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Morgengruß von Helmut Harff: Arme Kirche

Am Sonntag sinnierte ich darüber, was Kirche mir noch zu sagen hat. Nicht viel, war mein Fazit. Mir geht es augenscheinlich nicht allein so. Wenn ich mir die erhaltenen Meinungsäußerungen ansehe, so sehen das fast alle Schreiber so.

Beklagt wird fast unisono, dass sich Kirche vor allem mit sich selber beschäftigt. Der Vorwurf ging noch stärker in Richtung evangelische Kirche. Für viele Menschen scheinen die Protestanten gar nicht mehr zu existieren. Sie haben, so viele Meinungsäußerungen, keinen Platz mehr im Leben der Menschen. Beklagt wird, dass man selbst in Talkshows keine Vertreter der evangelischen Kirche mehr sieht. Daran, dass sich die Kirchenvertreter in den gesellschaftlichen Diskurs kaum noch einmischen, scheint man sich schon gewöhnt zu haben.

Viele Protestanten beklagen, dass man die Öffentlichkeit den Katholiken überlässt. Die sind darüber auch nur bedingt erfreut. Klar war der Rücktritt vom deutschen Papst und die Wahl seines Nachfolgers ein durchaus positiv besetztes Medienereignis. Beklagt wird, dass dies aber nicht zu einem besseren Image der katholischen Kirche beigetragen hat. Vielmehr fehlen vielen Antworten zum Themen wie Kindesmissbrauch, Frauen in der Kirche, Zölibat oder Umgang mit Mitarbeitern.

Trotz der vielfach geäußerten Kritik und Kirchenaustritten, bezeichneten sich fast alle Schreiber als Christen, die gern ihren Glauben leben. Doch der wird eher in den eigenen vier Wänden gelebt. Christen ziehen sich wie zu Zeiten der Christenverfolgung hinter die Mauern ihrer Behausungen zurück. Der gemeinschaftliche gelebte Glaube, das gemeinsame Gebet, der gemeinsame Gottesdienst bleibt dabei sicherlich auf der Strecke. Erstaunlich, dass genau das kaum bedauert wurde.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein gesegnetes Frühstück. Ob wir uns doch mal wieder beim Gottesdienst sehen?

 


Veröffentlicht am: 26.03.2013

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