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25.09.2017

 

 

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Wege zum gesunden Rücken

Von Nackenverspannung über Hexenschuss bis hin zu Bandscheibenvorfällen: Deutschland hat Rückenprobleme. Dabei gestalten sich die Wege zurück in ein schmerzfreies Leben so vielfältig wie die Ursachen.

„Einen Königsweg zum gesunden Rücken gibt es nicht, jeder Patient muss individuell mit seinem Krankheitsverlauf betrachtet werden. Jedoch wird in Deutschland noch immer viel zu häufig und auch zu früh operiert“, weiß Dr. Reinhard Schneiderhan, Wirbelsäulenspezialist und Orthopäde aus München. Daher sollten Patienten im Vorfeld verschiedene Therapieansätze in Erwägung ziehen, ehe sie sich im wahrsten Sinne des Wortes unter das Messer legen.

Bewegung gegen Schmerzen: Physiotherapie

Wer aktiv durchs Leben geht, leidet in der Regel weniger unter Rückenbeschwerden, denn Bewegung stärkt die Muskulatur. Doch auch im Akutfall hilft es nicht immer, den Rücken zu schonen. Physiotherapie lautet der erste Ansatz, der eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten umfasst, um das physiologische Gleichgewicht wiederherzustellen. Dies gilt sowohl präventiv, bei leichten Beschwerden als auch zur Rehabilitation nach einem operativen Eingriff. Die eingesetzten Maßnahmen richten sich dabei immer nach Art der Verletzung oder Erkrankung. „Sowohl äußere Anwendungen mit Wärme oder Kälte als auch manuelle und Elektrotherapie regen gezielt die Muskeln der Patienten an. Daneben muss der Patient in der Regel auch aktiv mitarbeiten und unter Anleitung gezielt mit Übungen Muskulatur und Gelenke stärken“, erklärt Dr. Schneiderhan. Auch Massagen wirken bei Rückenschmerzen oft lindernd.

Per Pille rückenfit: Medikamente

Um Schmerzen zu bekämpfen, stellen des Weiteren Medikamente eine Option dar. Ob als Tablette, Tropfen oder als Pflaster, sie unterdrücken Schmerzen schnell und dauerhaft, weshalb sie sich auch für Patienten mit chronischen Schmerzen anbieten. Meist wirken die Medikamente direkt auf die Nervenleitungen und stoppen die Übertragung der Schmerzsignale zum Gehirn. Bei mittelstarken Schmerzen kommen sogenannte nicht-steoidale Anti-Rheumatika (NSAR) zum Einsatz. Bei sehr starken Schmerzen zählen Opioide, darunter auch moderne Morphin-Präparate, zu den wirksamsten Mitteln. Jedoch beseitigt eine Gabe von entsprechenden Mitteln lediglich die Symptome. „Daher sollte eine medikamentöse Schmerztherapie immer in Verbindung mit weiteren Behandlungsmaßnahmen erfolgen, die auch an der Schmerzursache ansetzen“, rät Dr. Schneiderhan. „Zudem muss die Dosierung gut auf den Patienten abgestimmt werden, um die Gefahr einer Abhängigkeit zu vermeiden.“

Letzter Ausweg: Operation


Schlagen konservative Therapien nicht an, sollten sich Patienten einem Eingriff unterziehen. Dabei liegt die Lösung heutzutage nicht mehr in einem großen Eingriff am offenen Rücken: Minimalinvasive Methoden bieten eine sanfte Variante. „Natürlich stellt jede Operation Stress für den Patienten dar, da sie mit vielen Ängsten einhergeht. Doch mittlerweile müssen Rückenspezialisten nur noch kleine oder gar keine Schnitte mehr ansetzen, da die verwendeten Instrumente nur einen Durchmesser von wenigen Millimetern umfassen“, beruhigt Dr. Schneiderhan. Diese modernen Therapien belasten nicht nur den Körper deutlich weniger, sondern verkürzen auch die Rehabilitationszeit. Patienten kehren in Kombination mit entsprechender Physiotherapie schneller und vor allen Dingen schmerzfrei in den Alltag zurück.

weitere Informationen unter www.orthopaede.com

Bild:
Praxisklinik Dr Schneiderhan / Hitzesondenbehandlung

 


Veröffentlicht am: 25.10.2012

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