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Morgengruß von Helmut Harff: Papstwahl

Wir waren Papst und werden es so schnell nicht wieder. Aktuell wird das neue Oberhaupt der Katholiken im Vatikan gewählt. Sollen die 115 Kardinäle in ihren roten Roben doch machen. Mich ficht als Protestant das nicht wirklich an, wer da Oberhaupt der Katholiken und Staatschef des Zwergstaates Vatikan wird.

Doch ich komme an diesem Ereignis nicht vorbei. Alle Medien stürzen sich darauf, als ob unser aller Seelenheil - ob katholisch oder nicht - von der Wahlentscheidung der alten Männer abhängt. In den Nachrichten wird (fast) an erster Stelle auch dann über die Papstwahl berichtet, wenn die Kardinäle noch friedlich in ihren Betten legen. Eine Sondersendung jagt die andere. Jeder, der es wissen will oder auch nicht, weiß jetzt mehr über das Papswahl-Prozedere als über das zur Wahl des deutschen Staatsoberhauptes.

Mir ist das entschieden zuviel mediale katholische Berieselung. Schließlich sind nur knapp 30 Prozent der Deutschen Mitglied in der katholischen Kirche. Da reicht es wohl, wenn man wirklich meldet, welcher Rauch da aufsteigt. Wenn es dann einen neuen Papst gibt, will ich schon darüber informiert werden, wer da den Stuhl Petri besteigt. Doch damit reicht es dann auch.

Was mich beschäftigt ist die Frage, warum machen die Medien so ein Trubel um die Wahl des neuen Papstes? Warum tut man so, als ob die Wahl das Weltgeschehen maßgeblich beeinflussen wird? Sicherlich, es  gab Päpste, auch im vergangenen Jahrhundert, die haben ihre moralische Stellung in die politische Wagschale geworfen und Entwicklungen beeinflusst. Es gab aber leider auch andere. Also warum? Ist so billig viel Sendezeit zu füllen? Lassen sich die Werbeblöcke im Rahmen der Wahlberichterstattung besser verkaufen? Das ist mir zu billig. Obwohl, welche Werbung läuft eigentlich während dieser Sendungen? Die zur Aids-Prävention?

Ich mache mir jetzt erst einmal mein Frühstück. Mal sehen, ob heute schon weißer Rauch im Vatikan aufsteigt.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Wen hätten Sie gern als neuen Chef im Vatikan?

 


Veröffentlicht am: 13.03.2013

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