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Aufgespießt: Raus aus dem Hamsterrad

(Helmut Harff / Chefredakteur) Viele Menschen kennen das Gefühl, im Hamsterrad gefangen zu sein. Man bewegt sich in einem Teufelskreis, an dessen Ende etwas steht, was wie als Burnout bezeichnen.

Ein Burnout-Syndrom beziehungsweise Ausgebranntsein ist laut Wikipedia ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie führt.

Die Definition des Zustandes, der noch nicht als Krankheit anerkannt ist, trifft es glaube ich sehr gut. Da es kein definiertes Krankheitsbild gibt, ist auch eine Diagnose so schwer. Sicherlich erlebt wohl jeder sein Ausgebrannt anders. Wichtig ist jedoch, dass man es überhaupt erLEBT. Viele bemerken nur die körperlichen Auswirkungen, die sehr vielfältig sein können. Der Körper reagiert wohl auf den ungesunden Stress, in dem er sich die schwächste Stelle sucht. Beim einen ist es der Magen, beim anderen das Herz, beim dritten die Haut. Häufig werden dann nur diese Symptome behandelt.

Doch was kann man eigentlich tun? Das beste scheint zu sein, dass Hamsterrad zu verlassen. Doch das ist in vielen Fällen deutlich leichter gesagt als getan. Der Beruf fordert genau wie die Familie, das Hobby und die Freunde vollen Einsatz. Kann man auf den Beruf nicht verzichten, so will man das bei allen anderen Dingen auch nicht. Auch ungeliebte oder vermisste Partnerschaften sind nicht so schnell aus der Welt zu schaffen.

Doch was bleibt? Sich weiter drehen im Hamsterrad? Frustessen oder das Gegenteil, Alkohol, Drogen, Flucht in den exzessiven Sport oder in die kanadische Wildnis? Ein Abgleiten in die Depression? Das sind mit Sicherheit keine glücklichen Alternativen. Wesentlich bessere ist, mit Freunden, mit vielleicht gar nicht so nahe stehenden aber sehr vertrauenswürdigen Menschen zu reden. Das setzt allerdings voraus, dass man ich über sein Hamsterrad-Leben, über seine ganz persönlich frustrierende Situation wenigstens in Ansätzen klar geworden ist. Reden über die Probleme ist wirklich ein guter Weg, denn wenn da einer zuhört, sich jemand Zeit für einen nimmt, dann hat man auch die Zeit auszusprechen, was einen bedrückt.

Sich über sich selber klar zu werden, zu erkennen was mit einem los ist, ist befreiend. Man bekommt den Kopf wieder für neue Ideen frei. Man hat die Chance zu erkennen, was einem belastet, wo man den Hebel umlegen kann und muss, wo man sein Leben neu ordnen kann. Dazu muss man sein Hamsterrad gar nicht verlassen. Man schafft es (hoffentlich) so, das Tempo in dem es sich dreht wieder selber zu bestimmen.

Mein Tipp: Nehmen Sie sich Zeit, mit anderen über Ihr Hamsterrad-Leben zu reden und seinen Sie auch offen dafür, mit Betroffenen darüber zu reden. Dann kann man auch das Leben wieder genießen.

 


Veröffentlicht am: 19.11.2012

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