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Gesundheits-News vom 21. Dezember 2012

(Michael Weyland) Ehrlich gesagt kenne ich wenige Leute, die sich dem Gag leisten würden, bei ihrem Orthopäden zu sagen: „Mein Name ist Horst Schlämmer und ich hab Rücken!“ Obwohl damit eigentlich alles gesagt wäre. Oliver Käs, Orthopäde und leitender Oberarzt für Wirbelsäulenchirurgie, hört die zivile Variante des oben genannten Satzes allerdings Tag für Tag.  

Oliver Käs:
Also bei mir kommen Leute sehr häufig in die Klinik und sagen: „Ich habe Rückenschmerzen!“ Da muss man den Patienten natürlich zunächst einmal fragen, wo der Rücken wehtut! Tut es am Hals weh, tut es im  Bereich der Brustwirbelsäule weh oder im Bereich der Lendenwirbelsäule Sehr häufig ist die Lendenwirbelsäule das Problem, sehr viel häufiger als die Halswirbelsäule, die Brustwirbelsäule ist eigentlich ein nachgeordnetes Segment.

Die meisten dieser Patienten werden der berühmten sitzenden Tätigkeit nachgehen, sei dies am Schreibtisch oder am Steuer eines Autos. Aus der Laiensicht heraus sieht man hier natürlich das Hauptproblem. Doch ganz so einfach ist es nicht.

Oliver Käs:

Man kann nicht generell sagen, dass eine sitzende Tätigkeit schlecht ist für die Lendenwirbelsäule oder für die Gesamtwirbelsäule aber man muss natürlich sagen dass heutzutage Ausgleich wie Sport und körperliche Betätigung hinten angestellt wird und dadurch kommt es zu muskulären Schwächen im Bereich der Wirbelsäule, des Halteapparates und dadurch kommt es natürlich zu Problemen wie Schmerzen oder auch schlimmeren Geschichten.

Sport ist also durchaus hilfreich, aber auch da gibt es natürlich den berühmten inneren Schweinehund, der einem konsequenten Training im Weg steht

Oliver Käs:
Dieses Training muss regelmäßig erfolgen und bei den Patienten oder bei allen Menschen - da nehme ich mich nicht aus – ist es natürlich so, dass, wenn man Beschwerden hat, dann möchte man was tun, sind diese Beschwerden weg, wird man sehr schnell wieder faul und man lässt das Training und die Übungen, die man machen muss, den Sport und wartet dann auf das nächste Ereignis.

Und Rückenprobleme fallen mittlerweile schon unter Volkskrankheit!

Oliver Käs:
Es gibt fast keinen Menschen mehr heutzutage, der noch nie Rückenschmerzen hatte, aber nicht jeder Rückenschmerz muss natürlich vom Arzt sofort behandelt werden. Ist der Schmerz so stark, dass man sich nicht mehr bewegen kann, oder auch Schmerzmittel nehmen muss in höherer Dosierung, sollte man den Arzt aufsuchen. Ansonsten handelt es sich häufig um muskuläre Verspannungen, wo man mal 2 oder 3 Tage abwarten kann, mit einer ganz haushaltsüblichen Therapie rangehen kann, Wärmetherapie, ein bisschen Ruhe, dann geben sich die Beschwerden eigentlich wieder.

Was zu tun ist, wenn die Beschwerden doch schlimmer sind, darüber sprechen wir im nächsten Beitrag mit Oliver Käs.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/gesundheitsnews20121220_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 21.12.2012

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