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24.08.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Ungarischer Wein

Ungarischer Wein? Ja, den gibt es und das schon seit der Antike. Doch in Deutschland ist das Wissen um die tollen Gewächse noch sehr gering und regional sehr unterschiedlich verteilt. Während man sich in der Ex-DDR noch an Weine wie Lindenblättriger oder dem damals sehr beliebten Tokajer erinnert, ist man im Westen der Republik weitgehend unwissend.

Das ist nicht nur für die Winzer in Ungarn bedauerlich. Den Weinfreunden hierzulande entgehen wirkliche Gaumenfreunde. Davon konnten sich gestern die Berliner in der ungarischen Botschaft überzeugen. Dort präsentierten ein gutes Dutzend Winzer, zum Teil mit deutschen Wurzeln oder aus Deutschland stammend, ihre besten Tropfen.

Vor allem die Villány-Weine schmeicheln den Gaumen auch von verwöhnten Weintrinkern. In der im Süden des Landes liegende Weinanbaugebiet setzt man zunehmend auf ökologische Anbaumethoden. Trotz klimatisch nicht einfacher Verhältnisse gelingt es den Winzern immer wieder, Tropfen zu keltern, die den Vergleich mit Weinen aus Frankreich, Österreich oder Italien nicht scheuen müssen - ganz im Gegenteil.

Die ungarischen überzeugen nicht nur geschmacklich. Ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ist sensationell. Selbst beste Weine sind hierzulande für um die 25 Euro zu bekommen. Vielleicht auch nicht zu unterschätzen ist, dass die ungarischen Winzer mehrheitlich deutsch sprechen. Eine Weinreise durch das schöne Land im Herzen Europas ist damit auch sprachlich kein Problem. Man kann da sicherlich noch die eine oder andere Entdeckung für seinen eigenen Weinkeller machen.

Übrigens: Die besten Jahrgänge der letzten Jahre waren 2000 und 2003, aber auch 2006 und 2007 haben ausgezeichnete Weine hervorgebracht. Wer aus diesen Jahren noch gute Weine kaufen will, sollte sich beeilen. Da die Anbauflächen in Ungarn nicht übermäßig groß sind, kann es vorkommen, dass einiges an Weinen schon bald ausverkauft sind

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Wein kommt so früh nicht auf den Tisch - nicht einmal ungarischer.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Fragen Sie bei Ihrem Weinhändler mal nach ungarischen Wein.

 


Veröffentlicht am: 21.11.2012

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