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Gesundheits-News vom 8. März 2013

(Michael Weyland) Der Trend zu Tiefkühlpizza, Tütensuppe oder Essen aus der Dose macht auch vor Familien mit Kindern nicht halt: Statt einer selbst zubereiteten Mahlzeit aus frischen Zutaten kommt in fast vier von zehn Familien in Deutschland ein- bis zweimal in der Woche ein Fertiggericht auf den Tisch. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) anlässlich des Tags der gesunden Ernährung am 7. März  hin und bezieht sich dabei auf ihre aktuelle Ernährungsstudie "Iss was, Deutschland?". Ein selbstgekochtes Essen aus frischen Zutaten gibt es im Schnitt nur in sechs von zehn Haushalten mit drei und mehr Personen fast jeden Tag. Das heißt, auch wenn Nachwuchs im Haushalt lebt, bleibt der Herd häufig kalt. Zudem wird die Mahlzeit zuhause oft zur Nebensache. Denn auch wenn Eltern mit ihren Kindern am Tisch sitzen, heißt das noch lange nicht, dass gemeinsam und in Ruhe gegessen wird.  Laut der Ernährungsstudie geben 27 Prozent der Menschen, die zu dritt in einem Haushalt leben, an, beim Essen oft fern zu sehen, nebenbei im Internet zu surfen oder in einer Zeitschrift zu blättern. Selbst in Familien mit vier und mehr Mitgliedern sagt noch jeder Elfte, dass er beim Essen oft nebenbei mit TV, PC und Co. beschäftigt ist. Eltern sollten sich bewusst sein, dass sie mit der gemeinsamen familiären Esskultur den Grundstein für spätere Ernährungsgewohnheiten ihres Nachwuchses legen. Denn Gewohnheiten aus der Kindheit halten sich meist ein Leben lang. 

Immer mehr im Berufsleben stehende Menschen erleben sich als "ausgebrannt". Dies weist auf ein zunehmendes gesellschaftliches Unwohlsein hin.  Der "Stressreport Deutschland 2012" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beschäftigt sich mit diesen Problemen und vermeidet dabei bewusst den Begriff "Burnout". Der Frankfurter Zukunftsrat hingegen hat sich in mehreren Sitzungen dem Begriff als solchem gewidmet. "Burnout" ist ernst zu nehmen, darf aber nicht zur Modekrankheit degradiert werden. Deshalb muss zwischen den Begriffen "Burnout" und "Depression" unterschieden werden. Obwohl klare, objektivierbare äußere Kriterien fehlen, wird der Begriff "Burnout" in der öffentlichen Diskussion oftmals fälschlich als medizinisches Krankheitsbild behandelt und wahrgenommen, begleitet von vielen seriösen und unseriösen Präventionsangeboten. Die Ursache für ein "Burnout-Erleben" ist nicht ausschließlich in Unternehmen und Institutionen oder in der Arbeitswelt allgemein zu suchen. Es ist oftmals die Folge unzureichender Strategien im Umgang mit beruflichen Belastungen, wobei oft private Belastungen zusätzlich erschwerend hinzukommen.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/gesundheitsnews20130307_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 08.03.2013

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