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DER Bozner Wein

... heißt zweifelsohne St. Magdalener. Sowohl die produzierte Menge als auch Tradition und Qualität lassen nicht nur Weinliebhaber aufhorchen. Der Önologe Stephan Filippi erklärt warum.
 
35.000 Tonnen Trauben bringen die 200 Mitglieder, allesamt Bozner Weinbauern, nach dem Wimmen in die Räumlichkeiten der Genossenschaft, ein Großteil davon gehört zur Sorte St. Magdalener. Es handelt sich dabei um die Kellerei Bozen, eine der ältesten im Land, entstanden aus der Fusion der Kellerei Gries (seit 1908) mit der Kellerei St. Magdalena (seit 1930), heute eine der Spitzen-Weinbaugenossenschaften der Region. Ihr Kellermeister heißt Stephan Filippi.
 
Herr Filippi, wie wird der St. Magdalener hergestellt?
Stephan Filippi:
Der St. Magdalener ist einer der typischsten Südtiroler Weine. Bozen ist mit 500 Hektar Rebfläche die drittgrößte Südtiroler Weinanbaugemeinde, landschaftlich geprägt von sonnenverwöhnten Rebhängen auf fruchtbaren Moränenschuttböden. Der autochthone Wein dieser Gegend par excellence ist neben dem Lagrein gerade der St. Magdalener. Dieser Wein gilt als „Bozner Klassiker“, vor allem in der östlichen Stadtgegend um den Hügel St. Magdalena, auf einer Seehöhe von 280 bis 550 m (173 Hektar). Es ist dies das Herzstück der St. Magdalena Produktion, mit ihren nach Süden exponierten Hängen. Die begünstigte geografische Lage und die Neigung der Weinanbauflächen von 30-60% sind sehr förderlich für die Weinproduktion. Der St. Magdalener wird aus mindestens 85% Vernatschtrauben gewonnen; erlaubt ist nur ein geringer Zusatz von Lagrein oder Blauburgunder.
 
Wie groß ist die jährliche Produktion an St. Magdalener?
Stephan Filippi:
Wir haben 2011 in Südtirol eine St. Magdalener-Weinanbaufläche von ca. 223 Hektar bearbeitet und daraus 16.764 Hektoliter Wein geholt. Rund 25 Weinkellereien produzieren in Südtirol diesen Wein, die Bozner Kellerei ist eine der größten davon. Dazu muss man wissen, dass die Gemeinde Bozen 38% ihrer Weinanbaufläche (ganze 193 Hektar) eben dieser Vernatsch-Rebsorte widmet.
 
Stimmt es, dass dieser Wein bereits in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu den besten italienischen Weinen zählte?
Stephan Filippi:
Ja, bereits 1923 gründeten die Weinbauern von St. Magdalena ein erstes Schutzkonsortium. 1930 entstand daraus die St. Magdalena Kellerei. Der Wein wurde elf Jahre später, 1941, gemeinsam mit dem Barolo und dem Barbaresco unter die ersten drei besten Rotweine Italiens gereiht. Seit 1971 trägt er die  kontrollierte Qualitäts- und Schutzmarke D.O.C.
 
Wer ist der typische St. Magdalener-Konsument?
Stephan Filippi:
Am meisten St. Magdalener getrunken wird im Land Südtirol und im deutschsprachigen Raum, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Doch seit einigen Jahren haben auch die Italiener diesen Wein wiederentdeckt, und einige ausländische Märkte, wie der japanische, haben ihre Freude am Südtiroler Spitzenprodukt. Da er als „einladend trinkig“ gilt, durch die weichen Gerbstoffe im Geschmack warm und seidig ist, wird er auch von einem jüngeren Weinpublikum geschätzt. Er eignet sich als Begleiter von fast allen Vor- und Fleischspeisen, insbesondere von Wild und Käse.
 
Für Informationen zu den Bozner Weinproduzenten
Verkehrsamt der Stadt Bozen
Tel.: +39 0471 307000,
E-Mail: info@bolzano-bozen.it
www.bolzano-bozen.it

Quelle: Maro und Partner

 


Veröffentlicht am: 31.01.2013

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