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Wertsteigerung für den Gebrauchten

Der Privatverkauf kann für viele PKW-Besitzer ein mühseliger und zeitaufwendiger Prozess sein. Sind nach dem Schalten der Anzeige erst einmal potentielle Kunden da, wird langatmig verhandelt. Am Ende bleibt das Gefühl, den Wagen unter Wert zu verkaufen. Dabei kann ein wenig Recherche bis zu 500 Euro mehr einbringen. SchadenLaden hat vier Tipps zusammengestellt, um den nächsten Verkauf so entspannt und lohnenswert wie möglich zu gestalten.

1. Das Auge kauft mit


Eigentlich handelt es sich um eine Selbstverständlichkeit. Dennoch unterschätzen viele Verkäufer, dass saubere und aufgeräumte Wagen einen besseren Preis erzielen. In den meisten Bundesländern ist die Autowäsche nur auf gekennzeichneten Flächen erlaubt, daher sollte man sich rechtzeitig über die nächstgelegene Anlage erkundigen.

Bei der Handwäsche gilt: Keine harte Waschbürste verwenden, da die feinen Schmutzpartikel auf dem Lack für zusätzliche Kratzer sorgen können. Lieber erst einweichen lassen, dann mit einer weichen Bürste und ohne Druck den groben Schmutz entfernen und hinterher mit viel Wasser und Schaum abspritzen. Für die übrigen Stellen eignet sich nun ein Waschhandschuh besonders gut, um versehentliche Kratzer mit den Fingernägeln zu vermeiden.

2. Preis ermitteln

Dank zahlreicher Internetforen und Anzeigenblätter ist es möglich, ohne viel Aufwand den durchschnittlichen Preis für das eigene Modell zu ermitteln. Mit Angaben zu Modell, Baujahr und  Kilometerzahl lässt sich Ihr Auto grob einordnen. Neben einer gepflegten Optik entscheidet der technische Zustand darüber, ob der eigene Wagen über oder unter dem recherchierten Durchschnittswert liegt.
Mit diesem Wissen können sie auch hartnäckigen Verhandlungspartnern gelassen gegenübertreten. Eventuelle Wertverminderungen durch Kratzer und Schrammen sollten im Vorfeld geklärt sein (hierzu mehr bei Tipp 4).  Auf jeden Fall aber sollten immer zwei Preise vor dem ersten Verkaufsgespräch ermittelt werden: ein angemessener und eine untere Schmerzgrenze, die Sie auch bei schwierigen Verhandlungen nicht unterschreiten sollten.

3. Internetinserate vs. Lokalanzeiger

Heutzutage gibt es verschiedene Möglichkeiten, auf sein Angebot aufmerksam zu machen. Die meisten Online-Angebote sind kostenlose Services und bieten die zusätzliche Möglichkeit Fotos hochzuladen. Mit Ihren Fotos vermitteln Sie den ersten Eindruck des Autos und dieser ist oft der entscheidende. Schon jetzt sollte das Auto herausgeputzt sein. Wählen Sie ihre Fotos sorgfältig aus, achten Sie beim Fotografieren auf einen schönen Hintergrund und ausreichend Licht und zeigen Sie alle Seiten des Fahrzeugs. Mit Inseraten in Anzeigenblätter erreichen Sie immer noch mehr potentielle Käufer, als wenn Sie ihr Verkaufsangebot nur im Internet publik machen. Denn nicht alle Käufer sind versierte Internetnutzer.

4. Welche Reparatur lohnt sich vor dem Verkauf?


Ob sich Reparaturen vor dem Verkauf eines Wagens noch lohnen, sollte sorgfältig abgewogen werden. Wird sich der Bremsenwechsel noch auszahlen oder überlasse ich das lieber dem Käufer?
Glas-, Lack- oder Blechschäden sind allerdings willkommene Mängel für potentielle Käufer, um den Preis zu drücken. Gerade diese zu beheben, kann den Weiterverkaufswert deutlich steigern. Wer nicht mühselig mit zahlreichen Werkstätten verhandeln möchte, kann hierfür den kostenlosen Vermittlungs-Service von SchadenLaden nutzen. Dafür müssen Nutzer der Webseite oder der SchadenLaden-App nur Fotos von dem Schaden an ihrem Auto machen. Diese werden mit einer Kurzbeschreibung und einigen Angaben zum Fahrzeug auf dem Portal hochgeladen. Lokale Werkstätten erhalten nun diesen Schadensbericht und können sich mit ihrem Preis beim Kunden bewerben. Die drei besten Angebote werden dem Kunden vorgestellt, der anschließend sein Wunschangebot auswählt.

 


Veröffentlicht am: 15.11.2012

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