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27.04.2017

 

 

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Quebec: Seine kulinarischen Trümpfe

Die größte Provinz Kanadas Quebec ist seit 1534 die „französische Seele“ Nordamerikas und zählt rund acht Millionen Einwohner. Das Territorium umfasst mehr als 1,5 Millionen Quadratmeter Fläche und ist damit 4,3 Mal größer als Deutschland. Die Region begeistert ihre Besucher mit faszinierenden Städten: so mit der historischen, von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Hauptstadt Québec City oder der pulsierenden Festivalmetropole Montréal.

Außerdem laden 27 Nationalparks zur Tierbeobachtung und für Outdoor-Aktivitäten inmitten unberührter Natur ein. Der mächtige Sankt-Lorenz-Strom beeindruckt mit vielseitigen Landschaften und einem großen Artenreichtum an Walen. Ferienhotels mit kulinarischen Köstlichkeiten sowie die Herzlichkeit der einheimischen Gastgeber sind Trümpfe in diesen endlosen Weiten.

Essen wie Gott in Quebec

Kulinarisch in Quebec schlemmen: die Gourmet-Regionen Lanaudière und Mauricie östlich von Montréal verwöhnen unter dem Thema „Québec Authentique“ Gäste aus nah und fern. In wunderschöner Landschaft kredenzen sie lokale Produkte wie verschiedene Weine und das Fleisch vom Büffel oder Hochlandrind. Zudem lernen Besucher die Arbeitsweise auf einer Schaffarm kennen. Auch die anspruchsvollsten Gourmets werden spätestens beim Probieren des originalen Québecer Ahornsirups und selbstgemachter Marmeladen überzeugt sein. Québec gehört zur feinen Gourmet-Destination im Nordosten des amerikanischen Kontinents.

Das ist aber längst noch nicht alles: Wer möchte, besucht renommierte Käsereien, traditionelle Zuckerhütten, Schokolaterien oder Obstplantagen, Weingüter und Brauereien. Zur Erholung von so viel erlesenem Genuss rufen förmlich die komfortablen Herbergen und Hotels der Region - „sweet dreams“ sind garantiert.

Ahornsaft einkochen

Frühling bedeutet in Québec, es ist Zeit zum „Sugaring Off“ - Zeit zum Feiern. Für die Québecer ist das „Sugaring Off“, das Ernten und Einkochen des Ahornsaftes von Mitte März bis Ende April, eine der schönsten Aktivitäten des Jahres. Dann herrscht emsiges Treiben in den Hunderten von „Zuckerhütten“, die in den Ahornwäldern verstreut sind. Man zapft die Bäume an und lässt den Saft in die darunter hängenden Eimer tropfen. Ein, manchmal sogar zwei Eimer pro Tag und Baum sind keine Seltenheit.

Die Sucrerie de la Montagne – 45 Minuten vom Zentrum Montréals und 30 Minuten vom Flughafen Pierre-Elliott-Trudeau gelegen - ist nur eine von vielen „Zuckerhütten“, die in Québec dieses traditionelle Erlebnis anbieten. Sie ist das ganze Jahr über geöffnet und offeriert neben dem „Sugaring Off“ zur Haupterntezeit auch musikalische Darbietungen, Kutschfahrten, traditionelle Québecer Küche sowie geführte Touren durch die Hütte und die Bäckerei. Auch Übernachtungen sind möglich.

„Grand Cru“ entdecken

Die charmanten und landschaftlich reizvollen Eastern Townships, zwischen Sankt-Lorenz-Strom und Amerikanisch-Kanadischer Grenze gelegen, bieten zahlreiche Möglichkeiten für einen erholsamen und zugleich entdeckungsreichen Aufenthalt. Allein der Name einer der schönsten natürlichen Sehenswürdigkeiten der Region, des Sees Memphremagog, ist ebenso spektakulär wie die Landschaften.

Gäste genießen Ruhe und Frieden in einem gemütlichen Country Inn weit weg vom Lärm der Großstadt und lassen sich den Gaumen mit lokal produzierten Köstlichkeiten wie Wein, Ahorn-Produkten, Schokolade und Käse oder aber auch Lamm- und Entenfleisch verwöhnen.

In der „Savonnerie des Cantons“ können Besucher ihre eigene Seife herstellen, um im Anschluss daran beim Besuch von „Bleu Lavande“ Kanadas größten Hersteller von Lavendel und Lavendelprodukten kennen zu lernen. Ein Aufenthalt in einem der zahlreichen luxuriösen Spas, die die Region zu bieten hat, krönt die Tour durch die Eastern Townships von Québec.

Wilde Blaubeeren

Da wilde Blaubeeren empfindliche Früchte sind, werden sie äußerst schonend geerntet, um höchste Qualität zu gewährleisten. Sie sind reich an Pflanzeninhaltsstoffen (Phytonutrients) und gehören zu den hochwirksamen Antioxidantien. Fortschritte in der Verarbeitung bedeuten, dass die wilden Blaubeeren den Verbraucher in einwandfreiem Zustand erreichen. Die Beeren werden derzeit in über 20 Ländern der Welt verkauft.

Wilde Blaubeeren aus Kanada, verarbeitet wie auch tiefgefroren, werden in Pfannkuchen, Pies, Obsttorten, Muffins, Soßen und Kuchen verwendet. Sie sind außerdem vielseitig einsetzbar. Ihr frisches, natürliches Aroma verfeinert den Geschmack von Schweinefleisch, Huhn und Wild. Man kann sie auch mit fast allen anderen Obsttorten oder Beeren zu einem ganz besonderen und köstlichen Dessert kombinieren.

Crumble mit wilden Blaubeeren

Der sonnige Spätsommer ist Erntezeit für die wilden Blaubeeren Kanadas. In Québec, Ontario und den Atlantikprovinzen werden die süßen Früchte für den Tafelobstmarkt schonend per Hand gepflückt, während Beeren, die zum Gefrieren und zur Verarbeitung bestimmt sind, maschinell geerntet werden.

Zutaten für 4 Portionen:
600 g wilde Blaubeeren
50 g Zucker
2 Teelöffel Zitronensaft
2 Esslöffel Pflanzenfett
30 g Mehl
175 g Haferflocken
50 g Rohrzucker

Zubereitung:
Nehmen Sie eine ofenfeste Backform und fetten Sie diese gut am Boden und an den Rändern ein. Verteilen Sie die Blaubeeren gleichmäßig auf dem Boden der Backform; die Blaubeeren mit Zucker bestreuen und den Zitronensaft übergießen. Mischen Sie das Pflanzenfett, den Rohrzucker, das Mehl und die Haferflocken und verteilen Sie das Gemisch auf den Blaubeeren. Für rund 40 Minuten bei 160°C im Ofen backen. Warm mit frischer Sahne oder Vanilleeis servieren.

In früheren Zeiten trocknete und pulverisierte die Urbevölkerung die Beeren und verarbeitete sie mit Maisgrieß, Honig und Wasser zu einem gehaltvollen Pudding. Man gab die Beeren auch zu Suppen, Eintöpfen und Fleischgerichten oder räucherte sie, um sie für den Winter haltbar zu machen. Und laut einer Stammesweisheit war Blaubeerensirup ein Heilmittel gegen Husten.

Text: BG

Fotos: © MTOQ, Mathieu Dupuis, Pierre Lambert, Claude Parent

 


Veröffentlicht am: 12.11.2012

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