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Morgengruß von Helmut Harff: Karfreitag - der unbekannte Feiertag

Heute haben (fast) alle in Deutschland frei. Es ist Karfreitag. Schön, werden wohl viele Menschen in Deutschland sagen und mit dem Begriff nicht viel anfangen können. Dabei ist der heutige Tag einer der höchsten christlichen Feiertage überhaupt.

Doch was wird da überhaupt gefeiert? Bei Wikipedia ist darüber zu lesen:  An Karfreitag gedenkt die Kirche des Todes Jesu Christi in Erwartung seiner Auferstehung. Nach ihrem Glauben litt und starb Jesus als „Gottesknecht“ und nahm im Kreuzestod freiwillig die Erbsünde und Schuld aller Menschen auf sich.

Damit hat es sich auch schon mit der Gemeinsamkeit der Konfessionen. Als Teil des Osterfastens ist der Karfreitag in der römisch-katholischen Kirche ein strenger Fast- und Abstinenztag. Die Tradition, freitags kein Fleisch zu essen, ist auf das Karfreitagsgeschehen zurückzuführen.  Durch die Konzentration der evangelischen Predigt auf die Bedeutung des Erlösungswerkes Christi und die Theologie des Kreuzes entwickelte sich der Karfreitag in der Zeit der Lutherischen Orthodoxie zum wichtigsten Feiertag in den evangelischen Landeskirchen – eine Bedeutung, die er bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts beibehielt. Wie ist das eigentlich im 21. Jahrhundert?

Klar ist, dass für uns, für unsere Traditionen und für unsere Kultur der Karfreitag eine wesentlich größere Bedeutung hat, als wir uns zumeist bewusst sind. Ich finde, dass wir uns mit genau dieser christlichen Tradition mehr beschäftigen sollen. Wieso dürfen wir frei machen, wenn wir gar nicht wissen warum? Sollten wir nicht so ehrlich sein und sagen, dass uns der Karfreitag nichts mehr bedeutet und wir deshalb auch nicht frei haben wollen? Wir haben ja auch an islamischen Feiertagen nicht frei - zumindest nicht per gesetzlicher Regelung.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.  Als evangelischer Christ gilt für mich - darf ich jetzt sagen "Gott sei Dank"? - das Karfeirag-Fastengebot ja nicht. Schließlich wird heute Abend in der evangelischen Kirche auch das Abendmahl gereicht.

Ihnen wünsche ich ein schönes Frühstück. Können Sie mit dem heutigen Feiertag noch etwas anfangen?

 


Veröffentlicht am: 29.03.2013

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