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Curiosity - What’s Inside The Cube?

Als Curiosity startete, war das so nicht vorgesehen. Die App sollte erst einen Tag später online gehen - am 7. statt am 6. November 2012. Doch der Apple Store hatte den Release, das Experiment von Spielemacher Peter Monlieux, versehentlich vorgezogen. Innerhalb weniger Stunden meldeten sich mehr als 100.000 Menschen bei dem lang ersehnten Game an, und legten damit den Server lahm.

Das war sehr unangenehm für Monlieux, dem ehemaligen Chef der Microsoft Game Studios. Er war gerade auf der Zwischenreise und konnte sich nicht um den Server-Ausfall kümmern. Erst Tage später waren die Serverprobleme aufgehoben, allerdings nur zu einem sehr hohen Preis: viele Features wurden radikal gestrichen, denn mit so einem Besucheransturm hat die Firma 22Cans für ihr erstes sogenanntes “Social Experiment” nicht gerechnet.

22Cans: das kleine britische Start-Up möchte Spiele entwickeln, die sich außerhalb bisher bekannter Sphären befinden. Sie wollen Apps für die Smartphone-Generation kreieren, die sowohl die neuen, sozialen Medien stark einbeziehen und das Spielverhalten zu einer Art soziologischen Wissenschaft herausfordern. Mit Curiosity ist ihnen der Auftakt gelungen: als eins von 22 Spielen dieser Art hat es sehr gut vermittelt, worum es geht.

Die App besteht aus einem vielschichtigen Würfel, der wiederrum aus Millionen kleinerer Würfel zusammen gesetzt ist. Alle angemeldeten User müssen genau diesen Würfel langsam und geduldig “zersetzen”. Per Tap können die einzelnen Steinchen zerstört werden. Je mehr Punkte man für diese monotone Arbeit sammelt, desto eher kann man sich Hilfsmittel kaufen - diese widerrum sind nur für wenige Minuten zu haben.

Mit der geupdateten Version sollten die ursprünglichen Features wieder funktionieren: nicht nur kann man Punkte für die Hilfsmittel sammeln, sondern auch in die eigene Tasche greifen. Die teuerste Pike kostet knapp 50.000 US-Dollar - ob sie jemand bereits gekauft hat, wird nicht bekannt gegeben. Zudem kann man sich die Statistiken zum Würfelhacken angucken und mit seinen Facebook-Freunden den jeweiligen Stand der Dinge austauschen. Jede Ebene ist anders gestaltet - wie viele es gibt, weiß man allerdings nicht.

Wieso sollte man seine ganze Zeit damit verbringen, willkürlich auf einen Screen zu tappen, um Schicht nach Schicht abzutragen? Der Name ist bei dieser App, die es für iOS und Android-Geräte gibt, Programm: die Neugier ist der Antrieb. In der Mitte des Würfels findet sich nämlich ein Geheimins. Ein Gewinn, etwas, dass sich zu arbeiten für lohnt. Was genau es ist weiß jedoch keiner, und nur einer wird das Ziel erreichen.

Die Entwickler von Curiosity stellen sich nun die Frage: wenn das Ziel erreicht wird, welche Folgen wird das auf die Curiosity-Community haben? Wird der Gewinner den Inhalt des Würfels in den sozialen Medien “teilen”?

Noch spannender wird es jedoch hinsichtlich der weiteren Games, die 22Cans in petto haben. Mit Strategien wie dieser und einem innovativen Konzept könnten so die beliebten Poker-Apps mit Texas Holdem von den ersten Rängen gedrängt werden. Noch gilt Curiosity nicht als Glücksspiel, allerdings hat es sehr wohl etwas mit Glücksspiel zu tun. Die Entwickler erwarten sich von den eingekauften Profiten mindestens eine Millionen Dollar Profit für das nächste Jahr.

 


Veröffentlicht am: 10.01.2013

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