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Morgengruß von Helmut Harff: Lebensmittelskandal

Wenn ich heute das Unwort des Jahres 2013 benennen sollte, so ist es "Lebensmittelskandal". Kein anderes Wort - Krise vielleicht ausgenommen - wird aktuell so inflationär benutzt, wie eben "Lebensmittelskandal".

Doch wo ist eigentlich der Skandal? Ich sehe keinen. Ich sehe nur Betrüger. Ich sehe nur Kriminelle in der Lebensmittelbranche, die sich auf unsere Kosten bereichern. Die einen verwenden statt dem teuren Rindfleisch solches vom Pferd. Die Aufregung ist groß. Doch nicht, weil jemand betrügt, sondern weil Pferd in Fertigprodukten zu finden ist. Was mich wundert, ist, dass in so billiger Fertigware überhaupt genießbares Fleisch ist. Ähnlich das Bild bei Ikea. Die beliebteste Speise aller Möbel-Selbstaufbaufans - Köttbullar - wurde zum Teil ebenfalls mit Pferdefleisch "angereichert". Davon sollen derzeit die in Deutschland angebotenen Fleischklößchen nicht betroffen sein. Warten wir mal ab.

Nun also die Eier. Die sollten von "glücklichen Hühnern" stammen. Ob ein Huhn je glücklich war, weiß ich nicht. Hühnerzüchter waren es sicherlich, zumindest solange sie uns viel Geld für Eier aus Freilandhaltung oder solche mit dem Vermerk "Bio" für teures Geld verkaufen konnten. Das ist mehr als Etikettenschwindel. Ich will mein zuviel bezahltes Geld zurück!

Das Bauern, auch Bio-Bauern, nicht auf dem Misthaufen thronende Lebensmittel-Götter sind, ist schon seit längerem bekannt. Es gibt unter ihnen wie auch sonst schwarze Schafe oder aber sogar betrügerische Netzwerke, die gern an unser liebstes wollen - unser Geld. Das ist schlichtweg strafbar und eine Sache für die Staatsanwaltschaft. Einen oder gleich mehrere Lebensmittelskandale sehe ich hier nicht. Skandalös ist höchstens, dass kriminelle Lebensmittelproduzenten es immer wieder schaffen, alle Kontrollen zu umgehen. Augenscheinlich sind die nicht ausreichend. Ausreichend erscheinen mir aber auch die angedrohten Strafen nicht. Zumindest scheinen die nicht abschreckend genug zu sein, um geldgeile Lebensmittelproduzenten von Betrügereien abzuhalten.

Ich mache mir jetzt wie jeden Morgen mein Frühstück. Das kann mir auch kein Betrüger vermiesen.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Hat Ihnen bisher Ihr Frühstücksei geschmeckt, so verzichten Sie auch zukünftig nicht darauf.

 


Veröffentlicht am: 26.02.2013

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