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Harff trifft: Christina Surer - Schweizer Rennfahrerin



Christina Surer, geb. Bönzli, gehört zu den bekanntesten Schweizerinnen. Die Rennfahrerin begann erst mit 19 Jahren ihre Motorsportkarriere. Zum diesem Zeitpunkt nahm ihre Modellaufbahn an Fahrt auf. Neben der Rennstrecke ist die Autonärrin auch im Schweizer Fernsehen zu sehen. Hier moderiert Sie die Motorshow.
 
Die Eidgenossin nahm an Stefan Raabs Stockcar Crash-Challenge 2005, 2006 und 2007 teil. Am 9. März 2007 wurde sie bei der 5. Wok-Weltmeisterschaft in Innsbruck als Beifahrerin eines 4er-Wok Wok-Weltmeister 2007. In der zweiten Staffel von Stars auf Eis verpasste sie mit ihrem Partner Norman Jeschke den Einzug ins Finale und schied in der vorletzten Sendung aus. 2011 lieh sie im Animationsfilm Cars 2 ihre Stimme dem Minivan Minnie. Derzeit ruht die Rennfahrer-Karriere der Verlobten von DTM-Meister Martin Tomczyk. Das Paar bekommt ein Baby.

Genussmaenner.de-Chefredakteur Helmut Harff traf die werdende Mama anlässlich einer Präsentation der Swiss-Box – eines Gerätes zum Motortouning – auf Mallorca.

Frau Suer, sind selbst sind erfolgreiche Rennfahrerin, Martin Tomczyk, der Mann an ihrer Seite sogar amtierender DTM-Champion. Wer von Ihnen ist der bessere Rennfahrer?
Christina Surer:
Die Antwort ist klar, dass ist Martin. Schließlich ist er der DTM-Champion. Es ist übrigens lustig, mit der gleichen Frage begann mein Interview mit dem Playboy.
 
Ich meinte eigentlich eher, wer privat der bessere Fahrer ist.
Christina Surer:
Martin fährt  immer.  Bei mir quatscht er immer rein. Das nervt mich.

Sind Sie eine gute Beifahrerin?
Christina Surer:
Ja, ich glaube schon. Ich lasse Martin machen. So bei 300 klappe ich dann schon mal den Laptop zu.

Wie bestimmend ist der Motorsport im täglichen Leben des Pärchens Surer-Tomczyk?
Christina Surer:
Der Motorsport beherrscht schon unser Leben, denn er ist unser Leben. Doch das wird sich bald ändern.

Richtig, Sie werden ja Eltern. Wissen Sie schon was es wird?
Christina Surer:
(lächelt wissend) Nein, das wissen wir noch nicht.

Wollen Sie nach der Babypause wieder in einen Rennwagen steigen?
Christina Surer:
Wenn es geht ja. Ein Leben ohne Motorsport ist für mich nur schwer vorstellbar.

Und wenn es doch so kommt?
Christina Surer:
Ich mache ja schon seit langem mehr, als nur Rennen fahren. Ich moderiere im Fernsehen, bin Produktbotschafterin und Model.

… wie man in der ersten Ausgabe des neuen Playboy Cars sehen kann. Wie kam es zu dem Shooting?
Christina Surer:
Das war ja nicht mein erster Termin. 2005 war ich ja schon einmal im Playboy.

Gibt es sonstige berufliche Pläne?
Christina Surer:
Ich habe so viele Kontakte. Da könnte  ich mir vorstellen eine Agentur zu eröffnen.

Kommen wir zurück zum Rennsport. Sind Sie bei Martins Starts immer an der Rennstrecke?
Christina Surer:
Ja, ich bin immer dabei.

Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Rennverlauf für Ihren Verlobten?
Christina Surer:
Sicherlich sind wir nicht zufrieden, doch wenn jemand zu Saisonbeginn gesagte hätte, das Martin dreimal aufs Podium fährt, dem hätten keine geglaubt. Leider gab es auch drei Ausfälle.

Was fasziniert Sie eigentlich so am Rennsport?
Christina Surer:
Das ist genau wie bei den Männern. Man steigt ins Auto und liebt es. Man muss dieses Leben als Rennfahrer lieben, dieses Zigeunerleben.

Haben oder hatten Sie mal das Ziel Formel-1? Da sind ja Frauen die absolute Mangelware.
Christina Surer:
Nein, das  kam für mich nie infrage. Ich habe ja erste mit 19 mit dem Motorsport begonnen. Das ist viel zu spät für eine Formel-1-Karriere. Aber ich finde schon, dass auch Frauen in der Formel-1 fahren sollten.

Wie steinig war Ihr Weg in die Rennsportwelt?
Christina Surer:
Das war schon nicht leicht. Ich musste mich durchbeißen. Das fing schon damit an, dass die Teamklamotten nie passten. Ich war ja schon damals Model.

Wie war das mit den Vorurteilen?
Christina Surer:
Ach, ich liebe Klischees. Ich lebe ja zum Teil davon und bekämpfe Sie mit meinem Auftreten auf der Rennstrecke zugleich. Ich musste immer beweisen, dass ich als Fahrerin gut dabei bin. Allerdings habe ich auch davon profitiert, dass ich langjährige Partner hatte. Ich bin ja sehr lange in der Supercopa Deutscher SEAT León gefahren.

Woran liegt es, dass im Rennsport so wenige aktive Frauen anzutreffen sind?
Christina Surer:
Die Frauen, die dabei sind, fahren schon auf hohem Niveau. Aber es mangelt an Nachwuchs. Mädchen gehen nicht auf die Kartbahn. So kommen Sie nicht auf die Idee, Motorsport zu betreiben. Man muss sie dafür begeistern, mehr weiblichen Rennsport-Nachwuchs fördern.

Sie haben gerade den Männern gezeigt, dass Sie nicht nur gut Auto fahren können, sondern auch ohne Anleitung eine Swiss-Box unter der Motorhaube eines Autos einbauen können. Sind Sie die klassische Schrauberin?
Christina Surer:
Sicherlich habe ich früher auch mal geschraubt, ich bin aber nicht der Mechaniker. Denen kann ich aber sehr wohl sagen, was mir am Auto gefällt und was nicht. Dafür habe ich mein Popometer.

Was sagt das Popmeter zur getesteten Swiss-Box?
Christina Surer:
Ich kenne die Swiss-Box schon etwas länger und wäre nicht hier, wenn mich die Schweizer Hersteller nicht überzeugt hätten. Dieses Motortounig-Gerät hält, was es verspricht. Der Motor bekommt mit der Swiss-Box mehr Leistung und man verbraucht weniger Sprit, vorausgesetzt man fährt nicht wie ein Rennfahrer ständig mit Bleifuß. Der Einbau ist wirklich kinderleicht. Das überzeugt mich.

Foto: Birte Pierskalla, IKmedia/Rameder

 


Veröffentlicht am: 23.10.2012

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