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28.07.2017

 

 

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Ab 14.2. im Kino: CELESTE & JESSE

In einer immer komplexer werdenden Welt mit einem immer komplizierter werdenden Alltag wird das Führen einer „ganz normalen Beziehung“ nicht unbedingt einfacher – das müssen auch CELESTE & JESSE (ab 14. Februar im Kino) feststellen, die eine äußerst fortschrittliche Ex-Ehe führen.

Doch welche Beziehung ist schon „ganz normal“? Rollenbilder verändern sich permanent, die klassische Familie mit zwei Kindern ist schon lange ein Auslaufmodell, zwischenmenschliche Kontakte verlagern sich zunehmend in digitale soziale Netzwerke, Arbeit und Privatleben stehen sich gegenseitig im Weg – und alles ist ständig in Bewegung. Aber drehen wir uns vielleicht nur immer schneller im Kreis? In welche Richtung entwickeln sich Beziehungen in der heutigen Zeit?

Um Fragen dieser Art zu beantworten, wendet man sich am besten an Trendforscher: So hat beispielsweise das Zukunfts-Institut Kelkheim unlängst herausgefunden, dass klassische Paarbeziehungen mehr und mehr auf dem Rückzug sind. Immer öfter werden sie verdrängt durch ganz individuelle Partnerschafts-Entwürfe. Tradition, Normen und konservative Moralvorstellungen verlieren an Bedeutung, Beziehungen werden freier und unverbindlicher gestaltet. Gleichzeitig steigt angesichts der Flexibilisierung des Berufslebens der private Planungsbedarf. Durch die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme im Internet profitiere zudem die „erotische Selbstbestimmung der Frau", so die Forscher. Allerdings wohl nur dann, wenn die „Selbstbestimmung des Mannes über geschönte Profilfotos“ sich in Grenzen hält...

Die Ehe am Ende?

Wissenschaftler der Rutgers Universtiy in den USA haben währenddessen festgestellt, dass US-Bürger heute länger in wilder Ehe leben, erst später heiraten und sich dennoch schneller wieder scheiden lassen als früher. Das heißt dann also: Wir überlegen immer länger, um am Ende immer früher zu merken, dass wir die falsche Entscheidung getroffen haben. Klingt irgendwie unlogisch, oder?! Die US-Zukunftsforscherin Sandy Burchsted sagt gar voraus, dass wir künftig mindestens viermal heiraten werden, und verleiht den einzelnen Versuchen Namen wie „Eisbrecher-Ehe“ oder „Selbstfindungs-Ehe“. Insofern ist es eigentlich kein Wunder, dass auch immer mehr Paare gleich ganz ohne Heirat auskommen, aber dennoch ein Leben lang zusammenbleiben.

Das Internet – Ursache und Lösung all unserer Probleme(?)

So vorteilhaft das Internet und die sozialen Netzwerke für die Partnersuche und die Kommunikation z. B. in Fernbeziehungen sind, so unvorteilhaft wird das Ganze, wenn die Beziehung auf der Kippe steht oder in die Brüche geht. Digital umtriebige Typen können mit zweideutigen Posts und Tweets schnell die Eifersucht ihres Partners heraufbeschwören. Und ist die Beziehung ganz passé, kann man dem jeweils anderen via Facebook und Co. wunderbar hinterherspionieren...

Ob all diese klugen Erkenntnisse der aktuellen Trendforschung Celeste und Jesse bei der Suche nach ihrem ganz individuellen Modell des Zusammenlebens (oder auch des Nicht-Zusammenlebens) nun irgendwie weiterhelfen, ist eine ganz andere Frage. Eigentlich lief es mit ihrer „Offiziell getrennt und dennoch zusammen“-Beziehung bis jetzt ziemlich gut. Als Celeste dann aus heiterem Himmel mit einer Scheidung vermeintlich klare Verhältnisse schaffen will, verkompliziert sich die Situation für beide erst richtig. Wird das Ganze für sie nun der Anfang vom Ende oder kriegen sie gemeinsam die Kurve? Bis zur Klärung dieser Frage lautet ihr Beziehungsstatus vorerst weiterhin: „Es ist kompliziert“.

CELESTE & JESSE
REGIE: LEE TOLAND KRIEGER
Darsteller: RASHIDA JONES, ANDY SAMBERG, ELIJAH WOOD, EMMA ROBERTS, CHRIS MESSINA, ARI GRAYNOR, ERIC CHRISTIAN OLSEN, WILL McCORMACK, REBECCA DAYAN, RICH SOMMER, MATTHEW DEL NEGRO, RAFI GAVRON
Kinostart 14. Februar 2013

 


Veröffentlicht am: 25.01.2013

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