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Wirtschafts-News vom 18. Dezember 2012

(Michael Weyland) Es gibt kaum eine gewerbliche Seite im Internet, auf der nicht Werbebanner geschaltet sind, die für überdurchschnittliche Tagesgeldzinsen oder Festgeldzinsen werben. Tagesgeldkonten und Festgeldkonten sind die preiswertesten Möglichkeiten für Banken, Neukunden zu gewinnen, statistische Daten dazu finden sich auf www.tagesgeldvergleich.com. Verwunderlich ist, dass sich allerdings nur Direktbanken auf diesen Weg begeben haben, Filialbanken und Sparkassen sind bei entsprechenden Zinsübersichten nicht zu finden. Der Weg, Neukunden über die Einrichtung eines Girokontos zu gewinnen, ist für die Banken zunächst teurer. Dies hat mit den Marketingkosten für komplexere Werbung, aber auch mit den Kosten für geschaltete Affiliate-Werbung zu tun. Die Provisionen übersteigen die Bezahlung für Tagesgeldwerbung um rund ein Drittel. Für Banken gilt aber, dass ein steter Zuwachs an Neukunden sichergestellt sein muss, um zumindest Kontoschließungen aufgrund Kündigung oder Tod zu kompensieren. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2008 ergab, dass mindestens zehn Prozent Neukunden jedes Jahr gewonnen werden müssen, um alleine die Kontoschließungen auszugleichen. Erst jenseits dieser Marke kann von einem Ausbau des Kundenstammes gesprochen werden.  Auch für Direktbanken gilt, dass die Bewerbung für ein Girokonto aufwendiger ist, als das Marketing für eine Tagesgeldeinlage. Grundsätzlich gehen die Direktbanken die Neukundengewinnung aber wesentlich offensiver an.

Wer in einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit fährt, ist über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert - auch wenn Mitfahrerinnen und Mitfahrer abseits der direkten Route aufgesammelt oder wieder abgesetzt werden. Darauf macht die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift DGUV Arbeit und Gesundheit aufmerksam.    Die Vorteile von Fahrgemeinschaften liegen auf der Hand: Die Mitglieder sparen Kosten, schonen die Umwelt und haben nette Gesellschaft - aber wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus? In der Regel gilt: Nur der direkte Weg zur Arbeit ist versichert, für Fahrgemeinschaften gibt es aber Ausnahmen. "Mitglieder von Fahrgemeinschaften sind auch dann gesetzlich unfallversichert, wenn sie nicht zusammen von einem Treffpunkt aus starten", erklärt man bei der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft. Die Reihenfolge sollte allerdings so gewählt werden, dass sich die Fahrt nicht unnötig verlängert.  Auch wer einen Stau umfährt, gefährdet nicht seinen Versicherungsschutz. Wer aber einen Schlenker macht, um Brötchen zu kaufen oder ins Schwimmbad zu fahren, ist nicht mehr gesetzlich unfallversichert.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20121218_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 18.12.2012

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