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Bern – da steppt der Bär

Die Schweizer Bundesstadt Bern bezaubert mit ihrem abwechslungsreichen Angebot. Ob nun bei einem Besuch des weltberühmten Bärengrabens, beim Spaziergang durch den Tierpark Dählhölzli oder bei der Befreiung des Karneval-Bären am Aschermittwoch – in der Bundesstadt ist sprichwörtlich immer der Bär los. Und auf einer bärenstarken Führung erfahren Gäste alles rund um die Bedeutung der Bären für die Stadt und deren Bevölkerung.

Was wäre die Stadt Bern ohne ihr geliebtes Wappentier? Ein unvorstellbares Szenario, denn die Berner stehen in enger Beziehung zum Bären. Diese unerschütterliche Beziehung zwischen den Bernern und ihren Bären wurzelt in der traditionsreichen Stadtgeschichte. Der Legende nach verdankt die Stadt dem Stadtgründer Herzog V. von Zähringen ihren Namen. Der Herzog soll auf der Aarehalbinsel als erstes Tier einen Bären erlegt haben und mit dieser heroischen Tat war der Stadtname Bern geboren.

Als weiteres Symbol für die enge Beziehung zwischen Mensch und Tier steht der weltberühmte Bärengraben. Die Tradition, lebendige Bären in einem Stadtgraben zu halten, feiert im Jahr 2013 das 500-jährige Jubiläum. Aus der Schlacht von Novara (1513) brachten die siegreichen Berner als Kriegsbeute und Symbol für die Herrschaft des Menschen über das wilde Tier einen lebendigen Bären nach Hause, den sie im Stadtgraben beim Bärenplatz gefangen hielten. Die Tieranlage musste seit ihrer Gründung bereits an vier verschiedenen Standorten aufgebaut werden. Seit 1857 hat der Bärengraben nun seinen Platz bei der Nydeggbrücke gefunden und ist zum Denkmal von internationaler Ausstrahlung geworden.

Seit 2009 leben die Bären „Björk“ und „Finn“ in der 6000 Quadratmeter großen parkähnlichen Anlage an der Aareschlaufe. Kurze Zeit später wurden sie stolze Eltern. Im Sommer 2012 durften die Berner die Zusammenführung der gesamten Bärenfamilie miterleben, da der Vater bis dahin alleine in einem Teil des Parks lebte. Die vier Bären im BärenPark sind aber nicht die einzigen lebendigen Bären in Bern. Nicht weit vom BärenPark entfernt leben Mischa und Mascha. Die beiden Bären kamen als russisches Staatsgeschenk nach Bern und leben seither im BärenWald im Tierpark Dählhölzli.

Bären tummeln sich auch sonst, soweit das Auge reicht: als Brunnenfiguren, Uhr-spiele, Fassadenschmuck, aus Lebkuchen, Schokolade und vor allem in Form der „Mandelbärli“ der Bäckerei Glatz. Das feine Gebäck ist in verschiedenen Geschmacksvariationen erhältlich und eignet sich optimal als Mitbringsel aus der Schweizer Hauptstadt.

Auf einer bärenstarken Führung können Gäste ganzjährig alles rund um die Bedeutung der Bären für die Stadt und die Bevölkerung erfahren. Die Stadtführung „Bern und seine Bären“ ist unter citytours@bern.com buchbar.

Im Winter ist in Bern jeweils sprichwörtlich der Bär los: Gefeiert wird die Befreiung des Karneval-Bären am Aschermittwoch und damit der offizielle Beginn der Berner Fasnacht. Vom 14. bis 16. Februar 2013 herrscht in den Gassen dann närrisches Treiben.

Weitere Informationen gibt es unter unter www.Bern.com, auf www.MySwitzerland.com und unter der gebührenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

Copyright by: Switzerland Tourism
Bild: Christof Sonderegger

 


Veröffentlicht am: 03.01.2013

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