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21.08.2017

 

 

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Harff trifft: Michaela Mahle – Künstlerin

Es gibt Begegnungen, mit denen kann man nicht rechnen. So ging es mir vor einigen Tagen bei einer Modenschau im Vorfeld der Berliner Fashion Week. Dort kam ich mit einer jungen Frau ins Gespräch. Wie sich heraus stellte, gehört sie zu den Kreativen in der Hauptstadt, die tolle Arbeiten vorweisen können, aber die kaum einer kennt.

Kurze Zeit später saßen wir uns im „Zucker & Zimt“ – dem Lieblingscafè der Genussmaenner gegenüber.

Frau Mahle, woher kommen Sie? Aus Berlin wahrscheinlich nicht.
Michaela Mahle:
Nein, ich komme aus Freiburg im Breisgau. Ich bin seit 1998 in Berlin.

Bei unserem ersten Treffen hatten Sie Ihren Sohn dabei. Ist das der einzige Nachwuchs?
Michaela Mahle:
Nein ich habe noch einen Sohn. Das sind zweieiige Zwillinge.

Sie haben mir bei unserer ersten Begegnung von ihren vielfältigen künstlerischen Tätigkeiten erzählt. Inzwischen habe ich mich eingehend auf Ihrer Internetseite mmahleportrait.de.to umgesehen. Die Adresse ist gut gewählt, denn Portraits scheinen im Mittelpunkt Ihres Wirkens zu stehen.
Michaela Mahle:
Das stimmt, egal ob ich fotografiere, male oder bildhauere, es geht bei mir fast immer um den Menschen und vor allem um sein Gesicht.

Welche Gesichter reizen Sie am meisten?
Michaela Mahle:
Bisher ist es so, dass ich meist mir selbst Model stehe. Manchmal sind es Freundinnen, manchmal auch meine Söhne.

Auf Ihrer Homepage ist eine Aktzeichnung zu sehen, die mir sehr gut gefällt. Sind Sie das auch?
Michaela Mahle:
Vielen Dank. Ja, das bin ich auch.

Seit wann zeichnen Sie schon?
Michaela Mahle:
Das fing schon in meiner Kindheit an. Nach meinen Umzug nasch Berlin besuchte ich Kurse in Akt-und Porträtzeichnen. Dort entdeckte ich auch meine Fähigkeit, Personen so zu porträtieren, dass man sie wiedererkennt.

Das mit dem Wiedererkennen ist bei Ihren Fotos deutlich einfacher.
Michaela Mahle:
Das stimmt. Ich fotografiere schon sehr lange, habe noch mit der Analogfotografie begonnen. Heute bist meine Nikon 7.000 meine ständige Begleriterin.

Sie fotografieren und zeichnen ja nicht nur Menschen, Sie porträtieren Sie ja auch dreidimensional.
Michaela Mahle:
Seit 2007 habe ich mit der Bildhauerei angefangen. Anfangs modellierte ich jedes Jahr einen Kopf. Seit drei Jahren betreibe ich das intensiver. Bisher entstanden Büsten von meinen Kindern, von Freunden, Bekannten und von mir.

Kann man so ein Porträt auch bei Ihnen in Auftrag geben und was kostet so etwas?
Michaela Mahle:
Ja, das geht und ich würde mich freuen, wenn häufiger solche Anfragen kommen. In Gips ausgeführt, kostet so eine Büste rund 1.700 Euro.

Was muss derjenige tun, der sich von Michaela Mahle in Gips verewigen lassen will?
Michaela Mahle:
Er muss mich anrufen oder anschreiben. Dann treffen wir uns zu einem Gespräch. Anschließend muss derjenige mir ungefähr sieben Stunden Modell sitzen.

Was, wenn der zu Porträtierende davon nicht vorab wissen soll?
Michaela Mahle:
Es geht auch, wenn ich genügend Fotos aus allen Blickwinkeln und Videomaterial bekomme.

Es blieb nicht bei den Porträts.
Michaela Mahle:
Das ist richtig. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich auch mit Kleinplastiken. Die sind so 30 bis 40 Zentimeter hoch. Darüber hinaus beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit dem Thema Präsentationsbüsten.

Was muss man darunter verstehen?
Michaela Mahle:
Das sind Büsten, die ich nach eigenen Ideen und nach Entwürfen beziehungsweise nach Absprachen mit den Kunden anfertige. Die Büsten dienen dann vor allem der Präsentation von Schmuck, aber auch von Brillen, Kopfbedeckungen oder Schals.

Was muss ein Kunde für so eine Präsentationsbüste investieren?
Michaela Mahle:
So eine Büste hat der Kunde ja sehr lange. Für die erste berechne ich ungefähr 1.200 Euro. Für jeden weiteren Gipsabguss 300 Euro. Der Kunde kann die Büsten aber auch mit Patina oder bemalt oder sonst wie bestellen. Dann sind sie je nach Aufwand auch deutlich teurer. Der Kunde hat aber auf jeden Fall den Vorteil, dass er seine Produkte absolut individuell präsentieren kann.

 


Veröffentlicht am: 20.01.2013

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