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Aufgespießt: Wenig erstaunliches

(Helmut Harff / Chefredakteur) In der Vorwoche schrieb ich hier einige Gedanken zum Thema "Luxus" auf. Gleichzeitig bat ich Sie, mir zu schreiben, was für Sie Luxus ist. Um es vorweg zu sagen: Die Antworten fielen eher wie erwartet aus.

Völlig unerwartet war die Flut von E-Mails, die mich zu dem Thema erreichten. Es waren über 400. Nur die wenigsten konnten eine Sache, ein Ding als ihren ganz persönlichen Luxus definieren. Auffällig war, dass weniger der Ferrari, die Glashütte-Uhr oder die Luxusyacht genannt wurden. Sicherlich haben viel Männer auch materielle Dinge genannt. Teure Autos, Häuser und ähnliches sind ja auch ein Luxus.

Doch viel mehr waren es die zwischenmenschlichen Dinge. Für viele ist eine harmonische Beziehung, zumeist nach mehreren Enttäuschungen, Luxus. Genannt wurde in dem Zusammenhang auch eine intakte Familie. Das wirft sicherlich kein gutes Licht auf unsere Gesellschaft.

Augenscheinlich ist ein befriedigender Job, der Freiraum für eigene Kreativität und eine gute Entlohnung bietet, für viele Männer ebenso ein Luxusgut, wie eine eigene Firma. Mein eigener Chef sein, wurde mehrfach genannt.

Für viele Männer war ein gutes Essen, ein gutes Glas Wein oder ein guter anderer Tropfen, eine Zigarre, ein Gespräch mit guten Freunden der Inbegriff für Luxus. Gute Kleidung, ein gepflegtes Umfeld gehören ebenfalls dazu.

Das geht schon in die Richtung, was die meisten Männer für den größten Luxus neben der Gesundheit halten - Zeit zu haben. Dieser Begriff tauchte immer wieder in den verschiedensten Zusammenhängen auf. Zeit für sich, für das Hobby, für die Partnerin, die Kinder, die Familie oder einfach Zeit zum Durchatmen zu haben - das scheint der wahre Luxus der Leser von genussmaenner.de zu sein.

Doch warum ist Zeit für Männer, die im Leben stehen, die einen auf den ersten Blick guten Job haben, denen es nach allgemeinen Maßstäben gut geht, so ein hohes Gut, dass man sie mindestens genauso hoch bewertet wie ein tolles Auto, wie eine tolle Uhr oder eine tolle Freundin?

Ich glaube, der Grund liegt genau darin - Mann will überall mithalten, will immer der beste sein. Was er darüber vergisst, ist sich selber. An sich selber zu denken, diesen Luxus sollte niemand aus dem Auge verlieren. Wie sonst kann man all den Luxus, wie sonst kann man das Leben genießen?

 

 


Veröffentlicht am: 14.01.2013

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