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Fahrradbranche schaut zuversichtlich auf 2013

Die Fahrradbranche blickt weiterem Wachstumsjahr in Folge entgegen. Das geht aus einer Expertenbefragung von Trendscope und pressedienst-fahrrad hervor. Auch 2013 bleibt E-Mobilität das Zugpferd der Branche.

Das Geschäftsklima in der Fahrradbranche ist weiterhin gut. Über die Hälfte der befragten Experten (58 Prozent) bewerten die Saison 2012 besser als im Vorjahr. Von einer positiven Umsatzentwicklung für das erste Quartal 2013 gehen 60 Prozent aus; nur jeder zehnte Befragte vermutet einen Umsatzrückgang.

„Die überwiegend positive Grundstimmung für das kommende Jahr geht sicherlich mit dem weiter anhaltenden Trend zur Elektrifizierung des Fahrrads einher“, so Branchenkenner Gunnar Fehlau vom pressedienst-fahrrad. Für über 80 Prozent der befragten Experten bleiben Pedelec und E-Bike das bestimmende Thema der Branche. Eine Sättigung des Marktes sei nicht in Sicht; strukturelle Veränderungen hingegen unübersehbar: So vermuten 79 Prozent der Experten eine zunehmende Konsolidierung des E-Bike-Marktes.

Mehr als 100 Experten der Radbranche nahmen an der dritten Entscheider-Panel-Umfrage im November 2012 teil.
 
Von Lastenrädern, Laufradgrößen und neuen Schnittstellen: die Trends 2013

Nach Einschätzung der Befragten Experten sind Transport- bzw. Lastenräder die boomende Radgattung für Beruf und Alltag. Diese stehen 2013 mit oder ohne E-Motor im Fachgeschäft.

Neben praktischer Funktion gewinnt die Ästhetik im Fahrradalltag weiterhin an Bedeutung: 82 Prozent der Befragten sehen im Bereich „Velochic“ einen weiteren Trend. Das Schlagwort umfasst sowohl formschöne Räder  –  etwa im Retrodesign  –  als auch aufs Radfahren optimierte Alltagsmode.

Beim Mountainbike wird wohl auch 2013 die Laufradgröße bestimmendes Thema sein. Hier bleibt 29 Zoll unangefochtener Trend (85 Prozent), während bereits 69 Prozent der Experten das neue Zwischenmaß 650B (oder 27,5 Zoll) zum Trend erklären.

Das Gros der Experten (82 Prozent) sehen den Einsatz von Scheibenbremsen nicht mehr vornehmlich nur aufs Mountainbike beschränkt.

Auf die Bedeutungszunahme mobiler Endgeräte reagiert die Fahrradbranche mit cleveren Komponenten oder Zubehör. So liegen etwa Scheinwerfer im Trend, die mittels USB-Schnittstelle Handy, Navi & Co. mit Strom aus dem Nabendynamo versorgen. 
 
Quelle: www.pd-f.de / messe-friedrichshafen

 


Veröffentlicht am: 24.12.2012

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