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Der ideale Mann – ein polyglotter Gentleman

Fragt man Frauen heute, wie sie sich den idealen Mann vorstellen, so kommt Überraschendes zutage: In Zeiten, in denen das unverhohlene Proletentum in Scripted-Reality-Vorabendserien gefeiert wird, kann man sich eigentlich kaum vorstellen, dass das Gros der Frauen am liebsten einen fashionablen, gewandten Kosmopoliten an ihrer Seite wähnen möchte.

Nachdenklich, einfühlsam, stilvoll und reif – so stellen sich viele Damen den perfekten Mann vor. Warum sich dieser Typus heutzutage ein wenig rarmacht und warum wir vor allem im Fernsehen ganz andere männliche Leitbilder ertragen müssen, versuchen wir in diesem Artikel zu erläutern.

Fehlendes Selbstbewusstsein geht gar nicht

Die neue Männlichkeit ist schwer zu definieren. Diverse Umfragen kursieren im Internet und je nach Alter und sozialem Standing der Zielgruppe fallen die Antworten ganz unterschiedlich aus. Intelligente Männer mit multilingualen Fähigkeiten und einer kreativen Ader scheinen aber überall sehr beliebt. Perfektioniert man also seine Fremdsprachenkenntnisse mit dem Angebot von papagei.tv und lebt fernerhin seine Kreativität voll aus, während man sich in gediegenem, edlen Zwirn in der Gesellschaft zeigt, kann bei der Damenwahl eigentlich nichts mehr schiefgehen. Es geht jedoch auch einfacher: Zwar mögen viele Frauen den introvertierten, nachdenklichen Mann, doch Unsicherheit und mangelndes Selbstwertgefühl sind für viele Damen absolute No-Gos. Ein sicheres Auftreten ist also eine Grundvoraussetzung, um als Mann möglichst attraktiv zu wirken.

Keine Vorbilder im TV

Die gute Nachricht: Immer weniger junge Menschen schalten regelmäßig den Fernseher ein. Und warum auch? In den Weiten des World Wide Webs wird eine weit größere Abwechslung geboten, die sich nicht nach einem festen Programmablauf richtet. Zudem setzen viele Verantwortliche der hiesigen TV-Landschaft vermehrt auf Scripted-Reality – nach Meinung vieler Experten der langfristige Todesstoß für das Medium Fernsehen. Hier wird bestenfalls das Proletariat verherrlicht und schlimmstenfalls die Menschenwürde verletzt.

Stark tätowierte und gepiercte Laiendarsteller geben sich hier noch plumper, noch obszöner und noch ignoranter als im wahren Leben und bei einer recht speziellen Zielgruppe scheint das sogar ziemlich gut anzukommen. Der Teil junger deutscher Akademiker zwischen 25 und 35 Jahren schaltet bei dieser niedrigen Form der Unterhaltung geschlossen ab. Für sie gibt es hier weder weibliche noch männliche Vorbilder und das laienhafte Spiel birgt für sie allenfalls eine gewisse unfreiwillige Komik, die im gleichen Moment aber auch traurig stimmt.

 


Veröffentlicht am: 15.11.2012

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