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28.03.2017

 

 

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Winter für alle Sinne in Salzburg

Vielschichtige zeitgenössische Porträts, neues Spielzeug im Museum und noch nie gesehene Mozart-Bildnisse – der kommende Winter steht in der UNESCO-Weltkulturerbestadt Salzburg ganz im Zeichen spannender Ausstellungen. Die neue Leitung der Mozartwoche setzt Akzente und präsentiert u.a. ein Kinderorchester für 7- bis 12-Jährige. Adventliche Weisen und romantische Christkindlmärkte machen warm ums Herz.

Wenn die ersten Schneeflocken vom Himmel rieseln und die Kirchtürme und Dächer der barocken Salzburger Altstadt in eine weiße Decke hüllen, steigt die Lust auf Museumsbesuche. Die Salzburger Museen haben in den kommenden Monaten einige spannende Neuerungen zu bieten: Das Museum der Moderne am Mönchsberg eröffnet hochkarätige Ausstellungen und für alle mit Sinn fürs Kindliche bietet das Spielzeugmuseum nach einer letzten Bauphase drei neue Ausstellungsräume. Die Stiftung Mozarteum sorgt für Enthüllungen: Ab Jänner können sich Mozart-Fans ein Bild vom tatsächlichen Aussehen Mozarts machen, fernab von Wunsch und Wunschvorstellungen.

Intime Porträts und Spielzeug für Jung und Alt

Das Highlight im Museum der Moderne am Mönchsberg ist die Ausstellung Chuck Close. Multiple Portraits (27.10.12-17.2.2013). Chuck Close gilt als einer der bekanntesten und wohl auch innovativsten und spektakulärsten Fotorealisten. Er ist Schöpfer vielschichtiger und spannender Porträts von Freunden, Bekannten und prominenten Künstlern. Das Museum der Moderne zeigt eine umfangreiche Schau des Malers und Grafikkünstlers mit Prints der Jahre 1972 – 2012, ergänzt um aktuelle grafische Arbeiten.

Unter dem Titel „open spaces / secret places“ (20.10.12-3.3.2013) hat das MdM gemeinsam mit der SAMMLUNG VERBUND eine Ausstellung mit Fotografien, Videos und Installationen erarbeitet, die sich mit internationalen künstlerischen Positionen zur Wahrnehmung von Orten und Räumen aus verschiedenen Blickwinkeln auseinandersetzt. Von 1.11.2012 bis 3.3.2013 sind rund 30 Gemälde des deutschen und international viel beachteten Malers Eberhard Havekost zu sehen, der eine neue Generation deutscher Maler repräsentiert und erstmals auch in Österreich sein Publikum finden soll.

Eine Premiere für Salzburg ist die Ausstellung „Che Guevara. Bilder der Revolution“ (24.11.2012 bis 3.2.2013) im Schwestermuseum Rupertinum, die einen Einblick in die jahrzehntelange Sammeltätigkeit des österreichischen Fotografen Christian Skrein gewährt. Die Skrein Photo Collection verfügt mit 4.500 Werken über die wohl umfassendste Folge von Fotografien der kubanischen Revolution und der nachfolgenden Jahre. Dazu gehören zahlreiche weltbekannte Porträts von Che Guevara von Foto-Ikonen wie Alberto Korda und René Burri.

