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Neue Ausstellungen in elsässischen Museen

(cei) Der Herbst ist da und mit ihm die neuen Ausstellungen in den elsässischen Museen! In Straßburg zeigt das Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst seit kurzem "Continents noirs" (Schwarze Kontinente) von Annette Messager, im Tomi-Ungerer-Museum sind ab 16. November Spiele und Spielsachen aus der privaten Sammlung des Zeichners zu sehen und im Museum für Bildende Künste werden ab dem 17. November Werke des "französisch-britischen" Künstlers Philippe-Jacques de Loutherbourg präsentiert. "La Chambre" stellt Bilder des Internationalen Fotowettbewerbs "Architektur ohne Grenzen" aus.

Die Ausstellung "Waldeslust" im Musée Würth in Erstein zeigt seit Ende September eine breit gefächerte Auswahl aus dem einzigartigen Fonds der Sammlung Würth zum Thema Wald. Im Spielzeugmuseum in Colmar wird die Geschichte der Bekleidung im Maßstab von Barbie-Puppen nachgezeichnet und im Stoffdruckmuseum in Mulhouse sind ab Mitte November Stoffe aus der Zeit vom 18. Jahrhundert bis heute zu sehen, auf denen kulinarische Verlockungen abgebildet sind. Ehrengast im Rahmen dieser Ausstellung ist das Modehaus PRADA, das hier an einem Festbankett einen Teil seiner Herbst-Winter-Kollektion 2012 in Szene setzt. Die Fondation Fernet-Branca in Saint-Louis schließlich, ganz im Süden des Elsass, zeigt jüngere Arbeiten des Künstlers Philippe Pasqua.

Die Ausstellungen im Überblick

Annette Messager: Continents noirs - Schwarze Kontinente
Museum für moderne und zeitgenössische Kunst (MAMCS), Straßburg
13. Oktober 2012 bis 3. Februar 2013
Annette Messager gilt als eine herausragende Figur der internationalen zeitgenössischen Kunstszene. 2005 wurde Sie als Vertreterin Frankreichs bei der Biennale von Venedig mit dem goldenen Löwen ausgezeichnet. Die Schau "Schwarze Kontinente" zeigt Werke, die zwischen 2010 und 2012 entstanden sind. Die meisten von ihnen werden hier zum ersten Mal öffentlich ausgestellt. Die Künstlerin setzt sich mit den Pathologien der modernen Welt auseinander und inszeniert sie in der Sprache von Fantasy und Science-Fiction. Zu sehen sind etwa 20 Arbeiten: drei monumentale Installationen und kleinformatige Werke wie Fischernetz-Worte, Skulpturen und Zeichnungen.

Tomi s'amuse. Jeux et jouets de la collection Tomi Ungerer
Tomi-Ungerer-Museum, Straßburg
16. November 2012 bis 31. März 2013
"Ich habe Spielzeug gesammelt, um mich selbst und andere zu amüsieren..." (Tomi Ungerer). Sein ganzes Leben lang war Tomi Ungerer ein leidenschaftlicher Sammler von Spielen und Spielzeug. Der von ihm zusammengetragene Fundus ist ausgesprochen fantasievoll und spiegelt die grenzenlose Neugier des Künstlers wider. 120 Stücke aus dem Museumsbestand werden auf drei Stockwerken präsentiert.

Loutherbourg (Straßburg 1740 - London 1812): Stürme und Schimären
Museum für Bildende Künste, Straßburg
17. November 2012 bis 18. Februar 2013
Anlässlich des 200. Todestages von Philippe-Jacques de Loutherbourg widmet das Straßburger Museum für bildende Künste dem aus Straßburg stammenden "französisch-britischen" Maler die erste Retrospektive in Frankreich und die erste Ausstellung seit der 1973 in Londen gezeigten Schau. Rund 100 Gemälde und grafische Werke aus öffentlichen und privaten Sammlungen in Frankreich, Großbritannien und den USA vermittteln eine Vorstellung vom Facettenreichtum des Künstlers. Die Ausstellung ist chronologisch gegliedert, setzt aber auch thematische Akzente: Pastorallandschaften, Schiffbrüche, Historienbilder, englische Landschaften und Gefahren der Natur.

