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26.07.2017

 

 

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Bunker ausgebucht

(w&p) Sicher ist sicher: Die Maya-Prophezeiung eines nahenden Weltuntergangs am 21. Dezember 2012 wurde zwar wissenschaftlich widerlegt, dennoch fürchten sich anscheinend viele vor der baldigen Apokalypse. Denn nach Recherchen von Wimdu, dem Portal für Privatunterkünfte, sind die meisten Bunker für den Stichtag ausgebucht.

„Wir haben zahlreiche Bunker-Besitzer in ganz Europa kontaktiert und stehen auch mit der England and Wales Bunker Association in Kontakt. Diese vertritt insgesamt elf Bunker in Großbritannien – alle sind zum Datum des prophezeiten Weltuntergangs ausgebucht. Unser Fazit: Es gibt einen wahren Ansturm auf Schutzräume zum 21. Dezember 2012“, sagt Arne Bleckwenn, Geschäftsführer von Wimdu. Das Team hat für abergläubische Naturen noch verfügbare Schutzunterkünfte zusammengestellt. Ob Bunker, Höhle oder Arche – dies sind fünf der außergewöhnlichsten Unterkünfte für die totale Abschottung:

Für das Überleben der Menschheit – Bunker im englischen Essex

Bis zu 600 Flüchtlinge sollten sich bei einem atomaren Angriff im britischen Essex (Foto) verschanzen können. Glücklicherweise kam der Bunker nordöstlich von London während des Kalten Krieges nie zum Einsatz. Stattdessen wurde seine Unterhaltung nach dem Abflauen des weltweiten Säbelrasselns enorm teuer, daher ging der Bunker in Privatbesitz über und dient heute als schauriges Zeugnis vergangener Tage. Lange Gänge, Funkgeräte und alte Karten bringen Wimdu-Gästen das beklemmende Gefühl auch heute noch näher. Pro Person kostet eine Übernachtung rund 28 Euro. Das Ganze ist aber nichts für Single-Reisende oder Pärchen, denn die Mindestbelegung liegt bei 25 Gästen.

Im Erdreich verkriechen – Unterschlupf in kappadokischen Höhlen

Am sprichwörtlichen Ende der Welt liegen die Höhlenunterkünfte der wohl bizarrsten Landschaft der Türkei: Kappadokien. Hier können sich Bewohner des Dorfes Goreme wahrhaft einigeln und sich von der Außenwelt komplett abschotten. Dennoch bietet Divan Cave eine Menge Komfort mit gemütlichen Betten, voll ausgestatteten Bädern und Beheizung für kalte Nächte. Selbst ein Flatscreen und eine Feuerstelle dürfen nicht fehlen. Das Zimmer ist Teil eines weitverzweigten Dorfes und ist bereits ab rund 91 Euro buchbar. Wer sich am Folgemorgen des 21. Dezembers dann doch wieder raus traut, der kann in der Gegend eine ganze Reihe an Exkursionen unternehmen und abends mit anderen Gästen beim Essen gemütlich draußen sitzen.
 
Von jedem zwei – Die Gründung der nächsten Generation auf der Arche

Wer dem Weltuntergang im Notfall auf dem Meer davonfahren möchte, sollte sich überlegen, den 21. Dezember auf dem Rettungsboot Lilla Marras zu verbringen. Es liegt im niederländischen Harlingen vor Anker und wurde bereits in den 50er Jahren gebaut. Heute präsentiert es sich als wahres Design-Stück mit höchster Funktionalität auf engstem Raum. Weder auf ein Doppelbett noch auf eine freistehende Badewanne müssen die Gäste verzichten. Da das Bad sich aber im gleichen Raum wie der Schlafbereich befindet, sollten Urlauber vor ihrem Mitreisenden keine allzu große Scham haben. Die Kajüte für maximal zwei Gäste gibt es für 230 Euro zu buchen
 
Weiter unten geht nicht – die tiefste Suite der Welt

Sicher vor der Apokalypse sind Gäste in der tiefsten Suite der Erde nahe des schwedischen Ortes Sala. Ganze 155 Meter tief bringt der Gastgeber die Reisenden und führt sie durch die Gänge einer beeindruckenden Mine, bevor die Gäste sich nachts buchstäblich selbst überlassen sind. Auf Komfort müssen sie dennoch nicht verzichten, denn die Suite ist überaus luxuriös eingerichtet. Selbst für Toilette und Dusche ist gesorgt. Für den kleinen Hunger stellt der Host Snacks bereit – Beheizung und warme Decken sorgen dafür, dass die konstante Temperatur von zwei Grad auf angenehme 18 Grad steigt. Der Gastgeber holt die Reisenden erst am nächsten Morgen wieder ans Tageslicht, per Telefon können sie ihn aber die ganze Nacht im Notfall erreichen. Die Exklusivität hat ihren Preis, denn eine Übernachtung schlägt mit stolzen 476 Euro zu Buche.

 


Veröffentlicht am: 10.12.2012

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