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Wirtschafts-News vom 27. November 2012



(Michael Weyland) Wer aus beruflichen Gründen einen zweiten Haushalt führt, kann Mehraufwendungen wie z. B. die Miete einer angemessenen Zweitwohnung, Fahrtkosten und Verpflegungsmehraufwendungen in seiner Einkommensteuererklärung  als Werbungskosten ansetzen. Das Finanzamt erkennt eine doppelte Haushaltsführung allerdings nur dann an, wenn der Arbeitnehmer an seinem Lebensmittelpunkt noch über einen anerkennungswürdigen Ersthausstand verfügt.  Voraussetzung ist allerdings, dass der Arbeitnehmer die Haushaltsführung dort tatsächlich zumindest mitbestimmt. Es genügt nicht, wenn er dort lediglich in einen anderen Haushalt eingegliedert ist, z. B. indem er nur ein Zimmer im Haus der Eltern bewohnt.  Aufatmen können jetzt Arbeitnehmer, die ihren Ersthausstand im Haus der Eltern unterhalten und denen die doppelte Haushaltsführung bisher mit Verweis auf die klassische Rollenverteilung in einer Familie aberkannt worden ist. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 26.07.2012 (Az. VI R 10/12) entschieden, dass ein Kind nicht immer zwangsläufig nur in den elterlichen Haushalt eingegliedert ist, sondern mitunter auch selbst die Haushaltsführung bestimmen kann, beispielsweise wenn die Eltern alt, krank oder pflegebedürftig sind. Auch ist es denkbar, dass ein erwachsenes Kind den Haushalt gemeinsam mit den Eltern "auf Augenhöhe" führt. Auch ein solcher Mehrgenerationenhaushalt muss nach Auskunft der Steuerkanzlei Bauerfeind aufgrund der BFH-Rechtsprechung steuerlich anerkannt werden.

Jeder dritte Deutsche meint, eine gute Flasche Wein und eine  Eigentumswohnung haben eine Gemeinsamkeit: die Haltedauer. Mindestens 20 Jahre seien die optimale Haltezeit, damit sich das Investment lohne, sagen jeweils rund 30 Prozent. Bei Riesterrente und Lebensversicherungen denkt die Hälfte aller Deutschen so. Das zeigt die Trendstudie der PlanetHome AG. Experten warnen jedoch vor pauschalen Mindesthaltedauern. Auch wenn es zwischen Immobilien und Wein durchaus Parallelen gibt.

Durch die neue Partnerschaft mit der Zeitungsanzeigengesellschaft RheinMainMedia mbH baut das regionale Online-Anzeigenportal kalaydo.de  seine Stellung in Hessen weiter aus. Die Zeitungsanzeigengesellschaft RheinMainMedia mbH vermarktet unter anderem das Anzeigengeschäft der Frankfurter Neuen Presse und deren Regionalausgaben, der F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung, des Regionalteils Rhein-Main der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und von Mix am Mittwoch.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20121127_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 27.11.2012

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