Archifoto - International Awards of Architectural Photography
La Chambre, Straßburg
12. Oktober bis 2. Dezember
Der Internationale Wettbewerb für Architekturfotografie wurde 2010 zum ersten Mal von "La Chambre" und der "Maison européenne de l'architecture - Rhin supérieur" veranstaltet. Der Preis ehrt Fotografen, die es verstehen, mit ihrem individuellen Blick Archtiektur und das Stadtbild, kurz: die Welt, verständlich zu machen. Thema in diesem Jahr war "Architektur ohne Grenzen". Von Mittwoch bis Sonntag ist der Eintritt kostenlos.

Waldeslust. Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen der Sammlung Würth
Musée Würth, Erstein
19. September 2012 bis 19. Mai 2013
Zahllose Künstler haben ihre Fantasien, Ängste und Hoffnungen auf den Wald projiziert, der somit - wie es der Kunsthistoriker Fabrice Hergott ausdrückt - als "Spiegel" der Menschheit gelten kann, der dem Kunstbetrachter Bilder von Kultur, Geschichte und Gesellschaft vermittelt. Die Ausstellung bietet eine breit gefächerte Auswahl aus dem einzigartigen Fonds der Sammlung Würth zum Thema Wald. Zu sehen sind Werke aus der modernen und zeitgenössischen Kunst von Ernst Ludwig Kirchner über Alfred Sisley, Georg Baselitz, Max Ernst, Gerhard Richter oder Christo bis hin zu David Hockney.

La Mode au fil de l'Histoire
Musée du Jouet, Colmar
15. September 2012 bis 31. März 2013
Die Ausstellung "Mode im Lauf der Geschichte" von Claude Brabant-Pelletier zeichnet die verschiedenen Modeströmungen im Maßstab von Barbie-Puppen nach. Auf 250 Puppen (Barbie hält als Mannequin her) können Besucher die verschiedenen Stilrichtungen entdecken. Jahrzehnt für Jahrzehnt wird durch wichtige Kleidungsstücke, die auf historischen Vorlagen basieren und mit viel Liebe zum Detail hergestellt wurden, präsentiert. So sind zum Beispiel auch die Hochzeitskleider von Brigitte Bardot oder Lady Diana zu sehen.

Un Festin en Etoffes ou les tissus gourmands de la fin du 18ème siècle à nos jours

Stoffdruckmuseum, Mulhouse
9. November 2012 bis 15. August 2013
Aus seiner Sammlung hat das Museum Stoffe mit kulinarischen Motiven aus verschiedenen Epochen ausgewählt und lädt Besucher zu einem gastronomischen Spaziergang ein. Makronen, Kuchen, Süßigkeiten, Obst und Gemüse, regionale Gerichte und Rezepte zieren Gebrauchs- und Dekorationsstoffe. Küchentücher, Tisch- und Haushaltswäsche sowie Einrichtungsstoffe zeugen vom lukullischen Reichtum unserer Welt. Ehrengast am Festbankett ist das Modehaus PRADA (Mailand), das hier einen Teil seiner Herbst-Winter-Kollektion 2012 präsentiert.

Philippe Pasqua: Maler und Bildhauer - Ausgewählte Werke
Fondation Fernet-Branca, Saint-Louis
16. September bis 9. Dezember 2012
Die Stiftung "Fondation Fernet-Branca" präsentiert noch bis Anfang Dezember rund fünfzig Arbeiten des Künstlers Philippe Pasqua aus dessen Schaffensperiode von 1997 bis 2011. Die Schau macht die Intensität des Werks erfahrbar, in dem die Darstellung des menschlichen Körpers und insbesondere des Gesichts von "die Norm sprengenden" menschlichen Wesen an Obsession grenzt.

 


Veröffentlicht am: 25.10.2012

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