Ab 18. Dezember 2012, noch rechtzeitig vor den Weihnachtsferien, eröffnet das Spielzeugmuseum drei neue Ausstellungsräume, die sich als Paradies für Kinder erweisen: Auf die jungen Besucher warten u.a. ein Labyrinth zwischen zwei riesigen Spiegelwänden, eine handgeschnitzte Arche Noah, ein Playmobil-Piratenschiff, eine Actionfiguren-Sammlung, Kleinstspielzeug, das erst beim Blick durch ein Vergrößerungsglas so manche Überraschung offenbart und ein Schattenspielraum. Historische Baukästen und zahlreiche Objekte aus der eigenen Sammlung des Spielzeugmuseums ergänzen die Ausstellung. Die aktuelle Sonderschau „Stofftiger und Mondhasen“ mit Spielzeug aus China ist noch bis 6. Januar 2013 zu sehen. Ab 17. November 2012 fährt für ein Jahr lang die Eisenbahn im Spielzeugmuseum! Zu bestaunen sind eine 12 Meter lange Modelleisenbahnanlage und historische Salzburger Modellzüge aus der Sammlung des Salzburger Lokalbahn-Direktors Gunther Mackinger.

Von Wunschvorstellungen zum „wahren Mozart“

Wie hat Wolfgang Amadeus Mozart ausgesehen? Das Bild vom eleganten Herrn mit weißer Perücke und rotem Samtrock kennen wohl die meisten von uns, ziert doch diese Konterfei Millionen von Souvenirartikeln, Plakaten von Musikfestivals, Buchcovern, CDs und Süßigkeiten. Tatsächlich dürfte Mozart jedoch kein sehr schöner Mensch gewesen sein: klein, mit großem Kopf, aber bemerkenswert schönen Händen. Dem Aussehen Mozarts spürt die Stiftung Mozarteum nach, die noch nie gesehene Bildnisse des Genies in einer spannenden Ausstellung präsentiert.

„Mozart-Bilder – Bilder Mozarts. Ein Porträt zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ zeigt erstmals in Salzburg einen Überblick über die wesentlichen historischen Bildnisse des Komponisten (25.1. bis 15.4. 2013). In den Räumen des Mozart-Wohnhauses werden rund 80 Exponate zu sehen sein, darunter Bildnisse, die aus seiner Zeit stammen, wie auch solche, die sich später entwickelt haben und aus denen ein spezielles Mozartbild abgeleitet wird. Mozart-Bildnisse im Spannungsfeld zwischen Realität und Wunschdenken – der Besucher kann sich mit den  zahlreichen authentischen Porträts ein Bild des tatsächlichen Erscheinungsbildes Mozarts machen.

Die Stiftung Mozarteum Salzburg besitzt die größte Sammlung originaler Mozart-Porträts, die für die Dauer dieser einzigartigen Sonderschau um zahlreiche wertvolle Leihgaben aus ganz Europa - viele davon aus Privatbesitz - bereichert wird. Ein eigenes Begleitprogramm für Kinder und Jugendliche und Führungen in verschiedenen Sprachen runden das Angebot ab.

Historische Christkindlmärkte und alpenländische Weisen

Ab dem 22. November 2012 weihnachtet es und die Stadt wird von einem besonderen Zauber erfüllt, wenn die Adventmärkte ihre Pforten öffnen. Besuchermagnet ist vor allem der Historische Salzburger Christkindlmarkt (22.11. bis 26.12. 2012) am Dom- und Residenzplatz, dessen Geschichte bis in das 15. Jahrhundert zurück geht. Ein wahrer Ohrenschmaus ist das umfangreiche Rahmenprogramm mit täglichem „Singen vor dem Dom“ mit heimischen Chören und dem stimmungsvollen Adventblasen der Salzburger Turmbläser jeden Adventsamstag am Residenzplatz. Am nahe gelegenen Mozartplatz lädt das Mozarteis zum sportlichen Spaß auf Kufen inmitten der Salzburger Altstadt.

Als einer der schönsten und romantischsten Adventmärkte Österreichs gilt der Hellbrunner Adventzauber vor den Toren der Stadt (22.11. bis 24.12. 2012). Ein fackelgesäumter Weg führt zum Lustschloss Hellbrunn, dessen Fassade sich jedes Jahr in einen überdimensionalen Adventkalender verwandelt. Ein Märchenwald aus 400 Nadelbäumen geschmückt mit 13.000 roten Kugeln und Lichterketten, die das Areal in zauberhaftem Glanz erstrahlen lassen, zahlreiche Marktstände und ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm besonders für Kinder verkürzen die Wartezeit aufs Christkind.

