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Wettbewerb am Strommarkt: Auswahl wächst stetig

Angesichts der erwarteten Preiserhöhungswelle beim Strom werden zahlreiche Verbraucher in den kommenden Wochen ihren aktuellen Versorger auf den Prüfstand stellen. Wer sich auf Grund einer anstehenden Preiserhöhung zum Wechsel des Stromanbieters entschließt, kann von einer immer größeren Anbieterdichte profitieren.

Angesichts der erwarteten Preiserhöhungswelle beim Strom werden zahlreiche Verbraucher in den kommenden Wochen ihren aktuellen Versorger auf den Prüfstand stellen. Wer sich auf Grund einer anstehenden Preiserhöhung zum Wechsel des Stromanbieters entschließt, kann von einer immer größeren Anbieterdichte profitieren.

Wie eine bundesweite Marktanalyse des unabhängigen Verbraucherportals TopTarif.de zeigt, hat der Wettbewerb um Stromkunden in den vergangenen vier Jahren um das 2,5-Fache zugenommen. Konnten Haushaltskunden Ende 2008 im bundesweiten Mittel zwischen 50 Stromanbietern wählen, ist die Zahl der Wettbewerber vor Ort bis heute auf durchschnittlich 125 geklettert.

Deutschlandkarte: Wettbewerb am Strommarkt in Deutschland

„Die Wettbewerbsdichte am Strommarkt und damit die Zahl der möglichen Alternativen für Verbraucher nehmen seit Jahren kontinuierlich zu“
, erklärt Daniel Dodt von TopTarif.de. Während im Herbst 2011 noch durchschnittlich 99 Stromanbieter zur Verfügung standen, sind Regionen mit weniger als 100 Alternativen zum örtlichen Grundversorger heute bereits die absolute Ausnahme. 

Im Vergleich der Bundesländer schwankt die Wettbewerbsdichte um bis zu 30 Prozent

Am größten sind die Auswahlmöglichkeiten derzeit in weiten Teilen Süd- und Ostdeutschlands. So haben Haushalte in Bayern mit durchschnittlich 136 Wettbewerbern die meisten Alternativen, gefolgt von Baden-Württemberg (134), Brandenburg (133), Sachsen (133) und Thüringen (131). Etwas weniger Angebote gibt es hingegen in Nordrhein-Westfalen (114),  Bremen (113), Hessen (112) und Rheinland-Pfalz (112). Schlusslicht ist das Saarland, wo im Schnitt 103 Unternehmen auf den regionalen Märkten aktiv sind.

Ähnliche Schwankungen zeigen sich auch bei einem Vergleich der 80 deutschen Großstädte über 100.000 Einwohner. Auch landen süddeutsche Städte wie Stuttgart (135), Karlsruhe (128), Mannheim (127) und Ulm (126) auf den ersten Plätzen im Ranking. Am anderen Ende rangieren Hamm (103), Osnabrück (105) und Saarbrücken (105). Die Millionenstädte Berlin (119), Hamburg (117), München (120) und Köln (111) finden sich im Mittelfeld wieder.

Grundversorger entdecken überregionalen Wettbewerb

„Neben neuen Anbietern sorgen vor allem klassische Grundversorgungsunternehmen, die außerhalb ihres eigenen Versorgungsgebietes in den überregionalen Stromvertrieb einsteigen, für eine Zunahme der Wettbewerbsdichte“, betont Dodt. So machen beispielsweise in Berlin mehr als 50 Grundversorger unter ihrem eigenen Namen dem örtlichen Anbieter Vattenfall Konkurrenz. Hinzu kommen noch Vertriebstöchter großer Unternehmen, zum Beispiel Yello Strom (EnBW), E WIE EINFACH (E.ON) oder eprimo (RWE) sowie Verbundmarken mehrerer Stadtwerke, wie die NordostWerke oder der Stadtwerke Energie Verbund SEV.

Auf die Tarifdetails kommt es an

„Bei der Entscheidung für einen neuen Anbieter sollten Verbraucher neben dem Preis vor allem auf die Tarifdetails achten“, rät Dodt. „Gute Tarife zeichnen sich durch kurze Vertragslaufzeiten und überschaubare Kündigungsfristen sowie lange und umfangreiche Preisgarantien aus. Bei Tarifen mit eingeschränkten Preisgarantien, welche in der Regel Änderungen bei staatlichen Steuern und Abgaben nicht abdecken, sollte zumindest die EEG-Umlage für 2013 bereits im Preis enthalten sein.“

Wichtig: Manche Anbieter gewähren für den Anbieterwechsel hohe Rabatte und Boni im ersten Vertragsjahr. Hier sollten Verbraucher bedenken, dass die Kosten ab dem zweiten Jahr entsprechend höher ausfallen.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 800 können Verbraucher schnell und unkompliziert verfügbare Stromtarife vergleichen und kostenlos zu günstigen Angeboten wechseln.

 


Veröffentlicht am: 31.10.2012

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