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Wirtschafts-News vom 6. Dezember 2012

(Michael Weyland) Maya oder Unisex, das ist hier die Frage! Wer daran glaubt, dass am 21.12. die Welt untergeht, der kann jetzt weghören. Wer allerdings nicht dran glaubt, aber noch die eine oder andere Versicherung abschließen muss oder will, der sollte dringend an Sex denken. Pardon, an Unisex. Das ist der Begriff, der für Gleichmacherei gilt. Der Europäische Gerichtshof EuGH hat verlangt, dass Männer und Frauen auch in Versicherungssachen gleichgestellt werden, also müssen die Versicherer neue Tarife anbieten. Nun ist bekanntermaßen neu zwar getreu, wie das Sprichwort sagt, aber in der Regel ist neu meistens auch teurer als alt! Generell gilt: Die Unisex-Regeln betreffen nur neue Versicherungen. Der Countdown läuft aber, denn ab dem 21. Dezember 2012 behandeln Versicherungen in der Europäischen Union Männer und Frauen mit so genannten Unisex-Tarifen gleich. Dieser große Schritt bringt für die Versicherten allerdings nicht nur Vorteile.   Vor allem für Männer kann es nach Auskunft des Online-Vergleichsportals transparo teurer werden: bis zu 40 Prozent Prämienerhöhung sind möglich. Das Vergleichsportal weist darauf hin, dass sich ab dem 21. Dezember insbesondere private Renten- und Krankenversicherung, sowie Berufsunfähigkeits-, und Pflegezusatzversicherung zu echten Preistreibern für Männer entwickeln können. Die Risiko-Lebensversicherung wird laut CosmosDirekt für Frauen mit Unisex im Schnitt teurer. Wer diesen Schutz benötigt, sollte also noch vor dem 21. Dezember abschließen.

Nach den aktuellen Finanzschätzungen wird die Rentenversicherung das Jahr 2012 mit einem Überschuss in Höhe von 5,1 Milliarden Euro abschließen,  die Nachhaltigkeitsrücklage der Rentenversicherung wird bis Ende 2012 voraussichtlich auf 29,4 Milliarden Euro ansteigen und so auf  1,69 Monatsausgaben anwachsen.   Anfang 2013 wird der Beitragssatz in der Rentenversicherung auf 18,9 Prozent gesenkt. Dies entlaste Arbeitgeber und Arbeitnehmer jährlich um jeweils rund 3,1 Milliarden Euro.   Die Rentner profitierten von der Beitragssatzsenkung zeitverzögert bei der Rentenanpassung 2014. Diese falle dadurch um gut 0,9 Prozentpunkte höher aus. Der Nachhaltigkeitsfaktor und seine langfristig dämpfende Wirkung auf das Rentenniveau sei eine Voraussetzung dafür, dass der Beitragssatz bis 2030 unter 22 Prozent gehalten werden könne.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20121206_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 06.12.2012

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