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21.08.2017

 

 

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Phänomen Puzzle

Säge, Holz und Landkarte waren einst die Anfänge des Puzzles. Heute wird aus Lehrmaterial ein Zeitvertreib für Groß und Klein. Neue Ideen, Trends, Lehrpuzzle und Erotikmotive spiegeln die Vielfalt des „Stichsägenrätsels“ wider.

Eine Säge, ein Holzbrett und eine Landkarte. Mehr brauchte es vor 240 Jahren nicht zum Zeitvertreib. Diese drei Dinge reichten für die Herstellung eines bekannten Spiels: dem Puzzle. Seit Generationen begeistern wir uns für das Zusammenfügen kleiner Teile zu einem großen Ganzen. Heute dient das Puzzle vor allem der Unterhaltung, Entspannung und dem Geduldstest. Doch was ist seine wahre Herkunft? Und was sind seine derzeitigen Trends?
Puzzlewahn der Jahrhunderte

Antike Welt

Die Grundidee zum Puzzeln ist dem Engländer John Spilsbury zu verdanken. Wegen seiner Fertigung trägt das Puzzle im Englischen auch oftmals den Namen jigsaw, auf Deutsch: Stichsägenrätsel. Für den Erdkundeunterricht in Schulen brachte der Kupferstecher Landkarten auf Mahagoni-Holz (Bild oben) an und zersägte diese in Teile. Schnell verbreitete sich die Idee und Puzzle für andere Fächer entstanden.

Auch heute noch erheben Puzzles pädagogischen Anspruch. „Nicht nur klassische Landkartenpuzzles haben sich bewährt. Heute erscheint eine Vielzahl an Lernpuzzles auf dem Markt, so zum Beispiel ein Puzzle zum Sonnensystem oder ein Globus als 3D-Puzzleball. Biologiekenntnisse vermitteln währenddessen die Anatomie-Puzzles vom Hersteller Revell. Sie zeigen Tiere, den Menschen oder einzelne Organe des Menschen als Teile zusammengefügt. Die Kinder können hier Stück für Stück die Struktur des Lebens nachvollziehen. Währenddessen lernen die ganz Kleinen durch Puzzeln, welche Formen und Farben zusammenpassen. Ein außergewöhnliches Beispiel sind die Aqua Puzzle von Ravensburger. Sie bestehen aus Schaumstoff, und haften im nassen Zustand an Fließen. Sie sind so ideal fürs Spielen in der Badewanne,“ so Claudia Liehr vom Onlineshop www.Puzzle-Offensive.de.

Das digitale Zeitalter hat dabei ebenfalls das Puzzle erreicht. So verbindet die Marke Augmenty Reality echtes Puzzeln mit einer dazu passenden App. Sind hier ein Bild von Paris oder eine Unterwasserwelt fertiggestellt, entführt eine App über iPhone oder iPad den Puzzler in eine Stadtführung oder startet ein Unterwasser-Spiel.

Puzzle für Erwachsene

Während der Jahre entdeckten auch Erwachsene ihren Reiz am einstigen Kinderspiel. Aus dem Lehrmaterial für die Kleinen entstanden so Puzzles für die Großen. Selbst erotische Motive finden sich nun. Die neue Puzzlemarke éléments noirs beispielsweise verschreibt sich der ästhetischen Beschäftigung mit dem menschlichen Körper. Sie zeigt in ihren Serien nur Motive von Künstlern und Fotografen. Die erste Kollektion beschäftigt sich mit der Aktfotografie des Paderborners Earl Newton und fand auch schon eine Erwähnung im Playboy (Nov. 2012).

Das größte Puzzle der Welt

Nicht nur die Motive unterscheiden Kinder- und Erwachsenenpuzzles voneinander: Während Kinderpuzzle allgemein zwischen vier und 350 Teile haben, fangen Erwachsenenpuzzle bei 500 Teilen an und enden bei bis zu 32.000 Teilen. Das größte Puzzle der Welt zählt derzeit 32.256 Teile. Es besitzt eine Größe von zehn Quadratmetern. Der Verlag Ravensburger ging 2008 mit Fertigstellung des Motivs in das Guinness Buch der Rekorde ein. Jeder kann sich an diese Herausforderung wagen, erhältlich ist es unter Puzzle-Offensive.de.

Trend Fotopuzzle

An Ideenreichtum wurde in den letzten Jahren keineswegs gespart. Einfarbige Puzzle, 3D-Puzzle und Skulpturenpuzzle treiben die Kreativität zur Spitze. Doch wer denkt, die Auswahl der Motive ist Aufgabe der Puzzleindustrie, hat weit gefehlt: Fotopuzzle sind schnell selbst gefertigt und damit individuell auf jeden Einzelnen abgestimmt. Hier können eigene Fotos selbst hochgeladen werden und daraufhin als Puzzle bestellt werden. Nicht zuletzt deshalb ist das Kultspiel ein beliebtes Geschenk. Das Puzzle wird noch viele Abende und Wände verschönern, Langeweile bekämpfen, die Geduld testen, lehren und zur Entspannung beitragen.

 


Veröffentlicht am: 26.10.2012

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