere Regionalverbände sind derzeit zwar nicht geplant, aber auch nicht ausgeschlossen. Auch schließt der Ali Baba Spieleclub Kooperationen mit anderen Vereinen nicht aus.

„Die Spieler- und Vereinslandschaft ist überwiegend sehr aktiv und auch sehr bunt. Vielleicht schaffen wir es neben dem großen Verein auch ein großes Netzwerk zu schaffen, in dem wir uns austauschen können.“ Erste Gespräche für dieses Netzwerk hat der Verein auch bereits in Essen geführt. „Uns ist wichtig, dass wir unter den Vereinen keinen Konkurrenzkampf haben, sondern ein friedliches Miteinander. Schließlich wollen wir doch alle dasselbe: nur spielen.“

 


Veröffentlicht am: 27.10.2011

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