Als echter Geheimtipp erweist sich der Salzburger Festungsadvent im Burghof der Festung Hohensalzburg (30.11. bis 23.12. 2012, jeden Freitag, Samstag und Sonntag), der per Standseilbahn oder zu Fuß erreichbar ist. Von der mittelalterlichen Festung aus eröffnet sich ein unvergesslicher Blick auf die winterliche Stadt. Zeitgleich ist die Burg Schauplatz der Festungskonzerte, die zwischen 29.11. und 23.12. 2012 neben dem klassischen Programm einen besonderen Schwerpunkt auf Adventmusik legen.

Das weltberühmte Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus mit über 150 Mitwirkenden (30.11 bis 16.12. 2012) steht dieses Jahr unter dem Titel „Sonst bliebe es ein Traum“. In zehn Traumbildern erlebt dabei ein kleines Kind mit seiner Großmutter die Ereignisse rund um Maria und Josef auf ganz besondere Weise.

Ein Geheimtipp ist der Original Salzburger Advent ® (30.11. bis 16.12. 2012) in der Stadtpfarrkirche St. Andrä am Mirabellplatz. Das Programm „Advent, ein zartes Licht!“ nimmt die Besucher mit auf eine berührende Reise zurück in die Weihnachtszeit der Kindheit mit echter Volksmusik, Barockmusik, stimmungsvoller Adventlyrik, Prosatexten und einem Theaterstück. Davor empfiehlt sich übrigens ein Rundgang auf dem Weihnachtsmarkt am Mirabellplatz (22.11. bis 24.12.2012) vor der eindrucksvollen Kulisse von Schloss Mirabell.

Das Winterfest im Volksgarten (29.11. – 31.12. 2012) begeistert seit mehr als zehn Jahren Liebhaber internationaler Varietékunst. Mit atemberaubender Akrobatik, unvergesslichen Bildern, bezaubernden Geschichten und subtilem Humor bildet das einzige zeitgenössische Zirkusfestival Österreichs einen charmanten Kontrapunkt zum vorweihnachtlichen Adventtreiben. Neben der opulenten Show der Compagnie Le Cubitus du Manchot sind in diesem Jahr drei weitere Circusproduktionen mit beeindruckender Akrobatik und außergewöhnlichen Menschen geplant.

Skispaß beim Städtetrip und fulminanter Silvester-Countdown

Ein Städtetrip und Wintersport – das ist kein Widerspruch. Pünktlich zum Start in die Wintersaison bietet die Stadt wieder den „Salzburg Flachau Ski Shuttle“ für Gäste, die den Städteurlaub mit Pistengaudi kombinieren möchten: Von 22. Dezember 2012 bis 17. März 2013 bringt der Shuttledienst Skifahrer täglich von der Mozartstadt ins 70 Kilometer entfernte Skigebiet snow space Flachau und am Abend wieder retour. Begleitet werden die Shuttlebusse von erfahrenen Guides, die sich um die Organisation von Skipässen, Ausrüstung und weiteren Aktivitäten vor Ort kümmern. snow space Flachau ist Teil des weitläufigen Skigebiets „Ski amadé“ mit rund 860 Pistenkilometern.

Das Jahr klingt aus mit Silvesterkonzerten im Großen Festspielhaus, Mozarteum, Salzburger Landestheater, Schloss Mirabell sowie auf der Festung Hohensalzburg. Zum Jahreswechsel lockt die Salzburger Altstadt mit einem fulminanten Silvester-Countdown: Beim Altstadt Silvester von 30. Dezember 2012 bis 1. Januar 2013 kann nach Herzenslust gefeiert, gelacht und getanzt werden: mit Live-Musik, gastronomischen Schmankerln, dem spektakulären Festungsfeuerwerk über den Dächern der Stadt und dem Silvesterkonzert des Mozarteumorchesters Salzburg im Großen Festspielhaus.

