Startseite  

21.07.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Killing Them Softly - Filmempfehlung

Die zynische Welt der US-Amerikaner verspricht ein großartiger Männerfilm zu werden. Mit niemandem weniger als den Frauenschwarm und Männervorbild Brad Pitt in der Hauptrolle, hat sich Hollywood ganz und gar der düsteren Seite unserer westlichen Gesellschaft verschrieben.

Brad Pitt spielt im brillianten Thriller “Killing Them Softly” einen Auftragskiller. Der australische Regisseur und Drehbuchautor Andrew Dominik hat sich an der 70er Jahre Vorlage eines Buches bedient und die Action in das amerikanische Jahr 2008 transportiert. Die düstere Atmosphäre entsteht aus dem Wahlkampf um die Präsidentschaft, die sich im Hintergrund des Filmes abspielt. Der trostlose Ausblick für die sozialen und politischen Strukturen der USA ist sowohl visuell als auch im Plot so scharfäugig festgehalten, wie man es von Dominik erwarten könnte. Sein Film “The Assassination of Jesse James” hatte schon gezeigt, wie sehr Kriminalität im Fokus seiner Film-Leidenschaften steht.

Killing Them Softly ist ein Film über einen Raub, der schief geht. Zwei zwielichtige Kleinkriminelle werden direkt aus dem Gefängnis heraus angeheuert, ein illegales Poker-Tunier auszurauben, um dann jemand anderen zu beschuldigen und das Geld zu behalten. Sie hätten beim online poker bleiben sollen, denn nun heuert die Mafia einen Hitman - den Auftragskiller Jack Cogan (Brad Pitt)- an, um die beiden Diebe zu töten. Aus diesem Plot entwickelt sich ein Film voller intelligenter Dialoge, die oft zwischen Tragik und trauriger Komik schwingen. Die brillante Überlieferung und das großartige Casting sorgt dafür, dass der Film immer einen intelligenten Hauch bewahrt, selbst wenn die Suche nach den Dieben fast schon albern wirkt. Die Unterhaltungen werden oft vom plötzlichen Ausbrechen unglaublicher Gewalt unterbrochen. Der Zuschauer hat nicht selten das Gefühl, der Apokalypse bei zu wohnen.

Mit diesem Film hat Dominik einen interessanten Turn der Filmszene weitergesponnen. Die düstere Umgebung, der fehlende Idealismus und der ambivalente Held, der zeitgleich der gesellschaftliche Antagonist ist: all das wurde bereits in anderen sehr erfolgreichen Filmen der letzten Jahre verkörpert, allen voran die Batman-Franchise von Christopher Nolan. Die Darstellung unserer Welt in halb-dystopischen Umgebungen zeugen von einem gesellschaftlich-kulturellem Wandel, der sich vor allem in den USA abspielt. “Killing Them Softly” kann durch seinen einschlägigen Realismus den politischen Zeitgeist festhalten und ist absolut sehenswert.

 


Veröffentlicht am: 12.11.2012

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit