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Wirtschafts-News vom 15. Oktober 2012

(Michael Weyland) Manche Dinge sind schon unlogisch.  Wenn wir uns ein neues Auto kaufen, wissen wir auf die Stelle hinterm Komma genau, was das Fahrzeug verbraucht. Wie viel Sprit  beim Fliegen nötig ist, weiß dagegen kurioserweise  kaum jemand. Hartmut Mehdorn, CEO von airberlin, hat da schon abenteuerliche Zahlen gehört.   

Hartmut Mehdorn:
Ja, es ist erstaunlich, wie viele Menschen schätzen, dass man so 40, 50 Liter braucht, viele sind da über 20 Liter. Die wenigsten Leute haben wirklich eine Klarheit darüber, dass, wenn sie sich ein Flugticket bei uns kaufen, dass sie auf 100 Kilometer nur 3,5 Liter für ihren Transport benötigen.

Mit diesem Wert liegt airberlin an der Spitze der europäischen Fluggesellschaften. Allerdings tut das Unternehmen auch viel dafür, um diese Werte zu erzielen. Herzstück ist das Programm „ökoeffizientes Fliegen“, und es sind viele kleine Maßnahmen, die zur Gesamtersparnis beitragen.  Zeitungen werden beispielweise nicht mehr an Bord hin und hergeflogen, sondern am jeweiligen Gate ausgelegt. Ein weiteres interessantes Beispiel schildert Flugkapitän  Marc Altenscheidt, Flottenchef der Boeing airberlin Flotte.

Marc Altenscheidt:

Wir arbeiten aber auch daran, im Cockpit das Gewicht zu reduzieren, anhand der früher in Form von Papier angegebenen Anflugkarten oder Routenkarten, Streckenkarten, wenn Sie das auf ein europäisches Zielgebiet oder ein weltweites Zielgebiet vergleichen, sind das dann gute 60 bis 80 Kilo, die Sie dann einsparen.

Natürlich müssen diese Karten auch zukünftig verfügbar sei. Und das ist problemlos möglich.

Hartmut Mehdorn:

Ja, wir alle benutzen ein Phone und neben unserem Phone benutzen wir in der Regel ein iPad, wo alle Informationen drauf sind, wir sind immer wieder verblüfft, was da alles drauf passt,  und unsere Piloten schleppen halt jetzt eben nicht mehr die Flugkarten aller Airports mit sich rum, sondern die haben alles konzentriert auf dem Pad, sie haben ihren Flugplan, sie machen ihre Flugbereitschaft auf diesem Pad, sie sind da redundant, weil sie immer natürlich zu zweit sind und auf die Art und Weise sparen wir einen Riesenberg Papier und Formulare, die es da oben nicht mehr gibt!

Und die einzelnen Kilos summieren sich schließlich.

Noch einmal Marc Altenscheidt:
Durch die Möglichkeit, dass wir das Gewicht reduzieren, sparen wir und Sie haben es selbst angesprochen. Im Cockpit 60 Kilo, unten bei den Containern 20 Kilo eingespart, da bin schnell bei dem, was ein Passagier wiegt!

Mit diesen und weiteren Maßnahmen dieser Art will airberlin nach Aussage von Hartmut Mehdorn den Verbrauch bis auf 3 Liter je 100 geflogene Personenkilometer drücken.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20121015_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 15.10.2012

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