Start ins Jahr 2013 mit neuen Highlights für Mozart-Fans

Die Mozartwoche (24.1. bis 3.2. 2013) präsentiert sich unter neuer Leitung: Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer der Stiftung Mozarteum ist Matthias Schulz, der französische Dirigent Marc Minkowski zeichnet verantwortlich für das Programm der Mozartwoche.

Erstmals heißt es dann Bühne frei für die Jüngsten unter den Mozart-Interpreten: Das neu gegründete Mozart Kinderorchester der Stiftung Mozarteum Salzburg feiert in der Mozartwoche sein Bühnendebüt. Das Ensemble aus 40 Musikern zwischen 7 und 12 Jahren aus umliegenden Musikschulen in Österreich und Deutschland präsentiert sich mit zwei Konzerten erstmals der Öffentlichkeit. In diesem Klangkörper können Kinder die wertvolle Erfahrung machen, zum Orchester zusammenzuwachsen und ihre Spielfreude auf das Publikum zu übertragen.

Auf dem Programm der Mozartwoche stehen außerdem Konzerte mit sechs Gastorchestern sowie fünf Konzerte mit Salzburger Orchestern: Die Camerata Salzburg unter Louis Langrée, das Mozarteumorchester Salzburg und das Sinfonieorchester der Universität Mozarteum, Preisträger des Auswahlspiels der Universität Mozarteum u.a. Johann Christian Bachs Behandlung des Stoffes von Mozarts Oper Lucio Silla (konzertant) mit Rolando Villazón und Les Musiciens du Louvre Grenoble wird von Marc Minkowski dirigiert. Die Wiener Philharmoniker sind seit der ersten Mozartwoche im Jahr 1956 dem Festival zentral verbunden und werden mit namhaften Solisten und unter zwei der aufsehenerregendsten Dirigenten der jungen Generation zu erleben sein: Gustavo Dudamel und Teodor Currentzis – ebenso wie unter dem herausragenden Maestro George Prêtre. Anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner, werden erstmals auch Werke des deutschen Komponisten auf dem Programm der Mozartwoche stehen.

Eine einmalige Gelegenheit, Instrumente aus Mozarts Besitz live zu hören, sind die Museumskonzerte in Mozarts Geburtshaus und im Mozart-Wohnhaus. Erstmals werden in Mozarts Geburtshaus dessen Violine und der von Anton Walter gefertigte Hammerflügel („Garser“) von Francesco Corti und Thibault Noally gespielt. Im Mozart-Wohnhaus spielt Alexander Melnikov Sonaten von Mozart und Johann Christian Bach, Sylvia Schwarz singt Lieder und Arien von mit Mozart befreundeten Komponisten und Florian Birsak ist am Clavichord, Cembalo und Hammerflügel zu hören.

Marionettentheater: preisgekröntes Geburtstagskind

Die fantasievoll gestalteten Aufführungen des Salzburger Marionettentheaters haben sich über Generationen zum beliebten Fixpunkt bei Jung und Alt, bei Einheimischen wie Gästen, etabliert. 2013 feiert das Marionettentheater seinen 100. Geburtstag. Anlässlich des Jubiläums wird das Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ in das Programm aufgenommen. Premiere ist am 27.2. 2013, dem Tag des 100-jährigen Jubiläums. Geplant ist weiters ein Festakt mit Verleihung des Pocci-Preises, die Präsentation einer Sonderbriefmarke, Führungen durch das Marionettentheater (ab Mai), eine Sonderausstellung im Salzburg Museum (April bis Oktober), eine Filmwoche im DAS KINO sowie ein Puppenfestival in der Stadt Salzburg (Juni).

 


Veröffentlicht am: 12.11.2012

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