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Morgengruß von Helmut Harff: Nackte Tatsachen

Berlin ist arm aber sexy. Ich finde das stimmt, vor allem in diesen Tagen. Damit spiele ich nicht auf den Dauerbrenner Flughafenbau an. Ich wüsste auch nicht, was daran sexy sein soll. Ich meine die am Freitag eröffnete "Venus".

Unter dem Funkturm - einem Phallussymbol der frühen Rundfunkzeit? - eröffnete am Freitag die Erotikmesse "Venus". Zugegeben, so ganz billig ist der Eintritt nicht, aber sexy geht es schon vor den Messehallen zu. Es ist schon spaßig, die Besucher, vor allem die Besucherinnen zu beobachten. Einige der Damen erscheinen in Outfits, bei denen man massiv an Stoff gespart hat. Die Säulen vor dem Eingang dienen auch als Umkleideraum.

In den Messehallen ist dann Sex pur angesagt. Männer drängeln sich um die Bühnen, auf denen sich zumeist kaum oder gar nicht bekleidete Damen produzieren und fotografieren was das Zeug hält. Ob die Partnerinnen oder Kollegen wissen, was so an nicht jugendfreien Fotos auf der Chipkarte landen? Für diese Voyeure hat sich der Eintritt ganz sicher gelohnt.

Interessant ist, dass viele Frauen und Pärchen zu den regelmäßigen "Venus"-Besuchern gehören. Die interessieren sich jedoch weniger für die nackten Tatsachen. Deren Interesse gilt eher den zahlreichen Ständen mit Dessous, Fetisch-Klamotten, Sexspielzeug und sogenannten Sexmöbel. Bei letzteren rätselt schon mal der eine oder andere herum, was man damit macht. Wer hier etwas für das heimatliche Schlafzimmer erwerben will, muss schon recht tief in die Tasche greifen.

Deplaziert wirken auf der "Venus" Menschen im Businessoutfit. Das ist kein besonderer Fetisch, sondern die Alltagskleidung derjenigen, die in die Fachbesucherhalle dürfen. Hier, abseits vom allgemeinen Sextourismus a la Berlin, wird angeboten und geordert, was in den kommenden Wochen in den Sexshops zu erwerben ist. Einiges davon wird sicherlich diskret verpackt unter dem Weihnachtsbaum landen.

Ich mache mir jetzt ganz unerotisch mein Frühstück.

Ihnen wünsche ein schönes, prickelndes Frühstück an der Seite eines lieben Menschen.

 


Veröffentlicht am: 19.10.2012

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