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29.03.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Was der Bauer...

In Berlin dreht sich derzeit alles ums Essen und Trinken. Es ist "Grüne Woche". Viele Länder laden in diesen Tagen zur Präsentation ihrer landestypischen Produkte Fachleute ein. So kam auch eine Einladung aus Rumänien auf meinen Schreibtisch. Bio-Produkte aus dem noch relativ unbekannten EU-Mitglied standen auf der Tagesordnung.

Schon im Vorfeld überlegte ich mir, wie wohl Bio-Produkte aus Rumänien beim deutschen Verbraucher ankommen werden. Ich hatte so meine Vorurteile. Schließlich war ich mehr als ein Jahrzehnt in jedem Urlaub auch in Rumänien. damals war man froh, wenn man überhaupt etwas kaufen kann. Doch das war einmal und ich bin neugierig.

Neugierig sein sollten auch die Besucher der "Grünen Woche". Schließlich präsentieren fast 90 Länder, was man in ihren Ländern gern auf den Tisch bringt. Doch nach wie vor scheint in Deutschland der Spruch zu gelten: "Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht". Man muss sich nur einmal ansehen, wo die Menschen anstehen, an welchen Ständen und Restaurants auf der Messe es am vollsten ist - das sind vor allem die Stände mit Produkten aus heimischen Landen und den beliebten Urlaubsländern der Deutschen. Am Stand von Rumänien war es dagegen ziemlich ruhig.

Warum sind wir eigentlich so wenig neugierig auf neue Geschmackseindrücke? Glauben wir, schon alles zu kennen, wenn wir mal zum Italiener, zum Chinesen, Inder oder Griechen essen gehen? Warum wollen so viele Deutschen auch im Urlaub nicht auf heimisches Essen verzichten und probieren nicht was die Küche des Urlaubslandes zu bieten hat?

Vielleicht kochen die da anders, benutzen andere Zutaten - frische vielleicht (oh Gott). Vielleicht essen die auch anders. Doch was ist dabei? Wir essen ja auch Eisbein, Saumagen oder saure Eier. Man stelle sich vor, die Münchenbesucher wollen keine Schweinshaxe und die in Berlin keine Currywurst mehr.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Das fällt heute ganz klassisch deutsch aus - mit spanischem Schinken und Feigenmarmelade aus Marokko.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Bleiben Sie auch in Sachen Lebensmittel neugierig. Probieren und genießen Sie, was Küche und Keller fremder Länder zu bieten hat.

 


Veröffentlicht am: 23.01.2013

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