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Morgengruß von Helmut Harff: Familiengipfel

Die Kanzlerin hat wieder einmal zum Familiengipfel geladen. Es braucht keine prophetischen Gaben um vorauszusagen, dass dieses Treffen eher ein Hügeltreffen sein wird. Familien stehen ja angesichts des Bundestagswahlkampfes bei allen Parteien hoch im Kurs. Ständig werden neue Säue durchs Dorf getrieben, neue Programme aufgelegt und kluge Reden gehalten.
   

Klar ist, Familie ist wichtig, egal wer sich da zu einem familiären Bund zusammen findet. Klar ist auch, Kinder sollten mit mehreren engen familiären Bezugspersonen aufwachsen. Klar ist aber auch, das traditionelle Familienbild ist nicht mehr das einzig gültige in unser heutigen Gesellschaft. Doch wer maßt sich eigentlich an, uns angeblich mündigen Bürgern vorzuschreiben, was für uns Familie ist?

Sieht man, was für die Politik bei dem Thema wichtig ist, so ist es Geld, und Geld und Geld. Da werden milliardenschwere Programme zur Unterstützung von bestimmten Familienkonstellationen aufgelegt. Alle (fast alle) Experten sind sich jedoch einig, dass solche Programme nur zu einem gut sind - Steuergelder zu verschwenden. Um Steuereinnahmen geht es ebenfalls immer wieder, wenn es um die angebliche Gleichstellung von den verschiedenen Familienmodellen geht.

Dagegen steht, dass man immer wieder den Eindruck bekommt, dass die Familie im klassischen Sinn ein Auslaufmodell ist. Das kann man bedauern, ändern wird daran kein Familiengipfel etwas. Wir müssen einfach akzeptieren, dass die Familie von Vater = Versorger, Mutter = Erzieherin und Dame des Hauses und Kind(er) = fit für das Leben zu machen, nur noch eine Form des Zusammenlebens ist. Familie ist vielfältiger geworden und ich finde das gut so. Das hat die Politik zu akzeptieren.

Es wäre ja ein schönes Ergebnis des Familiengipfels, wenn man genau das feststellt. Dann sollte man nur noch überlegen, wie man Familien jedweder Couleur so unterstützen kann, dass Familie, Kinder und berufliche Entwicklung gut unter einen Hut zu bekommen sind. Vielleicht braucht man dazu Geld. Sicherlich braucht man dazu guten Willen und neue Ideen. Gipfeltreffen sind meist keine Ideen-Brutstätten - leider.

Ich mache mir jetzt erst einmal mein Frühstück. Vielleicht kommt mir ja dann der entscheidende Geistesblitz.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück - möglichst im Familienkreis.

 


Veröffentlicht am: 12.03.2013

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